Schlagwort-Archive: Kommentar

Brandenburger Wolfsverordnung: “Ein bürokratisches Monster, vollkommen praxisuntauglich und ein absoluter Witz”

Ein Kommentar von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel – ursprünglich erschienen als Leserkommentar zum JAWINA-Beitrag über einen neuerlichen Wolfsriss in Brandenburg.

Lieber Herr Hoffmann,

wer wird denn wegen der paar Schafe gleich weinen? Unser Minister Vogelsänger wird es mit seiner in Vorbereitung befindlichen Verordnung schaffen, Ihr Problem zu lösen, oder? Sie müssten vor einer “Entnahme” aber schon sicher sein, dass es tatsächlich immer derselbe Wolf war, der nach Ihren Schafen geschaut hat.  Und haben Sie denn auch mehrmals versucht, Isegrim zu vergrämen? Nein? Dann wird Ihnen Herr Vogelsänger auch nicht helfen können.

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“Es gibt keinen Grund, Blei in Jagdgeschossen zu verbieten”

Ein Kommentar von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel, ursprünglich veröffentlicht als Leserkommentar zum JAWINA-Betrag über die Novellierung des niedersächsischen Landesjagdgesetzes.

Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, Blei in Jagdgeschossen zu verbieten!

1. Obwohl jedes Jahr einige Seeadler an Bleivergiftung sterben, haben wir in Deutschland mehr Brutpaare als je zuvor (über 600), und das von den Vögeln aufgenommene Blei stammt keineswegs immer aus Jagdmunition.

2. Die EFSA (European Food Safety Authority – Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat Zahlen zur Herkunft des Bleis veröffentlicht, das wir Menschen täglich aufnehmen. Nur 0,04% der Bleiaufnahme beim Menschen stammt aus Wildbret!

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Grafik: HDP, Quelle: EFSA

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Gipfel der Dreistigkeit

Ein Kommentar von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel, ursprünglich veröffentlicht als Leserkommentar zum Beitrag “Nabu: Energiepflanzen-Anbau gefährdet Artenvielfalt“, der auf einer Pressemitteilung des Nabu beruht.

Das ist ja der Gipfel der Dreistigkeit!

Wer hat denn vor gut 25 Jahren dafür gesorgt, dass es ein Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt? Wer hat dieses Gesetz denn vor 16 Jahren so verändert, dass als Folge die Biogasanlagen auf Maisbasis tatsächlich wie die Pilze aus dem Boden schossen? 1960 wurden in ganz Deutschland keine 60.000 Hektar Mais angebaut, heute sind es jedes Jahr so etwa 2,5 Millionen Hektar! Dazu kommen noch ca. 1,5 Millionen Hektar Raps. Im Jahr 2012 musste Deutschland Brotgetreide importieren!!!

Damals wurden alle Bedenken, auch die lautstark von Jägerseite geäußerten, hinsichtlich der dramatisch negativen Folgen dieser riesigen Monokulturen für die Biodiversität  einfach ignoriert. Selbst ein Expertengutachten von 2007, das aus guten Gründen dafür plädiert,  Mais  nicht als Gärsubstrat zu verwenden, verschwand in den Schubladen der Ministerialbürokratie. Heute ist die Bescherung da, und nun beklagen sich die Brandstifter, weil es brennt.

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Brandenburger Laienspielschar in voller Aktion

Ein Gastkommentar von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Im Juli 2014 hatte ich in einem Brief an die Landrätin des Kreises Teltow-Fläming angeregt, im Zeichen der heranrückenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) die Gebühr für die Trichinenbeschau bei Frischlingen zu erlassen. Damit sollte die Erlegung schwacher Frischlinge stimuliert werden. Nur wenn es gelingt, einen Großteil der Frischlinge eines jeden Jahrgangs abzuschöpfen, kann innerhalb weniger Jahre mit einem Rückgang der Schwarzwildbestände und damit einem geringeren Ausbreitungsrisiko der ASP gerechnet werden. Andernfalls könnte nur eine unbarmherzige Bejagung des Schwarzwildes ohne Rücksicht auf Schonzeiten und auf Schutz führender Bachen bestandssenkend wirken. Eine solche im wahrsten Wortsinn ökologische Jagd lehne ich ab.

