Schlagwort-Archive: LJN

Dammann-Tamke fordert “Erziehungsplan” für Wölfe

+++ Erstmals seit 200 Jahren: Wolfsnachwuchs in Dänemark +++ Wolf im Hochschwarzwald gesichtet +++

Der Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) und agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Dammann-Tamke hat bei einem Vortrag in Garlstedt einen “Erziehungsplan für Wölfe” gefordert. Der Bestand sei groß genug, die Wolfspopulation gesichert. Es sei an der Zeit, Regelungen für ein friedliches Zusammenleben zu treffen. Der Wolf müsse lernen, sich vom Menschen, seinen Siedlungen und Nutztieren fernzuhalten. Dem Osterholzer Kreisblatt zufolge sagte Dammann-Tamke, die EU erwarte einen guten Erhaltungszustand der Population, sie verlange nicht, dass dem Wolf kein Haar gekrümmt werde. Den guten Erhaltungszustand sieht Dammann-Tamke bereits als gegeben an, damit dürfe der Wolf auch bejagt werden. Die Unterscheidung der Wolfspopulation in zwei räumlich getrennte Gruppen unterschiedlicher Herkunft – die sogenannte deutsch-westpolnische oder auch mitteleuropäische Flachlandpopulation und die nordosteuropäisch-baltische – die den geforderten günstigen Erhaltungszustand jeweils noch nicht erreicht hätten, wertete Damman-Tamke als “politischen Versuch, den Erhaltungszustand künstlich zu verschleiern.”

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Finnland: Null Toleranz für Problemwölfe

Der Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN), Helmut Dammann-Tamke hat mit weiteren LJV-Präsidenten eine Bildungsreise nach Finnland unternommen, um sich über das Wolfsmanagement im hohen Norden zu informieren. In der Kreiszeitung beschreibt Dammann-Tamke seine Eindrücke: So hätten die Finnen eine Null-Toleranz-Strategie im Umgang mit “verhaltensauffälligen” Wölfen und solchen, die durch die Dörfer streiften: Diese würden im Zuge einer sofort anberaumten Polizeijagd von Amts wegen erschossen. Zwar werde das Thema Wolf auch in Finnland kontrovers diskutiert, grundsätzlich sei man sich jedoch einig, dass es eine Obergrenze für einen “verträglichen” Wolfsbestand gebe. Diese belaufe sich auf 250 Wölfe in 25 Rudeln. In Finnland werde der Wolf regulär bejagt, im Norden Finnlands gehöre es überdies zu den verbrieften Rechten der Lappen und Samen, dass zum Schutz ihrer Rentierherden auf Antrag jeder Wolf geschossen werden dürfe. Trotz der Bejagung wachse die Wolfspopulation – aber eben nicht exponentiell, wie in Deutschland, so Dammann-Tamke.

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Niedersachsen: Jäger fordern mehr Artenvielfalt in der Kulturlandschaft

Landesjägerschaft Niedersachsen sieht Politik in der Pflicht

Das Thema Artenvielfalt in der Agrarlandschaft war das Hauptthema der gestrigen Mitgliederversammlung der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) Die Landesjägerschaft fordert die niedersächsische Landesregierung auf, sich deutlich stärker für praxisnahe Programme für mehr Artenvielfalt in der modernen Agrarlandschaft einzusetzen. Die immer intensivere Nutzung der Agrarlandschaft, sei einer der Gründe für den Rückgang klassischer Feldbewohner wie Rebhuhn, Feldlerche oder Kiebitz. Die bisher von der Landesregierung angebotenen Agrarumweltprogramme seien häufig mit hohem bürokratischem Aufwand verbunden und daher wenig praxistauglich.

