Schlagwort-Archive: Landwirt

Österreich: Jagdterrier wütet in Hühnerstall – Bauer schlägt ihn tot

Im niederösterreichischen St. Christophen ist ein auf einer Jagd entlaufener Jagdterrier (DJT) in den Hühnerstall eines Bauern eingedrungen, wo er “13 Hendl zerbiss”, wie NÖN.at berichtet. Weitere Hühner liefen in Panik davon, von denen einige auch gestorben sein dürften. Der Landwirt, der in einem Stall arbeitete, bemerkte den “Aufruhr” bei den Hühnern und wollte den Eindringling verscheuchen. Dies gelang nicht, stattdessen zeigte der DJT rassetypisches Verhalten und ging auf den Bauern los. Daraufhin zog ihm der Bauer ein Werkzeug über den Schädel, der Hund starb. Es täte ihm leid, dass der Hund gestorben sei, sagte der Bauer gegenüber NÖN.at, aber beißen lassen müsse er sich auch nicht. Der Hundebesitzer äußerte sein Unverständnis und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die toten Hühner wären ein Versicherungsfall gewesen. Der Jäger will den Kadaver seines Hundes untersuchen lassen, um so festzustellen, wie oft der Bauer zugeschlagen hat.

Beitragsbild: Hühner – gegen einen DJT chancenlos. Foto: SE

Brandenburg: Landwirt beantragt Wolfsentnahme

+++ In Schweden beginnt die Wolfsjagd – 22 Wölfe können im Rahmen der Lizenzjagd erlegt werden +++ Immer weniger Schäfer und Schafe in Deutschland – “Begrenzung der Wolfspopulation unausweichlich” +++

Die Brandenburger Wolfsverordnung steht vor ihrem “ersten Praxistest”, berichtet die Lausitzer Rundschau (LR). Ein Landwirt aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark habe beim Landesumweltamt einen Antrag auf “Entnahme” des Dobbrikower Wolfsrudels eingereicht. Zur Begründung führt der Landwirt an, dass es wiederholt zu Wolfsrissen unter seinen Rinderherden gekommen sei, obwohl diese durch Schutzmaßnahmen gemäß der Brandenburger Wolfsverordnung geschützt seien. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, so müssten die Wölfe getötet oder umgesiedelt werden, so die LR. SE

Beitragsbild: Rind. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

 

 

“Natürliche Scheu:” Walkerin flüchtet vor Wolf auf Traktor

Ein Landwirt hat einer Nordic Walkerin in der Lüneburger Heide am Dienstag Vormittag Schutz in seinem Traktor gewährt: Ein Wolf hatte sich der Frau auf dreißig Meter genähert und lief zielstrebig weiter auf sie zu. Die Frau sei “steif vor Angst” und “fertig mit den Nerven” gewesen, berichtet der Landwirt in der Allgemeinen Zeitung. Der Landwirt hat den Vorfall mit dem Smartphone festgehalten: Auf den Aufnahmen ist zu hören, wie er die Frau auffordert, zum Traktor zu kommen und dabei nicht zu laufen, was ihr offenbar schwer fiel. Während die Frau sich auf den Trecker rettet, brüllt der Landwirt, nach eigener Aussage “voll mit Adrenalin” den Wolf an: “Hau ab, hau ab”, was den aber nicht sonderlich beeindruckt. Erst als die Frau auf dem Traktor ist, dreht er scheinbar widerwillig ab. Die Frau erklärte gegenüber der Allgemeinen Zeitung, dass sie ihre Gewohnheit, in dem Gebiet zu walken, jetzt aufgeben werde… SE

Einbettung des Videos mit freundlicher Genehmigung der Allgemeinen Zeitung Uelzen.

 

Ausgerechnet: Landwirt will Flächen befrieden lassen

Ausgerechnet ein Landwirt hat beantragt, seine 32 Hektar Land aus ethischen Gründen “befrieden”, d.h. nicht mehr bejagen zu lassen. Das berichten die Westfälischen Nachrichten. Seit Dezember 2013 besteht in Deutschland in Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) die Möglichkeit, eigene Grundstücke aus Gewissensgründen von der im Allgemeininteresse liegenden flächendeckenden Bejagung ausnehmen zu lassen. Dafür sind strenge Kriterien zu erfüllen: Wer dies beantragt muss beispielsweise nachweisen, dass er tierische Kost verschmäht, schon lange Zeit Vegetarier oder Veganer ist. Bei dem jetzt vor dem Verwaltungsgericht Münster auf Befriedung klagenden Landwirt sind da Zweifel angebracht: Den Westfälischen Nachrichten zufolge hat der Kläger einen Milchviehbetrieb. Ihm müsse klar sein, dass die überzählige männliche Kälber verkauft, gemästet und geschlachtet würden, hieß es vor Gericht. Der Landwirt führte dagegen an, dass er selbst nie ein Tier getötet habe. Vielleicht sollte der betreffende Landwirt in einschlägigen Werken wie “Milch – besser nicht” mal nachlesen, was Milchwirtschaft in der Regel für die Kühe bedeutet. Der von der Entscheidung betroffene Jagdpächter bringt weitere Gegenargumente vor:

