Schlagwort-Archive: LJN Niedersachsen

Wildtierverluste bei der Mahd vermeiden

Landesjägerschaft, Landvolk und Landwirtschaftskammer Niedersachsen sprechen gemeinsame Empfehlungen aus

Die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen wie Grünroggen steht an. Der Termin fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs aufziehen und sicher wähnen. Doch „Ducken und Tarnen“ schützt zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Kreiselmäher. Darauf machen Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN), Landvolk Niedersachsen und Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) aufmerksam. Für die jetzt bevorstehenden Mäharbeiten geben die drei Institutionen ihren Mitgliedern gemeinsame Empfehlungen.

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Niedersachsen: Umstrittene Jagdzeitenverordnung tritt in Kraft

Landesjägerschaft erwägt Normenkontrollklage – Minister Meyer: “Fairer Kompromiss”

Am heutigen 1. Oktober tritt die neue Jagdzeitenverordnung (JZVO) für das Land Niedersachsen in Kraft. Nachdem die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) und der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen e.V. (ZJEN) mehrfach und eindringlich Nachbesserungen eingefordert haben, die unberücksichtigt blieben, prüfen die Verbände nun gemeinsam mit dem Verband für Naturschutz und ökologische Jagd in Ostfriesland e. V.  die Durchführung einer Normenkontrollklage gegen die Verordnung.

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Niedersachsen: Nutztierrisse im Internet

Seit einigen Jahren ist der Wolf zurück in Niedersachsen. Erste Hinweise auf die Rückkehr des streng geschützten Tieres gab es im Jahr 2006. Im Frühjahr 2012 wurden erstmals wieder Wolfswelpen in freier Wildbahn geboren. Inzwischen leben hierzulande mehrere Rudel: „Aktuell bestätigt sind zwei Rudel in der Lüneburger Heide und eins im Wendland“, so Dr. Britta Habbe, Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen e. V. (LJN). „Der Schutz des Wolfes ist ein Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der biologischen Vielfalt”, erklärt Dr. Annemarie Schacherer, Leiterin des Fachbereichs Tier- und Pflanzenartenschutz beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Die weitere Ausbreitung des streng geschützten Tieres wird deshalb begrüßt vom gesamten „Arbeitskreis Wolf“, der am Dienstag im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz in Hannover tagte. Das ehrenamtliche Beratergremium hatte bereits am Niedersächsischen Wolfskonzept mitgewirkt. Allerdings verursacht der Wolf unter ungünstigen Rahmenbedingungen Schäden an Nutztieren. Deshalb müssen beim Wolfsmanagement auch die Belange der durch den Wolf potenziell betroffenen Bevölkerungsgruppen, zum Beispiel die der Halter von Schafen und Ziegen, berücksichtigt werden.

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