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Niedersachsen: Anhörung zur Novellierung des Landesjagdgesetzes

LJN: Landesjägerschaft gesprächsbereit – rechtliche Ausgestaltung muss stimmen

Am heutigen Mittwoch findet im Niedersächsischen Landtag die Anhörung zu einer kleinen Novellierung des Niedersächsischen Jagdgesetzes statt. Im Kern soll es bei der Novellierung um die Aufhebung des Verbots von Schallminderen, die Einführung eines Schießübungsnachweises sowie die verpflichtende Einführung von bleifreier Munition gehen. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) ist zu diesen Punkten gesprächsbereit, wenn die rechtlichen  Ausgestaltungen stimmen, sieht aber auch verfassungsrechtliche Probleme. Der erste Punkt der geplanten Novellierung, die Aufhebung des Verbots von Schallminderen im Niedersächsischen Jagdgesetz, ist Ländersache und diesen Vorstoß begrüßt die Landesjägerschaft ausdrücklich. Hintergrund dieser geplanten Änderung sind Aspekte des Gesundheitsschutzes: Der Mündungsknall am Gewehr soll so bei Schussabgabe minimiert werden. Entscheidend sei hier, dass die Aufhebung des Verbots dann auch für alle  gelte. „Gesundheitsschutz ist unteilbar. Folglich darf die Verwendung von Schallminderen auch nicht auf bestimmte Personenkreise wie Förster oder  Berufsjäger beschränkt sein“, so der Justitiar der Landesjägerschaft Clemens Hons. Eine Bedarfsprüfung im Einzelfall zu Lasten der Jäger, dürfe das Gesetz nicht vorsehen.

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LJN: Weitere Verschärfung des Waffengesetzes ist abwegig

LJN lehnt Vorstoß des Landesvorstands der niedersächsischen Grünen zur Verschärfung des Waffengesetzes ab / Legalwaffenbesitzer werden unter unzulässigen Generalverdacht gestellt

Der Vorstoß des Landesvorstands der niedersächsischen Grünen eine Verschärfung des Waffenrechts zu fordern, stößt bei der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) auf Unverständnis und Ablehnung. „Wer sich ernsthaft Gedanken um die Innere Sicherheit macht, muss sich auf die illegalen Waffen konzentrieren“, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen. „Verschärfungen des Waffengesetzes zu fordern ist hingegen reiner Populismus, denn das Problem sind die illegalen Waffen und diesem Problem wird man nicht Herr, indem man zuverlässige und gesetzestreue Legalwaffenbesitzer – insbesondere  Jäger und Schützen – unter einen unzulässigen Generalverdacht stellt“, so Dammann-Tamke weiter.

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LJN: Ausführungsbestimmungen zur Intervalljagd konterkarieren Gesetzesintention

Landesjägerschaft wirft Landwirtschaftsminister Meyer Täuschung von Parlament und Öffentlichkeit vor

Die kürzlich an die Unteren Jagdbehörden verschickten Ausführungsbestimmungen zur Umsetzung der Intervalljagd nach Paragraph 26 des Niedersächsischen Jagdgesetzes (NJagdG) stoßen bei der Landesjägerschaft Niedersachen e.V. (LJN) auf Unverständnis und Empörung, so die LJN in einer Presseerklärung. Entgegen der ursprünglichen Intention des Gesetzes und trotz anders lautender Bekenntnisse auch von Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer, wird eine freiwillige Umsetzung der Intervalljagd durch die Landkreise nun faktisch aufgehoben – aus „Kann“ ist „Soll“ geworden.

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Neuer Wolfsbeauftrager der Landesjägerschaft Niedersachsen

Seit dem 1. September 2016 ist Raoul Reding neuer Wolfsbeauftragter der Landesjägerschaft Niedersachen (LJN). Der 28-jährige gebürtige Luxemburger koordiniert damit das Wolfsmonitoring der Landesjägerschaft Niedersachsen. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Erfassung, Bewertung und Dokumentation von Wolfsvorkommen in Niedersachsen sowie die Koordination, Betreuung und Schulung eingesetzter Wolfsberaterinnen und Wolfsberater. Reding hat ein Bachelor-Studium an der Albert-Ludwig-Universität Freiburg in „Waldwirtschaft und Umwelt“ (Schwerpunkt: Internationale Waldwirtschaft), sowie ein Master-Studium an der Universität für Bodenkultur Wien/Österreich in „Wildtierökologie und Wildtiermanagement“ absolviert. Nach seinem Abschluss war er für die Natur- und Forstverwaltung in Luxemburg tätig. Zu seinen Aufgaben dort gehörten die Erstellung einer Habitateignungsstudie für den Wolf, die Erstellung eines Wolfmanagementplans, sowie die Ausarbeitung eines technischen Berichts in Sachen Jagd und Wildtiermanagement.

