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Thüringen: Jagd auf Wolfshybriden wird fortgesetzt

Die zum 31.12.2018 ausgelaufene Genehmigung für die “letale Entnahme” der Ohrdrufer Wolfshybriden ist auf Antrag des Thüringer Umweltministeriums bis Ende 2019 verlängert worden. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums gegenüber JAWINA. Die Ohrdrufer Wölfin hatte sich mit einem Hunderüden gepaart und im März 2018 sechs Wolfshybriden gewölft. Drei der Hybriden wurden im Auftrag des Landes geschossen, überd den Verbleib zwei weiterer Hybriden ist nichts bekannt. Seit einigen Monaten ist die Wölfin mit nur noch einem ihrer männlichen Nachkommen mehrfach von Fotofallen abgelichtet worden. Um zu verhindern, dass die Wölfin sich mit dem Hybriden paart und weitere Hybriden zeugt, soll dieser weiterhin entnommen werden. Möglich ist entweder die letale Entnahme – also der Abschuss – oder der Fang mittels Schlingfallen. Sollte es gelingen, den oder die verbleibenden Hybriden lebend zu fangen, so würde(n) diese(r) Medienberichten zufolge im Bärenpark Worbis untergebracht werden. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel