Schlagwort-Archive: Leseempfehlung

Leseempfehlung: Die Geschichte von Uunartoq und Knud

Die Neue Zürcher Zeitung (wieder einmal…) bringt eine schöne Geschichte über den alten Jäger Uunartoq, der einem Jungen aus einem Kinderheim die traditionelle Lebensweise der Inuit vermittelt. Jagen, der Umgang mit den Schlittenhunden und die Teilnahme an Schlittenhundrennen gehören ebenso dazu wie die Kenntnis der Gefahren und Chancen in einer Welt aus Schnee und Eis: “Jäger im ewigen Eis: Auf Grönland zählt nur das Heute” von Isabel Stettin (Text) und Sascha Montag (Fotos). Lesenswert. SE

Beitragsbild: Headline des empfohlenen Beitrags in der NZZ (Screenshot).

Jagd vorbei in Hessen?

Andreas Mohr ist engagierter Pächter eines Niederwildreviers im hessischen Wetteraukreis. Zusammen mit seinen Mitstreitern hat er den ehemaligen Braunkohleabbau in ein Niederwildparadies verwandelt. Etliche bedrohte Arten vom Feldhasen bis zum Rebhuhn fühlen sich dort wohl. Auf eine Bejagung verzichtet Mohr wegen des spärlichen Besatzes weitgehend. Doch die pseudo-ökologische Jagdgesetzgebung der grünen Landesregierung wird privates Engagement dieser Art wohl zum Erliegen bringen: Die populistischen Einschränkungen z.B. bei der Fuchsbejagung werden dem Niederwild den Garaus bereiten, fürchtet Mohr, der ein Ingenieurbüro für Umweltschutz betreibt und folglich weiß, wovon er spricht. (Vermutlich sehr viel besser, als viele Grüne.) Und wer wolle schon ein Revier pachten, in dem es nichts mehr zu jagen gebe?, fragt Mohr. “Maßlos enttäuscht” sei er von der Landesregierung, sagt der Jagdpächter in der FAZ, für deren Beitrag “Ende der Jagd” von Sven Ebbing wir hiermit eine nachdrückliche Leseempfehlung aussprechen. “Die Schuld”, so heißt es in dem Beitrag, “sieht Mohr in erster Linie bei den Grünen, die zu dirigistisch dächten und deren Ideen realitätsfern seien.” Wer hätte das gedacht? SE

Weiterlesen

Unbedingt lesen: Björn Lomborg über “Deutschlands gescheiterte Klimapolitik” in der FAZ

Wer glaubt oder im Zweifel darüber ist, dass bzw. ob Windräder im Wald und Solarkollektoren auf deutschen Äcker doch eine gute Sache sind, sollte diesen Artikel lesen. Und alle anderen auch.

“Die einfache unbequeme Wahrheit lautet”, schreibt Björn Lomborg in der FAZ online, “dass Solar- und Windenergie noch nicht ausgereift sind: Sie sind zu teuer und benötigen teure Reserven, wenn der Wind nicht bläst oder die Sonne nicht scheint. Solange wir es nicht schaffen, Kosten und Effizienz erneuerbarer Technologien dramatisch zu verbessern, bleibt es bei selbstgefälliger Schönfärberei für westliche Gutmenschen.”

Die Subventionen für erneuerbare Energien in Deutschland erreichten dieses Jahr “sagenhafte 21,8 Milliarden Euro oder 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.”, so Lomborg: “Allein für Solaranlagen habe Deutschland insgesamt Förderzusagen von mehr als 100 Milliarden Euro gemacht. Das habe zum “schwindelerregenden Anstieg der deutschen Strompreise geführt. Den Daten der OECD und der Internationalen Energieagentur zufolge sind die Strompreise für deutsche Haushalte zwischen 2000 und 2013 inflationsbereinigt um 80 Prozent gestiegen.”

Doch: “Für all diese Milliarden erreicht Deutschland sehr wenig Nutzen für das Klima. Die veranschlagten 100 Milliarden Euro für Solaranlagen sollen in den kommenden 20 Jahren die CO2-Emissionen jährlich um schätzungsweise 12,8 Megatonnen (Mt) senken. Wird diese Rechnung in einem Standard-Klimamodell durchgeführt, ist das Ergebnis eine verschwindend geringe Temperatursenkung von weniger als 0,0001 Grad Celsius bis zum Jahr 2100. Anders gesagt: Die 100 Milliarden Euro, die Deutschland in Subventionen für Solaranlagen steckt, werden die Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts um 37 Stunden verzögern.”

Weiterlesen

Überzeugungstäter

Wie eine Metzger eine Vegetarierin überzeugt, wieder Fleisch zu essen: Durch handwerkliche Methoden und Maßstäbe, durch handwerkliches Können, durch verantwortungsvolle Produktion und die so erzeugte Qualität. In dem Beitrag “Der Metzger” von Autorin Franziska Jäger (!) geht es zwar um das Berufsbild des Fleischers, aber Jäger als Wildbretproduzenten geht das auch an. Weil wir mit den gleichen Qualitäten, mit Transparenz und sauberem Handwerk, punkten und überzeugen können. Weil die EU-Vorschriften, die das Metzgerhandwerk bedrohen, uns auch einschränken – zu Gunsten der Fleischindustrie. “Der Metzger” von Franziska Jäger in der FAZ online – eine Leseempfehlung von www.jawina.de. Weiterlesen