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Toter Wolf im Landkreis Cuxhaven

Landesjägerschaft Niedersachsen setzt 3000 Euro Belohnung aus

Am 25. September 2016 ist im Landkreis Cuxhaven nach Informationen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ein toter Wolf aufgefunden worden. Die genaue Todesursache müsse noch geklärt werden. Die Art der Verletzungen lasse die Vermutung zu, dass der Wolf möglicherweise geschossen wurde. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) zeigt sich in einer ersten Reaktion zutiefst erschüttert: “Klar ist, bewahrheiten sich die ersten Informationen, liegt hier ein schwerer Verstoß gegen das Naturschutzgesetz vor. Losgelöst von den noch vielen offenen Fragen, verurteilen wir eine solche Tat auf das Schärfste und erstatten daher Anzeige gegen unbekannt”, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen – seit 1979 anerkannter Naturschutzverband.

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Niedersachsen: LJN lehnt Gesetz zur Intervallbejagung ab

Novellierung des § 26 des NJagdG wird trotz erheblicher Bedenken vieler Verbände umgesetzt – CDU: Jagdgesetz-Änderung schadet Landwirten

Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) lehnt das heute vom Niedersächsischen Landtag verabschiedete Gesetz zur Änderung des Paragraphen 26 des Niedersächsischen Jagdgesetzes entschieden ab. Bei der Gesetzesänderung geht es im Kern um die bereits im Jahr 2014 angekündigte Einführung einer Intervallbejagung in Vogelschutzgebieten. Damals hatte der Gesetzgebungs- und Beratungsdienst des Landtags das Vorhaben gestoppt, weil das jetzige Nds. Jagdgesetz eine Intervalljagd nicht zulässt.

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Niedersächsischer Landeswettbewerb im Jagdhornblasen 2016

58 Jagdhornbläsergruppen trafen sich am Jagdschloss Springe

Am Sonntag fand am Jagdschloss Springe der diesjährige niedersächsische Landeswettbewerb im Jagdhornblasen statt. Im Rahmen des Wettbewerbes starteten insgesamt 58 Bläsergruppen, darunter eine Gastgruppe aus Polen, mit insgesamt über 800 Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläsern. Bei bestem Sommerwetter genossen zahlreiche Zuschauer die hochklassigen Wettbewerbsbeiträge und das tolle Ambiente am Jagdschloss Springe. Einen Doppelsieg feierten die Jagdhornbläser aus Hameln Pyrmont: Der musikalische Leiter Friedhelm Blickwedel führte seine Bläsergruppen sowohl in der Wertungsklasse A als auch in Wertungsklasse G zum Landesmeistertitel. In Wertungsklasse A fielen die Entscheidungen hauchdünn aus: Die Hameln-Pyrmonter gewannen hier mit 966 Punkten vor der Visbeker Bläserrotte mit 964 Punkten und dem Jagdhornbläserkorps „Das Große Freie“ mit 959 Punkten.

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Niedersachsen: Landesjägerschaft lehnt geplante Reglung zur Intervalljagd ab

LJN: Gesetzesentwurf geht inhaltlich fehl und stößt zudem auf verfassungsrechtliche Bedenken

Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) lehnt den heute im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung zu behandelnden Gesetzentwurf zur Änderung des Paragraphen 26 des Niedersächsischen Landesjagdgesetzes entschieden ab. Bei der Gesetzesänderung geht es im Kern um die bereits im Jahr 2014 angekündigte Einführung einer Intervalljagd in Vogelschutzgebieten. Durch diese soll zukünftig in Vogelschutzgebieten die Jagd auf Wasserfederwild, wie Gänse und Enten,  in der Zeit vom 1.Oktober bis zum 30. November nur noch alternierend in zuvor ausgewiesenen Teilräumen durchgeführt werden dürfen. Die Teilräume in denen gejagt werden darf bzw. nicht gejagt werden darf, sollen in einem festgelegten zeitlichen Rhythmus wechseln.