Mit einer Flut rechtlicher Bedenken wurde mein Vorschlag damals abgelehnt, obwohl das Bundesland Hessen und einige Landkreise anderer Bundesländern die Gebühr für die Trichinenschau bei Frischlingen bereits seit ein paar Jahren nicht mehr erheben, das also rein rechtlich durchaus möglich ist. Der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) hat dann später die gleiche Forderung erhoben, ist aber auf Landesebene ebenso gescheitert wie ich damals auf Kreisebene.

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FAZ verteidigt hessische Landesjagd

Der Bund der Steuerzahler Hessen hat die Gesellschaftsjagd des Landes Hessen kritisiert: Da würde ein “elitärer Personenkreis auf Kosten der Steuerzahler zu einer solch umstrittenen Veranstaltung” eingeladen – der Sozialneid trieft aus jeder Zeile des Pamphlets. Aus welcher Ecke der Steuerzahlerbund seine Munition bezieht, ist keine große Überraschung: “Die Kosten für die Veranstaltung im Forst von Groß-Gerau mit anschließendem Festessen in einem Fünf-Sterne-Hotel belaufen sich nach Angaben von Umweltministerin Priska Hinz auf insgesamt rund 22.000 Euro”, heißt es daselbst. Priska Hinz ist Grüne und steht wegen der umstrittenen und ideologisch motivierten Jagdverordnung in Hessen in der Kritik.

Doch es geschehen noch Zeichen und Wunder: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), ein ziemlich einsamer Leuchtturm in der deutschen Medienlandschaft, springt der Jagd bei. In seinem Kommentar “Schnellschuss auf die Jagd” sagt Matthias Alexander, was zu dem Thema zu sagen ist. Weshalb an dieser Stelle der Hinweis auf diesen Beitrag genügen soll. SE

Beitragsbild: Headline des empfohlenen Beitrags in der FAZonline.

Dummheit setzt sich ein Denkmal

Für Aufregung sorgt derzeit ein Foto, das ein Mitglied der Facebook-“Gruppe der waldfreundlichen Jäger” auf den Seiten des sozialen Netzwerks gepostet hat, wie die Passauer Neue Presse (PNP) berichtet. Darauf ist ein erlegter Rehbock zu sehen, dem anstelle des Bruchs eine “Zigarette danach”, wie der Erleger witzelt, in den Äser gesteckt wurde. Ein bezeichnendes Gehabe der Öko-Jäger-Fraktion, der es oft genug nicht reicht, anderer Meinung zu sein als die Traditions-Jäger und entsprechend anders zu jagen, sondern die im Hochgefühl ihrer vermeintlichen ideologischen Überlegenheit und Zeitgeistkompatibilität ein Riesenvergnügen daran finden, die verlachte und verachtete Lodenjockel-Fraktion zu verhöhnen und zu provozieren. Das besorgt auf dem peinlichen und zu Recht als anstößig kritisierten Foto nicht nur die Kippe, sondern auch die Sturmgewehr-ähnliche Knarre, die nicht nur den Traditionsjägern, sondern auch der kosnternierten Öffentlichkeit unmissverständlich klarmacht, worum es der Öko-Fraktion zu gehen scheint: Um einen mit aller Rücksichtslosigkeit zu führenden Krieg gegen die bösen Waldschädlinge und Knospenfresser.

