Schlagwort-Archive: Landesjägermeister

Landesjägertag Niederösterreich 2018: Landesjägermeister kritisiert “lebensferne EU-Öko-Bürokratie”

LJM Joseph Pröll: Pröll: “Ich glaube an ein Europa, dass uns die großen Probleme löst und in den kleinen Dingen frei leben lässt. Was wir aber in den letzten Jahren erleben, ist ein Europa, dass in den großen Fragen zunehmend versagt und dafür in den kleinen Dingen umso hartnäckiger in das Leben der Menschen eingreift.”

Niederösterreichs Jäger wollen sich künftig offensiver an der gesellschaftspolitischen Diskussion rund um Umwelt-, Natur- und Tierschutz beteiligen und hier auch klarer als bisher Position beziehen. „Mit über 35.000 Mitgliedern allein in Niederösterreich sind wir eine kompetente Stimme, die ein Recht darauf hat, gehört zu werden und dieses Recht wollen wir auch in Anspruch nehmen,“ so Landesjägermeister Josef Pröll. Niederösterreichs Jägerinnen und Jäger seien täglich für den Erhalt von Natur und Umwelt im Einsatz, es sei demokratiepolitisch auf Dauer schwer erklärbar, dass gleichzeitig eine radikale Minderheit von Tierrechts-Aktivisten die öffentliche Debatte einseitig beherrsche und so versuche, die Politik vor sich herzutreiben. Pröll: „Es ist an der Zeit, dass hier wieder Ausgewogenheit herrscht.“

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Österreich: Burgenländischer Jagdverband wählt neuen Vorstand

+++ Salzburg: Konflikte zwischen Jägern und rücksichtslosen Mountainbikern +++ Oberösterreich: Weil der Landesjagdverband Oberösterreich nicht mehr für Wolfsrisse zahlen möchte (JAWINA berichtete), wirft der WWF dem LJV einen Bruch der “Pakttreue” vor. Unser Lösungsvorschlag: Der WWF übernimmt die Ausgleichszahlungen +++ Steiermark: Wilderer beschießen Reh mit Schrot und lassen es schwer verletzt liegen +++

Im Rahmen des Landesjagdtages des Burgenländischen Landesjagdverbandes (BLJV) am 17.9.2017 wurde Ing. Roman Leitner von den aus dem ganzen Burgenland anwesenden Delegierten in der Position des Landesjägermeisters bestätigt. Die Neuwahl war erforderlich geworden, weil der vorherige Landesjägermeister und sein Stellvertreter wegen des Streits um das Landesjagdgesetz zurückgetreten waren (JAWINA berichtete). 79 der anwesenden 80 Delegierten gaben den Team Leitner-Klement ihre Stimme. Ebenfalls bestätigt wurde die Stellvertretende Landesjägermeisterin Dr. Charlotte Klement. Zum neuen und dritten Vorstandsmitglied kürten die Delegierten den neuen Bezirksjägermeister des Bezirkes Oberpullendorf Mag. Herbert Pfeiffer. Wesentliches Anliegen der neuen Verbandsführung um Landesjägermeister Leitner ist es laut einer Pressemitteilung des BLJV, die Jägerschaft des Burgenlandes zu einen und die Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Jagd und der Jägerinnen und Jäger zu forcieren. Das neue Burgenländische Jagdgesetz soll in Kooperation mit den zuständigen Stellen und maßgeblichen politischen Vertretern analysiert werden und wo notwendig und sinnvoll möchten Leitner und Klement Nachjustierungen erreichen.

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LJV Baden-Württemberg erwägt Verfassungsbeschwerde

Der baden-Württembergische Landesjägermeister, Dr. Jörg Friedmann, erwägt eine Verfassungsbeschwerde gegen das geplante neue Landesjagdgesetz. Wie der Südwestrundfunk (SWR) berichtet, stützt Friedmann sich bei seinen Überlegungen auf das Rechtsgutachten des Jenaer Staatsrechtlers Prof. Dr. Michael Brenner. Sollte der Gesetzentwurf nicht in wesentlichen Punkten nachgebessert werden, sei eine Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe denkbar, wird Friedemann im Internetauftritt der SWR-Fernsehsendung “Landesschau aktuell” wiedergegeben.

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Tirol: Landesjägermeister fordert Jagdgast-Datenbank

Die Diskussion um ein grausames Gamsjagd-Video reisst nicht ab: Der Tiroler Landesjägermeister Anton Larcher forderte jetzt die Einrichtung einer Datenbank, in der ausländische Jagdgäste erfasst werden sollen: “Damit wäre sichergestellt, dass wir und die Behörden vor dem Antritt einer Jagd wissen, wer bei uns in Tirol zu jagen gedenkt. Wer sich danebenbenimmt, dem steht keine Jagdkarte zu.”, sagte Larcher in der Tiroler Tageszeitung. Der Nutzen einer solchen Datenbank erscheint indes fraglich, denn zunächst müsste sich einer “daneben benehmen”, um im nächsten Schritt von Jagden in dem österreichischen Bundesland ausgeschlossen zu werden. Besser wäre es, wenn solche Vorkommnisse durch verantwortliches Handeln der beteiligten Jäger von vornherein ausgeschlossen würden.

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