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LJV-Präsidiumswahlen in Niedersachsen und Brandenburg

Helmut Dammann-Tamke wiedergewählt, Dirk Wellershoff neuer LJVB-Präsident

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. standen auch turnusgemäß die Wahlen zum Präsidium statt. Einstimmig wiedergewählt wurden sowohl Präsident Helmut Dammann-Tamke wie auch die Stellvertretenden Präsidenten Ernst-Dieter Meinecke, Josef Schröer und Helmut Blauth sowie Schatzmeister Dietrich Fricke. Der vierte Stellv. Präsident, Wilhelm Bergmann, trat nach zwei Amtsperioden auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wiederwahl an. Sein Bezirk, der Bezirk Hannover, nominierte als Nachfolger den örtlichen Bezirksvorsitzenden Jürgen Ziegler. Auch seine Wahl zum Stellv. Präsidenten erfolgte einstimmig.

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Illegale Tötung eines Seeadlers – LJN setzt Belohnung aus

Im Zusammenhang mit der Entdeckung eines illegal getöteten Seeadlers im Landkreis Stade in der vergangenen Woche, setzt die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, aus. Bereits nach Bekanntwerden des Vorfalls hatten sich die Landesjägerschaft Niedersachsen wie auch die örtlichen Jägerschaften Stade und Hadeln-Cuxhaven ausdrücklich und in aller Form von dieser Tat distanziert und betont, dass für strafrechtlich bewährte Artenschutzvergehen weder Verständnis noch Platz im Verband ist: „Mit der ausgesetzten Belohnung wollen wir ein weiteres Zeichen setzen, dass wir ein Höchstmaß an Interesse daran haben, dass dieser Vorfall aufgeklärt wird“, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. Da nach wie vor aber noch nicht alle genauen Umstände der Tat bekannt seien, gelte es weiterhin vorschelle Urteile und Verallgemeinerungen zu vermeiden.

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65 Jahre LJN – Sonderschau auf der Pferd & Jagd

Die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) feiert Geburtstag und präsentiert sich aus Anlass ihres 65jährigen Bestehens auf der Messe Pferd & Jagd mit einer großen Sonderschau. Die Pferd & Jagd 2015 findet vom 3. bis 6. Dezember auf dem Messegelände in Hannover statt. Die Sonderschau steht unter dem Motto “65 Jahre Einsatz für Natur, Wild und Jagd“ und wird in Halle 19 zu finden sein. Es sollen “ausgewählte Erfolgsprojekte der vergangenen Jahrzehnte” vorgestellt werden. Die Bandbreite der dargestellten Themen bildet dabei die verschiedenen Bereiche ab, in denen sich die Landesjägerschaft Niedersachsen seit jeher engagiert.  Weiterlesen

Niedersachsen: Mindestens zwei Welpen im Raum Gartow – erneut Wolf im Heidekreis überfahren

Ein ausgewachsener männlicher Wolf wurde am Montag im Landkreis Heidekreis auf der Bundesstraße B71 überfahren – in der Nähe der Autobahn-Abfahrt Soltau-Ost. Dies teilten die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) und das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit. Das Tier befindet sich bereits im Leibnitz-Institut für Zoo und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zur weiteren Untersuchung.

Nachwuchs bei sechs von sieben Wolfsrudeln in Niedersachsen

Bei dem Wolfsrudel im Raum Gartow konnte nun über Fotofallenbilder der Nachweis von mindestens zwei Wolfswelpen erbracht werden. Damit ist aktuell bei sechs der sieben Wolfsrudel in Niedersachsen eine diesjährige Reproduktion nachgewiesen.

