Schlagwort-Archive: Landesjagdverband Brandenburg

Brandenburg: Jägerfest auf Schloss Diedersdorf

Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. (LJVB) veranstaltet im Rahmen des Landesjägertages am 06./07.05.2017 ein öffentliches Jägerfest mit Hegeschau und Pokalwettbewerb im Jagdhornblasen auf Schloss Diedersdorf. Dazu lädt der LJVB alle Mitglieder und Interessierten mit ihren Familien herzlich ein.

Die Besucher des Jägerfestes erwartet ein interessantes Programm mit Hunde- und Greifvogelvorführungen sowie einem Programm für Kinder. Darüber hinaus präsentieren sich im Innenhof des Schlosses verschiedene Aussteller, die eine Vielzahl attraktiver Produkte anbieten. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Ein Höhepunkt des Festes ist der 15. Pokalwettbewerb im Jagdhornblasen. Beginn ist um 10:00 Uhr (Ende gegen 14:00 Uhr). Die Siegerehrung ist für zirka 15:00 Uhr geplant. Zugelassen sind alle Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen sowie altersmäßig gemischte Gruppen des Landes Brandenburg. Der LJVB erwartet auch Gästegruppen aus anderen Bundesländern und dem europäischen Ausland. Es erklingen alle traditionell eingesetzten Jagdhorninstrumente einschließlich der Oktav-/Parforcehörner in B sowie das Waldhorn. Der Pokalwettbewerb im Jagdhornblasen wird durch Mittel aus der Jagdabgabe des Landes Brandenburg gefördert.

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LJV Brandenburg fordert Notwehrrecht und Entschädigung bei Wolfsangriffen auf Jagdhunde

Vor der bevorstehenden Überarbeitung des Wolfsmanagementplans Brandenburg (WMP) hat der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) einen Forderungskatalog zur zukünftigen Ausgestaltung des Wolfsmanagements veröffentlicht. Der LJVB fordert unter anderem eine Herabsetzung des Schutzstatus des Wolfs, ein Notwehrrecht bei Wolfsangriffen auf Jagdhunde sowie die “rechtssichere Entnahme” kranker Wölfe.

Im folgenden die Forderungen des LJVB im Wortlaut:

Der aktuelle, bis einschließlich 2017 befristete WMP des Landes Brandenburg soll fortgeschrieben werden. Um dem Anspruch eines WMP dahingehend gerecht zu werden, das Konflikte zwischen Mensch und Wolf nach Möglichkeit gar nicht erst entstehen bzw. weitestgehend entschärft werden, fordert der Landesjagdverband Brandenburg e.V. im Zuge der Evaluierung des Wolfsmanagementplans:

1. Allgemein

  • Befristung des WMP auf maximal 3 Jahre
  • halbjährliche öffentliche Auswertung zu: Bestandsentwicklung des Wolfes, Schäden, Konflikten mit dem Wolf und bei Notwendigkeit Nachsteuerung im WMP
  • Konkrete Initiative des Landes Brandenburg zur Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes von Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie

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Tagespresse berichtet über Wolfsfake

Wellershoff bedauert Weitergabe der Falschnachricht

Die Tageszeitung Lausitzer Rundschau berichtet über die Falschnachricht über ein angebliches Wolfsopfer in Polen. (JAWINA berichtete). LJVB-Pressereferent Tino Erstlin räumt in dem Beitrag ein, dass LJVB-Präsident Wellershoff einer Fake-News aufgesessen sei und diese weiterverbreitetet habe. Der Landesjagdverband plane nun, eine Richtigstellung an seine Mitglieder zu versenden, heißt es in der Lausitzer Rundschau. Der LJV-Präsident bedaure die Weitergabe der Falschmeldung, die er aus einer Quelle erhielt, die er für vertrauenswürdig gehalten habe.

Auch die Internetseite Finanzen.net griff das Thema in einem Kommentar auf. Darin heißt es: Fakt und nicht Fake ist: Fake-News stinken. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten und zitierten Beitrags in der Lausitzer Rundschau. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Brandenburg: Ehemaliger Bauernfunktionär ist neuer Geschäftsführer des LJVB

Am 15. August hat Matthias Schannwell die Geschäftsführung des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) übernommen. Der 57jährige tritt damit die Nachfolge von Georg Baumann an.