Weder über die Intelligenz, noch über den Charakter von Jägern (auf beiden Seiten), die so viel Freude dabei empfinden, Öl ins Feuer einer letztlich läppischen Auseinandersetzung zu gießen und das Zerwürfnis der Jägerschaft wie einen langwierigen, verbissenen Nachbarschaftsstreit am köcheln zu halten, möchte ich mich hier äußern – eine angemessene Würdigung ohne strafrechtlich relevante Wortwahl erscheint kaum möglich. Noch dem dümmsten Legalwaffenbesitzer und Jagdscheininhaber müsste doch klar sein, dass die mit Inbrunst zelebrierte Zerstrittenheit der Jägerschaft der Sache der Jagd insgesamt schadet und unseren Gegnern in die Hände spielt. Bilder wie das von jenem “waldfreundlichen Jäger” gepostete, die jede Achtung vor der Kreatur vermissen lassen, sind ein gefundenes Fressen für Jagdgegner. Muss man wirklich daran erinnern: Wir Jäger sind eine kleine, privilegierte, von der Öffentlichkeit zunehmend argwöhnisch beäugte Minderheit – und die Mehrheit entscheidet darüber wie und ob wir in Zukunft noch jagen. SE

Beitragsbild: Der verlinkte Artikel in der Passauer Neuen Presse, Copyright: PNP

Kommentar: Ökodiktatorischer Wahnsinn

Ein Kommentar von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel, ursprünglich erschienen als Antwort auf diesen Beitrag in Jawina bzw. diesen in der FAZ.

Es ist verdienstvoll, den ökodiktatorischen Wahnsinn dieser Art von “Energiewende” mal in griffige Zahlen gefasst zu haben. Damit muss auch dem letzten Menschen, der nicht gerade stumpfen Sinnes ist, wie anscheinend viele unserer “Volksvertreter”, nun endlich klar werden, wie absurd und zerstörerisch diese Art von “Energiewende” ist. Zerstörerisch übrigens in doppeltem Sinne. Einmal wird dem privaten Stromverbraucher das Geld in unvorstellbarer Menge aus den Taschen gezogen, was den sozialen Frieden in unserem Lande sicher bald gefährden wird, und andererseits wird das Geld in die Taschen weniger gestopft. Als Betreiber eines Windrades kann man gar nichts dagegen tun, man wird im Verlauf von zwei Jahrzehnten automatisch zum Millionär. Und so ganz nebenbei wird die Biodiversität im ländlichen Raum, die ohnehin unter der intensivierten Landwirtschaft extrem leidet, weiter zerstört. Die Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung, wonach das Artensterben bis 2020 gestoppt werden soll, wird aufgehen – wenn auch nicht in der ursprünglich beabsichtigten Weise: Sondern einfach deshalb, weil bis dahin alles ausgestorben ist, was diesen Wahnsinn nicht verträgt.

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Sport verbindet

Eine Glosse von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Wie auf den Fluren des nordrhein-westfälischen Landtags zu erfahren war, plant Umweltminister Johannes Remmel, der Inhaber einer B-Lizenz für Fußballtrainer ist, eine Mannschaft aus allen grünen Umweltministerien in Deutschland zu formen. Durch regelmäßiges Training auf dem Fußballplatz soll der Zusammenhalt der grünen Politiker und Ministerialbeamten zu Wohle unseres Gemeinwesens weiter gestärkt und das Land im grünen Sinne auf dem eingeschlagenen Weg der Vernunft weiter voran gebracht werden. Remmel selber möchte Trainer werden, sein Kollege Bonde aus BW ist als sportlicher Direktor vorgesehen. Man hofft auf die Aufstellung einer weiteren Mannschaft aus den Reihen von BUND, NABU und ÖJV, um mit Sinnesverwandten zum gegenseitigen Nutzen sportliche Bande zu pflegen. Von der Pflege des sozialen Umgangs miteinander bei sportlicher Betätigung verspricht sich Johannes Remmel weitere Kampferfolge bei der dringend gebotenen Ökologisierung unseres Landes. Trotz seines biblisch anmutenden Vornamens – man wird unwillkürlich an Johannes den Täuscher erinnert – hat Remmel zwar leider sein Studium der katholischen Theologie nicht durch einen akademischen Abschluss gekrönt, scheint aber dennoch für diese Aufgabe prädestiniert zu sein.