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Niedersachsen: Neues Wolfsrudel nachgewiesen

Im Raum Wietzendorf, zwischen den Truppenübungsplätzen Munster und Bergen gelegen, konnte ein neues Wolfsrudel in Niedersachsen nachgewiesen werden. Auf den Aufnahmen sind zwei Elterntiere und sechs Welpen zu sehen. Außerdem sind nun bei dem Wolfspaar aus dem Landkreis Cuxhaven über ein Fotofallenbild, drei diesjährige Welpen sicher bestätigt. „Damit sind in Niedersachsen aktuell sieben Wolfrudel nachgewiesen“, so Dr. Britta Habbe, Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.

Die Landesjägerschaft Niedersachsen führt neben dem landesweiten, passiven Wolfsmonitoring seit dem Jahr 2013 im Rahmen wissenschaftlicher Projekte und im Rahmen des Wolfmanagements in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Wolfsberatern auch aktive Monitoringmaßnahmen durch. In der Vergangenheit konnten mithilfe dieser aktiven Maßnahmen die Rudel in Gartow und Cuxhaven bestätigt werden.

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Niedersachsen: Klagen gegen Jagdzeitenverordnung

Neun Jäger und Grundeigentümer haben Normenkontrollanträge gegen die seit Oktober 2014 geltende neue Jagd- und Schonzeitenverordnung beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg auf den Weg gebracht. Unterstützt werden die Kläger hierbei von der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) und dem Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen e.V. (ZJEN). Die Antragsteller wenden sich gegen die Verbote und Einschränkungen der Jagd, die das Landwirtschaftsministerium mit der Jagdzeitenverordnung verfügt hat. Deshalb rufen sie das Gericht an, damit es die Verordnung zumindest in Teilen für unwirksam erklärt, weil sie gegen höherrangiges Recht verstößt.

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DJV: Vor und während der Jagd ist Alkohol tabu

Konsequenzen aus BVG-Urteil – 0,0-Promille-Grenze bei der Jagdausübung? DJV führt Interview mit Rechtanwalt Hons zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts.

In einem Urteil vom 22. Oktober 2014 befasst sich das Bundesverwaltungsgericht mit der Frage der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit wegen des Umgangs mit Schusswaffen unter Alkoholeinfluss. Obwohl bislang nur eine Pressemitteilung des Gerichts vorliegt, schießen die Spekulationen über die Auswirkungen des Urteils ins Kraut. Für die Interpretation des Urteils ist aber die schriftliche Urteilsbegründung unerlässlich, die allerdings erst in einigen Wochen vorliegen dürfte. Unabhängig davon empfiehlt der DJV dringend, vor und bei der Jagd mit Schusswaffen auf jeglichen Alkoholgenuss zu verzichten. Die Grenze ab der ein Jäger für den Umgang mit Waffen unter Alkoholeinfluss als waffenrechtlich unzuverlässig gilt, sollte aber aus Sicht des DJV nicht bei 0,0 Promille Blutalkohol gezogen werden. Es sollte in jedem Fall eine Einzelfallprüfung erfolgen. Darüber hinaus sollte im Umgang mit Waffen bei der Beurteilung der Zuverlässigkeit auch danach differenziert werden, ob die Waffe schussbereit (bei der unmittelbaren Jagdausübung) oder lediglich im Zusammenhang mit der Jagd nicht-schussbereit geführt wurde (etwa beim Streckelegen oder auf dem Rückweg von der Jagd). Eine entsprechende Differenzierung hat auch das Bundesverwaltungsgericht in der mündlichen Verhandlung angedeutet. Der DJV wird weiter informieren, sobald die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt.

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Niedersachsen: Umstrittene Jagdzeitenverordnung tritt in Kraft

Landesjägerschaft erwägt Normenkontrollklage – Minister Meyer: “Fairer Kompromiss”

Am heutigen 1. Oktober tritt die neue Jagdzeitenverordnung (JZVO) für das Land Niedersachsen in Kraft. Nachdem die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) und der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen e.V. (ZJEN) mehrfach und eindringlich Nachbesserungen eingefordert haben, die unberücksichtigt blieben, prüfen die Verbände nun gemeinsam mit dem Verband für Naturschutz und ökologische Jagd in Ostfriesland e. V.  die Durchführung einer Normenkontrollklage gegen die Verordnung.

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