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Einer muss ja schuld sein…

Tierquäler-Prozess gegen Jäger endet mit sofortigem Freispruch – Landwirt wegen Verleumdung angeklagt

Denkwürdige Szenen vor dem Landesgericht Innsbruck: Dort standen ein 62 Jahre alter Landwirt und ein “bekannter Jäger aus Osttirol” vor dem Richter, wie die Tiroler Tageszeitung (TT) berichtet. Es ging um einen Spitz. Einen acht Monate alten Spitz, genauer gesagt, den der Landwirt nicht loswurde, nicht einmal für 65 Euro fand sich ein Käufer für den bedauernswerten Junghund. Denn in der so rustikalen wie traditionellen Vorstellungswelt des Bauern hieß das: Der Hund muss weg. Dummerweise fragte wohl der Amtstierarzt bei einer Kontrolle des Hofes nach, wo denn der Hund geblieben sei. Tja, und da sollte es dann halt der Jäger gewesen sein…

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Tierquäler vor Gericht

Trächtige Ricke absichtlich überfahren – Polizei ermittelt verdächtige Motorradfahrer

Zwei besonders widerwärtige Fälle von Tierquälerei, begangen gegen Wildtiere, haben in den letzten Wochen für Abscheu und Empörung bei Jägern und Nichtjägern gesorgt: Zum einen der Landwirt, der vergangenen Oktober mit seinem Geländewagen auf einem Feld bei Böttstein im Schweizer Kanton Aargau eine Bache und ihre drei Frischlinge überfahren hatte. Während die drei Frischlinge sofort verendeten, blieb die Bache mit gebrochenem Rückgrat die ganze Nacht auf dem Feld liegen, bis ein Jäger sie am nächsten Morgen erlöste. An den vom Geländewagen hinterlassenen Reifenspuren war zu sehen, dass der Fahrer drei Mal gewendet hatte, um die Tiere zu erwischen. Der Landwirt hatte die Tat lange geleugnet, war jedoch durch Bewegungsprofile überführt worden, die von jedem Benutzer von Mobiltelefonen auch nachträglich erstellt werden können.

Jetzt ist der Täter vom Bezirksgericht Zurzach zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten, bedingt auf zwei Jahre – das entspricht der deutschen Bewährungsstrafe – und einer Geldbuße von 4000 Franken verurteilt worden. Außerdem muss er Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe von 10.000 Franken tragen. Vor Gericht hatte sich der Mann mit den durch die Wildschweine verursachten Schäden zu rechtfertigen versucht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Kitze ausgemäht – harte Strafe für Landwirt

Ein Landwirt aus Hausach (Ortenaukreis, Baden-Württemberg) ist vom Landgericht Offenburg wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe in Höhe von 75 Tagessätzen à 30 Euro verurteilt worden, weil er beim Mähen einer Wiese den Tod von zwei Rehkitzen “billigend in Kauf genommen” habe. Das berichtet der Schwarzwälder Bote. Zwei Anwohnerinnen und der Jagdpächter hatten zuvor versucht, den 50 Jahre alten Landwirt vom Mähen abzuhalten. Unmittelbar darauf wurden zwei Kitze durch die Mähmaschine so schwer verletzt, dass der Jäger sie erlösen musste. Der Landwirt bedauerte den Vorfall vor Gericht. Er sei verärgert gewesen, dass der vorab informierte Jäger erst während der Mäharbeiten am Feld erschienen sei. Es habe sich zudem um den ersten trockenen und daher hektischen Tag nach einer längeren Regenperiode gehandelt.

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Österreich: Landwirt schießt Wolf – aus Versehen

Ein 61-jähriger pensionierter Landwirt aus der Gemeinde Greifenburg (Kärnten) hat in seinem Stall einen Wolf erlegt. Der Landwirt und sein 39 Jahre alter Sohn hatten zuvor zwei gerissene Lämmer in der Umgebung des Stalls entdeckt. In der Vergangenheit waren dort schon des öfteren Lämmer gerissen worden. Als Landwirt und Sohn den Vorfall untersuchten, flüchtete ein Tier vor ihnen in den Stall, dass sie aufgrund der buschigen Lunte für eine starken Fuchs hielten. Der Landwirt holte sein Jagdgewehr und schoss den vermeintlichen Fuchs, der sich dann als Wolf entpuppte.

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