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Illegale Greifvogelfalle: Tatverdächtiger kein Jäger

Die dem Mann, auf dessen Grundstück im Kreis Segeberg die Polizei nach einer Anzeige durch Aktivisten des “Komitees gegen den Vogelmord” (CABS) eine illegale Greifvogelfalle und einen gefangenen Sperber sichergestellt hat (JAWINA berichtete), soll es sich entgegen der Behauptung des Komitees und verschiedener Medienberichte nicht um einen Jäger handeln. JAWINA-Leser hatten in Kommentaren zu dem oben verlinkten Artikel bereits Zweifel an dieser Behauptung geäußert. Nun hat der LJV Schleswig-Holstein entsprechende Darstellungen gegenüber den Lübecker Nachrichten als “haltlose Vorverurteilung” zurückgewiesen. Der Mann sei kein Jäger, der LJV habe selbst ein großes Interesse an der Aufklärung derartiger Fälle. red.

Beitragsbild: Headline des Beitrags auf lnonline.de

Schleswig-Holstein: Illegale Greifvogelfallen entdeckt

Update: Anders als von den Tierschützern behauptet, soll es sich bei dem Verdächtigen nicht um einen Jäger handeln – Polizei ermittelt wegen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz und wegen Jagdwilderei

Am Mittwochnachmittag (13.02.19) meldeten sich Mitglieder einer Tierschutzorganisation bei der Polizei und baten um polizeiliche Hilfe. Man habe auf einem Grundstück in der Gemeinde Groß Kummerfeld (Kreis Segeberg) eine größere Leiterfalle (Krähenfang) festgestellt, in der sich eine Taube und ein Sperber befinden. Der Sperber gehört zu den Greifvögeln, die artenschutzrechtlich streng geschützt sind. Die zuständige Staatsanwaltschaft Kiel wurde umgehend über die Sache informiert. Diese erwirkte beim Amtsgericht Kiel einen Durchsuchungsbeschluss für das betreffende Grundstück. Mit einem Amtsveterinär des Kreises Segeberg und weiteren Polizeikräften wurde das Grundstück aufgesucht.

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