Schlagwort-Archive: Konik-Pferde

Schleswig-Holstein: Nabu beendet Konik-Haltung

+++ Bayern: LJV verschiebt Landesjägertag +++ Österreich: Biker von Jägern am Boden fixiert +++ 

Besser ist es: Nachdem mittlerweile zehn Konik-Pferde in einem Naturschutzprojekt des Nabu Schleswig-Holstein verhungert sind (JAWINA berichtete), steigt der Nabu Schleswig-Holstein aus der Haltung von Koniks aus. Vorausgegangen waren der Entscheidung ziemlich unwürdige Bemühungen des Nabu als Eigentümer der Pferde, sich um die Verantwortung für das traurige Schicksal der Pferde zu drücken. Einer der Kernpunkte des Konflikts zwischen dem Nabu und dem für Naturschutz zuständigen Umweltministerium ist dem NDR zufolge eine seit zwei Jahren defekte und daher abgebaute Fanganlage für die Koniks. Infolgedessen konnten die Pferde seit zwei Jahren weder tierärztlich behandelt, noch von einem Hufschmied versorgt werden, was jeweils mindestens einmal jährlich vorgeschrieben ist.

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Verhungerte Pferde: Bauern protestieren gegen Nabu

Nach einer Großdemo in Kiel haben Landwirte einen Abstecher nach Neumünster unternommen, um vor der dortigen Nabu-Niederlassung gegen die katastrophalen Zustände in einem Nabu-Beweidungsprojekt zu protestieren, denen bislang sieben Konik-Pferde zum Opfer gefallen sind (JAWINA berichtete). Wie Boyens Medien berichten, luden die Bauern Heuballen vor dem Nabu-Sitz ab. Auf einem Plakat fragten sie den Nabu: “Können wir euch helfen? Wir wissen, was wir tun, wir haben das gelernt.” In einem Kommentar zum Thema auf der Internetseite von Boyens Medien heißt es dazu: “Der Nabu macht es sich zu leicht, wenn er sagt, er habe die Aufgaben rund um die Betreuung der Koniks delegiert. Er macht es sich zu leicht, wenn er sagt, beauftragte Tierhalter hätten sich vertraglich zur Betreuung verpflichtet und wären der Aufgabe nicht angemessen nachgekommen. Der Nabu ist Eigentümer der Pferde, fertig, aus. Somit ist der Nabu in letzter Instanz auch für das Wohlergehen der Tiere verantwortlich.”

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Fohlen von Wölfen gerissen – Nabu zur Umsiedlung von Konik-Pferden gezwungen

In der Oranienbaumer Heide in Sachsen-Anhalt sind drei Konik-Fohlen von Wölfen gerissen worden. Die Konik-Pferde wurden als vierbeinige Landschaftspfleger in einem Beweidungsprojekt der zum Nabu Köthen gehörenden Primigenius gGmbH eingesetzt. In einer Pressemitteilung der Primigenius gGmbH heißt es dazu: “Ein weiteres Fohlen wurde so schwer verletzt, dass es trotz tierärztlicher Behandlung noch in der Folgenacht verstarb. Zwei weitere Fohlen wiesen leichte Bissverletzungen auf und sind nach der tierärztlichen Behandlung wohlauf. Zwei Tiere sind verschollen, hier kann die Ursache nicht geklärt werden.” Nach dem Rissvorfall wurden Stuten mit bereits geborenen Fohlen und tragende Stuten aus dem Wolfsgebiet abtransportiert und anderweitig untergebracht. Es könne “nicht mehr davon ausgegangen werden, dass alle Stuten mit ihrem Herdenverband in der Lage sind, ihre Fohlen effektiv vor dem Wolf zu schützen.” Der Nabu ist in der Vergangenheit wiederholt in Kritik geraten, weil in ähnlichen Beweidungsprojekten Heckrinder qualvoll verhungert waren.

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