Schlagwort-Archive: Landkreis Vorpommern-Greifswald

Mecklenburg: Staupe im Kreis Vorpommern-Greifswald

“Hundebesitzer sollten Impfschutz ihrer Hunde im Auge behalten”

Bei fünf Füchsen aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald, die zur Beprobung im Labor eingeschickt worden waren, ist der Erreger der Staupe, ein soenannter Morbillivirus, festgestellt worden. Die Fundorte der verendeten Füchse sind Lassan, Sauzin, Lütow, Zemitz und Lieper Winkel auf Usedom. Die Tiere zeigten deutliche Krankheitszeichen vor dem Tod. So sind Beeinträchtigungen in den Bewegungsabläufen in Form deutlicher Koordinationsstörungen typisch für den Befall mit Staupe. Aufgrund entsprechender Beobachtungen wurden die Tierkörper zur Untersuchung in das Landesamt in Rostock gesandt.

Amtstierarzt empfiehlt dringend Impfung von Hunden

Amtstierarzt Dr. Holger Vogel empfiehlt insbesondere Haltern von Jagdhunden und von Hunden, mit denen Spaziergänge in freier Natur unternommen werden, dringend eine Immunisierung durch Impfung.

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Mecklenburg-Vorpommern: Landkreis hebt Drückjagdverbot auf

Treib- und Drückjagden sind im Landkreis Vorpommern-Greifswald jetzt bis 2019 durchgehend erlaubt – Die Jagdverbote zwischen 11. Januar und 31. Juli wurden wegen Schweinepestgefahr ausgesetzt.

In einer Pressemitteilung des Landkreises heißt es dazu: Der Landkreis Vorpommern-Greifswald weist als Untere Jagdbehörde auf die Ausnahme vom Verbot der Treib- oder Drückjagd bis zum 31.03.2019 im eigenen Zuständigkeitsbereich hin. Aufgrund der anhaltend hohen Gefährdung des Schwarzwildbestandes in Mecklenburg-Vorpommern durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz eine Allgemeinverfügung für das Gebiet des Landkreises Vorpommern-Greifswald erlassen.

»Grundsätzlich gilt normalerweise in der Zeit vom 11. Januar bis 31. Juli eines jeden Jahres ein Verbot der Jagdausübung in Form der Treib- oder Drückjagd. Mit der nunmehr geschaffenen Ausnahmeregelung werden die Jagdbezirke im Gebiet des Landkreises Vorpommern-Greifswald für den Zeitraum vom 1. Februar 2016 bis zum 31. März 2019 komplett vom vorgenannten Treib- oder Drückjagdverbot freigestellt«, sagte Kreissprecher Achim Froitzheim.

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Trichinellen bei Wildschwein auf Usedom

Bei einem Wildschwein sind anlässlich der vorgeschriebenen Untersuchung im Landkreis Vorpommern-Greifswald Trichinellen festgestellt worden. Das teilt der Landkreis in einer Presseerklärung mit. Das 25 Kilo schwere, männliche Stück Schwarzwild war auf der Insel Usedom zur Strecke gekommen. “Mit trichinösem Fleisch können sich Menschen durch Verzehr infizieren und schwer erkranken. Deshalb ist bei Haus- und Wildschwein sowie bei Dachs und Nutria die Untersuchung auf Trichinellen rechtlich vorgeschrieben”, sagte Kreissprecher Achim Froitzheim. Seit 2005 würden in Vorpommern bei der Untersuchung auf Trichinellen beim Schwarzwild einzelne positive Befunde ermittelt.

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Mecklenburg-Vorpommern: Kreis Vorpommern-Greifswald senkt Trichinengebühr

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat eine neue Gebührenordnung für die vorgeschriebene Trichinenuntersuchung von Wildschweinen eingeführt. Die neuen Tarife sehen eine Staffelung der Gebühr in Abhängigkeit vom Gewicht – und damit vom Alter des Stücks – vor. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, verstärkt jüngere Sauen zu bejagen. In einer Pressemitteilung des Kreises VG heißt es dazu: “Ab dem 1. Oktober 2016 müssen sich Jäger im Landkreis Vorpommern-Greifswald auf neue Gebühren bei der Trichinellenuntersuchung im Veterinäramt einstellen. Für Wildschweine bis 15 Kilogramm (ausgeweidetes Tierkörpergewicht) werden dann 2 Euro pro Stück erhoben. Für Wildschweine über 15 Kilogramm muss dann 1 Euro mehr als bisher gezahlt werden; damit werden ab Oktober 7 Euro fällig.

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