Er ist aktiver Jäger und Mitglied im Kreisjagdverband Teltow-Fläming. Zuvor war er viele Jahre als Referent beim Landesbauernverband Brandenburg sowie als Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer in Brandenburg (LagJE) beschäftigt. Matthias Schannwell ist verheiratet und hat 2 erwachsene Kinder. Fortan obliegt ihm die Leitung der Geschäftsstelle mit derzeit vier Mitarbeitern. Darüber hinaus zählt es zu seinen Aufgaben, die Beschlüsse der Delegiertenversammlung sowie des Präsidiums vorzubereiten und umzusetzen. Matthias Schannwell wird mit den ehrenamtlichen Gremien des LJVB eng zusammenarbeiten und die Kontakte zu anderen Verbänden, politischen Gremien und Institutionen pflegen. Matthias Schannwell freut sich auf seine neue Aufgabe und den intensiven Kontakt zu den Brandenburger Jägern.

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LJV Brandenburg fordert Verzicht auf Trichinengebühren

Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. (LJVB) fordert alle Landkreise eindringlich auf, die Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) jetzt zu intensivieren und zumindest die Trichinenprobenuntersuchungsgebühr für Frischlinge bis 20 Kilogramm auszusetzen. In einer Pressemitteilung des LJVB heißt es: Allein im August wurden sechs neue ASP-Fälle in Polen bekannt. Ein Fall liegt bereits 50 Kilometer weiter westlich als alle bisherigen. Das berichtet das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Mit der weiteren Ausbreitung des Virus steigt das Einschleppungsrisiko der tödlich verlaufenden Krankheit nach Brandenburg.

„Für die verheerend wirkende Tierseuche, die Haus- und Wildschweine befällt, steht kein Impfstoff zur Verfügung. Wirksame Präventionsmaßnahmen sind jetzt das Gebot der Stunde. Wir fordern deshalb alle Landkreise auf, dem Beispiel Potsdam-Mittelmark und Dahme-Spreewald zu folgen, die den Jägern bereits Erleichterungen bei der Trichinenprobengebühr gewähren.“, so Dr. Petra Schneller, Veterinärin und Präsidiumsmitglied des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V.

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LJVB: Wolf sorgt für steigende Wildschäden

Die Züllsdorfer Jäger (Landkreis Elbe-Elster) sind besorgt über die Zunahme von Wildschäden vor dem Hintergrund einer wachsenden Wolfspopulation. Jagdvorsteher Dorsten Höhne schrieb daraufhin einen Brief an Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger. Die Antwort von Andreas Piela, Leiter des Referats für Arten- und Biotopschutz, hilft nicht weiter, klagt der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) in einer Pressemitteilung: Ausgangspunkt der Besorgnis war die Höhe der Wildschäden in der Züllsdorfer Feldflur. „Trotz erhöhter Aktivität schaffen es unsere Jäger kaum noch, die Schäden in erträglicher Höhe zu halten.“, schrieb Jagdvorsteher Höhne dem Minister. Zur Erklärung fügte er hinzu, dass sich mit der Etablierung eines Wolfsrudels in der Annaburger Heide insbesondere das Rotwild anders verhält. Die weiblichen Tiere – Kahlwild genannt – bilden Großrudel von 70 bis 120 Stück und sind bereits tagsüber auf den Feldern aktiv. Außerdem wechselt das Wild die aufgesuchten Flächen ständig und unvorhersehbar. Sobald die Jäger feststellen, dass das Großrudel da war, sei es in den meisten Fällen schon zu spät. Und niemand könne erwarten, dass die Jäger täglich rund um die Uhr an allen gefährdeten Flächen anwesend sind.

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“Generelles Verbot halbautomatischer Waffen verhindert keine Straftaten”

Der Präsident des Landesjagdverbands Brandenburg (LJVB), Dr. Dirk-Henner Wellershoff hat einen offenen Brief an Axel Vogel, Vorsitzender der Fraktion von Bündnis90/ Grüne im Brandenburgischen Landtag geschrieben. Wellershoff setzt sich darin mit der Forderung nach einem generellen Verbot von halbautomatischen Jagdwaffen auseinander. Im Folgenden der offene Brief im Wortlaut.

Sehr geehrter Herr Vogel,

in Ihrer Pressemeldung vom 25. Juli fordern Sie im Namen Ihrer Fraktion das generelle Verbot halbautomatischer Waffen. Als Begründung verweisen Sie auf die tragischen

Ereignisse in Paris, Orlando und München. Auch mich als Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg, der rund 9.600 Jägerinnen und Jäger und somit legale Waffenbesitzer vertritt, treibt die Sorge um die Sicherheit und den Schutz vor Straftaten mit terroristischem Hintergrund um. Die von Ihnen geforderten Maßnahmen gehen jedoch klar am Ziel vorbei. Ein generelles Verbot halbautomatischer Waffen oder die zentrale Lagerung von Waffen sorgt nicht für zusätzliche Sicherheit. Das eigentliche Ziel, die Terrorismusbekämpfung, wird damit nicht erreicht. Lassen Sie mich dies im Einzelnen näher ausführen.

