Schlagwort-Archive: Lebendfangfallen

Bayern: Landkreis Cham genehmigt 13 Saufänge

Wie ein Sprecher des Landkreises Cham gegenüber JAWINA bestätigte, haben Jagd- und Veterinärbehörde des Landkreises auf Antrag der Jägerschaft 13 Saufänge auf Gemeindegebiet genehmigt. Der Bayerische Rundfunk berichtete, dass die auch unter Jägern umstrittenen Saufänge aufgrund der anwachsenden Schwarzwildpopulation und der damit einhergehenden Zunahme der Wildschäden beantragt und genehmigt worden seien. Im Gemeindegebiet an der deutsch-tschechischen Grenze grenzten ausgedehnte Wälder und Gebirge unmittelbar an intensiv bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzflächen. Dies seien paradiesische Bedingungen für die Sauen, zumal die Durchführung von Bewegungsjagden in vielen Revieren nicht möglich sei. Die jährlich anwachsenden Bestände sind nach Auffassung vieler Jäger mit herkömmlichen jagdlichen Mitteln kaum mehr in den Griff zu bekommen. Die Genehmigung der Saufänge ist auf drei Jahre befristet und mit diversen Auflagen verbunden:

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Emsland: 45.000 Euro für Nutria-Fallen

Der Umweltausschuss des niedersächsischen Landkreises Emsland hat auf Antrag der CDU-Fraktion 45.000 Euro Fördergelder für spezielle Nutria-Fallen bewilligt. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ). Es handelt sich um spezielle Lebendfangfallen, die den Fallensteller per SMS benachrichtigen, wenn sich etwas gefangen hat. Diese Fallen sind an den Flüssen Hase und Ems vorgeschrieben, seit diese zu Natur- bzw. Landschaftsschutzgebieten erklärt wurden. Die pro Stück 300 Euro teuren Fallen sollen den Jagdausübungsberechtigten in dem Gebiet zur Verfügung gestellt werden. Im Emsland lebt der NOW zufolge die größte Nutria-Population Deutschlands: Im Jagdjahr 2015/16 wurden von den ca. 10.000 in Deutschland erlegten Nutrias 6000 in diesem Landkreis erbeutet. Die invasiven Neubürger vermehren sich rasant und richten beträchtliche Schäden an Deichen und Uferwegen an. SE

Beitragsbild: Nutria. Autor: Timo Sack. Quelle: Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic Lizenz.

DJV: Deutsche Fallen erfüllen internationale Tierschutz-Normen

DJV hat gängige Fanggeräte erfolgreich wissenschaftlich testen lassen

Die gängigsten Fallen für die Jagd in Deutschland erfüllen die hohen internationalen Standards für eine humane Fangjagd (AIHTS) und sind tierschutzgerecht. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die im Auftrag des Deutschen Jagdverbands (DJV) Lebend- und Totfanggeräte untersucht haben. Im Fokus standen dabei Fuchs und Steinmarder, zwei häufige räuberische Säugetiere in Deutschland. Allein der Fuchs hat seit den 1970er Jahren seinen Bestand in Deutschland verdreifacht und hat wie der Steinmarder negativen Einfluss auf bedrohte Arten wie den Wiesenbrüter Kiebitz. “Fadenscheinige Argumente für ein Fallenverbot wegen mangelnden Tierschutzes sind damit endgültig entkräftet”, sagte DJV-Präsidiumsmitglied Wolfgang Heins.

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