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Der orangefarbene Block

Etwa 15.000 Menschen demonstrierten am Mittwoch in Frankfurt am Main gegen die EZB, einige hundert gewaltbereite Extremisten – der sogenannte schwarze Block – verwandelten die Innenstadt in einen Bürgerkriegsschauplatz. Mit einer Prise Zynismus muss man sagen: Gerade die Ausschreitungen verhalfen der Demo zu einem Riesenerfolg, noch Tage später dominieren die Ereignisse in Frankfurt die Berichterstattung in den Medien.

Zur gleichen Zeit demonstrierten in Düsseldorf, nicht mal 200 Kilometer Luftlinie entfernt, auch etwa 15.000 Menschen: Leute aus der Mitte der Gesellschaft, Leute aller Alters- und Einkommensklassen, Leute, von denen wahrscheinlich viele, wie ein Redner bemerkte, zum ersten Mal in ihrem Leben von ihrem demokratischen Demonstrationsrecht Gebrauch machten. Brennende Autos, Rauch über den Rheinwiesen, Wasserwerfer, Tränengas? Fehlanzeige! Alles lief bürgerlich, demokratisch gesittet ab. Liegt es nur an der mangelnden Gewaltbereitschaft der Jägerinnen und Jäger, dass diese bisher einmalige Großdemonstration der Jägerschaft von den Medien kaum beachtet wird? Ein paar Regionalblätter berichteten, der WDR brachte einen 20-Sekunden-Beitrag, aber den klickstarken Online-Magazinen wie Spiegel Online oder FAZ.net ist dieses Ereignis nicht eine Zeile wert. Im Zusammenhang mit PEGIDA mussten die Medien viel Kritik einstecken, zum Teil sicherlich unsachlich und überzogen – aber DAS ist wirklich ein Armutszeugnis.

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“Verhaltensauffälliger” Wolf darf getötet werden

Der angeblich “verhaltensauffällige” Wolf, der bei Mölln mehrere Schafe einer Herde gerissen hatte und sich dann nur widerwillig vom Riss vertreiben ließ, darf getötet werden. Das schleswig-holsteinische Umweltministerium hat dem zuständigen Wolfsbetreuer erstmals die Genehmigung erteilt, das Tier mit Gummigeschossen zu vertreiben oder notfalls gar zu erschießen. Das berichten die Kieler Nachrichten. Aber ist das nicht ein bisschen übertrieben? Es laufen so viele verhaltensgestörte Kreaturen herum, die schießt man ja auch nicht gleich alle tot. Wo käme man denn da hin? Vielleicht hat der Wolf ja ADHS, und mit einem Ritalin-präparierten Schaf dann und wann ließe sich das ganz ohne unnötige Brutalität beheben…

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Hilf, Sebastian Rotenhan, damit der Wald jetzt wachsen kann!

Selbst nach Ansicht mancher Förster und Waldbesitzer, die dem Gedanken naturnahen Waldbaus durchaus nahe stehen, hat sich Sebastian Freiherr von Rotenhan mit seinen jüngsten Verlautbarungen in der Ökojagd 8/214: „….damit keiner mehr sagen kann, er habe es nicht gewusst!“ – 10 Jahre später …”, als ernst zu nehmender Gesprächspartner diskreditiert. Eine Entgegnung von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel:

Welch ein Glück ist das für die östlichen Bundesländer, und insbesondere für Brandenburg, dass kapitalkräftige Menschen aus den westlichen Bundesländern, wie z. B. Herr Rotenhan, sich hier nach der Wende forstlich und forstpolitisch so engagiert ins Zeug legen. Wie sonst hätte man von den konspirativen Machenschaften in Sachen Wald und Wild erfahren, die hierzulande für eine „beispiellose Verarmung der Wälder“ gesorgt haben. In Potsdam treffen sich noch heute die für Forst und Jagd zuständigen Ministerialbürokraten regelmäßig, merkwürdigerweise überwiegend Westimporte, um Maßnahmen zur weiteren Verarmung des Brandenburger Waldes und zur Erhöhung der Brandenburger Schalenwildbestände durchzusetzen.