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Gemeinsam stark – Jäger unterstützen Jäger

Unter diesem Motto greift die Arbeitsgemeinschaft Junge Jäger Revierinhabern unter die Arme. Ziel ist es, die Gemeinschaft der Jäger innerhalb des Landesjagdverbandes Brandenburg (LJVB) zu stärken.

Die Idee: Junge Jäger des Verbandes unterstützen bei Bedarf Jagdpächter bei anstehenden Revierarbeiten. Dies können zum Beispiel biotopverbessernde Maßnahmen oder Reparaturen an Ansitzeinrichtungen sein. Im Gegenzug sorgen die Jagdpächter für die Verpflegung und stellen ihr Revier für ein gemeinschaftliches Jagderlebnis zur Verfügung. Während die Vorteile dieses Projekts für die Jagdpächter auf der Hand liegen, ist das Interesse der jungen Jäger und Jägerinnen mittel- und langfristiger Natur. Sie lernen verschiedene Reviere kennen, sammeln jagdliche Erfahrungen und erweitern ihr Netzwerk. Der Probelauf fand nun in einem Jagdrevier in Rheinsberg statt.

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Jäger unterstützen Volksbegehren: Keine Windkraft im Wald!

Der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) ruft zur Unterzeichnung des Volksbegehrens „Rettet Brandenburg“ auf. Bis zum 6. Juli werden 80.000 Unterschriften gegen Windkraftanlagen im Wald benötigt.

In Brandenburg entstehen immer neue Windkraftanlagen – zunehmend auch im Wald. Dem Ausbau stehen die Jägerinnen und Jäger Brandenburgs kritisch gegenüber. Mitte Mai beschlossen die Vertreter der rund 9.600 Mitglieder des Landesjagdverbands Brandenburg (LJVB) einstimmig die Unterstützung des Volksbegehrens „Rettet Brandenburg“. Kommen bis zum 6. Juli 80.000 Unterschriften zusammen, muss sich das Parlament mit der Forderung, keine weiteren WKA im Wald zu bauen, befassen. Lehnen die Delegierten ab, wäre ein Volksentscheid der nächste Schritt.

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LJV-Präsidiumswahlen in Niedersachsen und Brandenburg

Helmut Dammann-Tamke wiedergewählt, Dirk Wellershoff neuer LJVB-Präsident

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. standen auch turnusgemäß die Wahlen zum Präsidium statt. Einstimmig wiedergewählt wurden sowohl Präsident Helmut Dammann-Tamke wie auch die Stellvertretenden Präsidenten Ernst-Dieter Meinecke, Josef Schröer und Helmut Blauth sowie Schatzmeister Dietrich Fricke. Der vierte Stellv. Präsident, Wilhelm Bergmann, trat nach zwei Amtsperioden auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wiederwahl an. Sein Bezirk, der Bezirk Hannover, nominierte als Nachfolger den örtlichen Bezirksvorsitzenden Jürgen Ziegler. Auch seine Wahl zum Stellv. Präsidenten erfolgte einstimmig.

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Landesjägertag Brandenburg: Jäger fordern Änderung des Schutzstatus für den Wolf

Jäger fordern Anpassung des Schutzstatus von Biber und Wolf – Bethe schließt erneute Kandidatur aus – Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes vergreift sich im Ton

Am 9. Mai fanden in Potsdam der Landesjägertag Brandenburg und die Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes (LJVB) statt. Die knapp 250 Delegierten des verabschiedeten nach eingehender Diskussion mit überwältigender Mehrheit Ihr aktuelles Positionspapier „Jagen in Brandenburg – Zeitgemäß. Bodenständig. Nachhaltig“. Sie fordern sie unter anderem die Anpassung des Schutzstatus von Biber und Wolf. Kormoran, Nilgans und Nutria sollen ins Jagdrecht überführt und bejagt werden. Darüber hinaus sprechen sich die Jäger für eine umweltverträgliche Umsetzung der Energiewende aus. Windkraftanlagen im Wald lehnen sie derzeit ab. Die Stromerzeugung aus Biomasse müsse enger mit dem Arten- und Naturschutz verzahnt werden.

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