Schlagwort-Archive: Landesamt für Natur Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV)

NRW: Wolf in Essen wohl doch eher Hund

+++ Niedersachsen: Umweltminister Lies spekuliert über angebliche Wolfsquälerei +++ Schleswig-Holstein: Amtlich bestätigt – Damwild in Thumby (Kreis Rendsburg-Eckernförde) von Wolf gerissen +++

Große Aufregung in Essen: Ein Video zeigt ein wolfsähnliches Tier, das durch den Bezirk Stadtwald streift. Während ein “Experte” vom Nabu gegenüber dem WDR sogleich erklärte, dass es sich “sehr wahrscheinlich” um einen Wolf handele (und Menschen selbstverständlich keinerlei Gefahr drohe), hält das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) das gesichtete Tier eher für einen Hund und wertet den Vorfall als “unbestätigten Hinweis”, wie die WAZ berichtet. Zur Begründung führen das LANUV an, dass das Fell des vermeintlichen Wolfs nicht dem arttypischen kurzen Sommerfell entspreche, und dass es Hinweise auf einen wolfsähnlichen Hund auch aus Leverkusen-Opladen, Düsseldorf-Wersten und Ratingen gebe. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Die Red. dankt JAWINA-Leser AM für den Hinweis!

NRW: Reh gerissen – LANUV bestätigt Wolfssichtungen

+++ Österreich: Weißes Reh fotografiert +++ NRW: Wolf in Düsseldorf? +++ Sachsen: Schaf in Dresden gerissen +++ NRW: Kreis Paderborn verleiht Wolfsschutzzäune +++ Bayern: Wolfsschutz-Seminar in Oberfranken +++ NRW: Gänse im Kreis Wesel zur Jagd freigegeben +++

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) erneut Wolfssichtungen bestätigt: Bei einem im Kreis Olpe am 11. Mai 2019 gefundenen gerissenen Reh konnte anhand einer Speichelprobe durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen Wolfs-DNA nachgewiesen werden. Über die Identität, Herkunft und Geschlecht des nachgewiesenen Wolfes liegen keine Informationen vor.

Im Kreis Lippe in der Gemeinde Kalletal konnte eine Anwohnerin am 22. Juni 2019 Fotos eines vorbeilaufenden Wolfes erstellen. Der Aufnahmestandort wurde durch einen Wolfsberater verifiziert. Anhand der Bilder konnte durch das LANUV und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) ein Wolf identifiziert und somit ein Nachweis geführt werden. Über die Identität, Herkunft und Geschlecht des nachgewiesenen Wolfes liegen keine Informationen vor. PM

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

NRW: LANUV bestätigt weitere Wolfsnachweise

+++ Österreich: “Gefahren der Wolfsrückkehr werden unterschätzt” +++ Wölfe: Jäger in Niedersachsen und im Harz beklagen Auslöschung der Mufflonpopulationen +++ Sachsen-Anhalt: Tempolimit hilft gegen Wildunfälle +++ Österreich: Ricke gewildert, Haupt abgeschärft +++ Luxemburg: Parlament diskutiert Petition zur Abschaffung von Treibjagden +++ Baden-Württemberg: Waldbesucher sollen sich beleuchten +++

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt weitere Wolfsnachweise bei Hünxe (Kreis Wesel) und Kierspe (Märkischer Kreis)

Die genetischen Untersuchungen einer Speichelprobe zeigen, dass ein Wolf bei Hünxe am 23. Juni 2019 sechs Schafe getötet und vier verletzt hat. Eine mögliche Individualisierung wird momentan noch durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen bearbeitet.

Der betroffene Tierhalter wurde über das aktuelle Ergebnis informiert. Er kann über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und weitere Kosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist.

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NRW: LANUV bestätigt weitere Wolfsnachweise im Wolfgebietes Schermbeck

Die genetische Untersuchungen von Speichelproben zeigen, dass ein Wolf am 23.09.2018 in Dinslaken und am 25.10.2018 in Hünxe eins bzw. zwei Schafe getötet hat. Bewiesen ist nun auch, dass die 11 Damtiere am 27.10. 2018 in einem Wildgehege in Dinslaken ebenfalls von einem Wolf getötet wurden. Der zwei Meter hohe Knotengeflechtzaun wies geeignete Durchschlupfmöglichkeiten für den Wolf auf. Der Tierhalter wurde gebeten diese Schwachstellen auszubessern. In allen drei Fällen wurde also ein Wolf als Verursacher festgestellt, die Individualisierung des Tieres ist beim Senckenberg Institut jedoch noch in Bearbeitung.

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NRW: LANUV bestätigt weitere Wolfsnachweise im Kreis Wesel

+++ Schweiz: Pferde vertreiben Wolf von der Weide +++ Sachsen: Elche bei Görlitz gesichtet +++

Dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) liegen weitere genetische Ergebnisse des Senckenberg Forschungsinstitutes auf Wolfnachweise Schermbeck-Gahlen im Kreis Wesel vor. So ergaben bei drei Übergriffen auf Schafe in der zweiten Augusthälfte Analysen von Speichelproben, dass die Nutztiere von einem Wolf getötet beziehungsweise verletzt wurden. Im Einzelnen handelt es sich dabei um zwei tote Schafe am 19. August 2018, fünf tote und zwei verletzte Schafe am 28. August 2018 und zwei tote Schafe am 29. August 2018. Zudem wurden in angrenzenden Waldgebieten im Juni und im August Kotproben (Losungen) gefunden, die ebenfalls genetisch einem Wolf zugeordnet werden konnten.

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NRW: Wolfssichtung im Kreis Kleve bestätigt

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt, dass am 19. Februar 2018 bei Rees im Kreis Kleve ein Wolf gesichtet wurde. Ein Landwirt hatte den Wolf an einem Rheindeich fotografiert, die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) hat das Foto überprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt. Der Beobachtungsort wurde vom zuständigen Wolfsberater ebenfalls bestätigt und auf weitere Spuren untersucht. Weitere Angaben zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder Geschlecht können anhand der Sichtung und des Fotos nicht gemacht werden.

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