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“Ausgeburten ideologischer Denke” – Kommentar zum “Ökologischen Jagdgesetz” in NRW

Von geschredderten Fledermäusen und zerhäckselten Wildschweinen – ein Kommentar von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Bei der Landtagswahl 2012 haben in Nordrhein-Westfalen 6,7% der Wahlberechtigten mit ihrer Zweitstimme die Grünen gewählt. Der von dieser Partei gestellte Minister will nun ein Jagdgesetz durchdrücken, das die Interessen und Rechte zigtausender Inhaber des Jagdrechts und Jagdausübender grob missachtet. Das Öko-Label des Gesetzentwurfs entpuppt sich bei genauem Hinsehen als ideologisch motiviert, wobei je nach Belieben durch unsinnige politische Vorgaben gegängelt wird oder an die Verantwortung der Jagdausübenden appelliert wird.
In einem mehrseitigen Papier werden die „wichtigsten Fragen und Antworten“ zum Gesetzentwurf vorgestellt. Hier kann nur auf wenige Punkte dieses Machwerks eingegangen werden. Die aber zeigen, wohin die Reise gehen soll. Stehen wir endlich dagegen auf!

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Nathalie Bunke: So nicht, Herr Baasch!

Da kommt mir der Kaffee hoch, wenn ich diese „Selbstdarstellernummer“ eines LJV Präsidenten mitansehen muss. Als Dozentin und Jägerin arbeite ich seit Jahren an einer positiven Aussenwirkung der Jäger im Rahmen der Lernort Natur Bildungsinitiative für den DJV, bilde künftige JägerInnen aus und verbringe viel Zeit mit aktiver Vorstandarbeit im LJV Berlin als stellvertr. Geschäftsführerin. Und dann dieser Auftritt aus Schleswig Holstein, das eigenmächtige Handeln eines beleidigten Herrn Baasch (der Nachgeschmack klebt), der scheinbar nicht mal zu 100% weiß, ob sein eigenes Präsidium hinter ihm steht (würde ich wissen wollen, wenn ich mich so weit aus dem Fenster lehne).

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JAWINA-Kommentar zur Bundestagswahl: Rot-Grün verhindert, um Schwarz-Grün zu bekommen?

Mit knapp 42 Prozent Stimmenanteil kann sich Angela Merkel, unser aller Mutti, über ein mehr als respektables Ergebnis bei der Bundestagswahl 2013 freuen. Aber gehört Angie damit “nun in die Reihe der ganz großen Kanzler,” wie die FAZ meint? Wer Pressestimmen und Leserkommentare in den bundesdeutschen Leitmedien vor der Wahl verfolgte, musste einen anderen Eindruck gewinnen. Von der Vergrämung wertkonservativer Stammwähler war die Rede, von der Sozialdemokratisierung der CDU, von einer Kanzlerin, bei der niemand genau wisse, wofür sie eigentlich stehe – was in einem beispiellos inhaltsleeren Wahlkampf seine Entsprechung fand.

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Nathalie Bunke: Ethik voran

Ich mühe mich durch den Unterwuchs. Es geht hoch und runter, die Brombeeren reißen an den Lederhosen, der verzeckte Farn geht bis über die Hüften. Die fetten Kreuzspinnen, die ihre Netze quer gespannt haben, heben meine Laune keineswegs. Rechts und links höre ich das stete und langgezogene „hoop hooop“ meiner Nachbarn. Für Millisekunden verfluche ich die Idee als Treiber mitzugehen.

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Witz und Wunschdenken: Die “Standortbestimmung Jagd” des DJV – ein Kommentar

Es soll bitteschön alles so bleiben, wie es war – das ist, kurz gesagt, die Kernaussage des vom DJV auf dem diesjährigen Bundesjägertag verabschiedeten Statements mit dem Titel “Standortbestimmung Jagd”. Nur: Man muss kein Prophet sein, um die Vorhersage zu wagen, dass dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen wird. Die Grundsatzerklärung des DJV ist das Papier nicht wert, auf dem sie (aus)gedruckt wurde.

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