Schlagwort-Archive: Komitee gegen den Vogelmord

Malta: Wilderer nach verdeckten Ermittlungen von Vogelschützern festgenommen

Die Polizei auf Malta hat in der Nähe von Hal Farrug einen Wilderer festgenommen und dessen Schrotflinte konfisziert. Der Mann war von Mitgiedern der Tierschutzvereinigung “Komitee gegen den Vogelmord” (Committee against Bird Slaughter, CABS) beobachtet und gefilmt worden. Die Vogelschützer wollen zuvor Hinweise aus der Bevölkerung erhalten haben, dass in dem Gebiet um Hal Farrug Dutzende von Schüssen gefallen seien, nachdem die Vogeljagdsaison bereits beendet gewesen sei. Daraufhin sei die “Überwachungsmission” gestartet worden, so eine Sprecherin der Organisation gegenüber dem Malta Independent. Es handle sich um “organisiertes Verbrechen”, so die CABS-Sprecherin: Drei Männer hätten sich in dem entlegenen Tal gegenseitig mit Funkgeräten über die Züge von Turteltauben und anderer geschützter Vögel informiert. Einer der Männer sei abgestellt gewesen, um das Gebiet und die in das Tal führenden Straßen zu überwachen und die anderen vor anrückenden Polizei-Patrouillen zu warnen. Diese Vorsichtsmaßnahmen seien jedoch vergeblich gewesen, da es den verdeckten Ermittlern von CABS gelungen sei, aus einem Versteck heraus einen der Wilderer mit einer Schrotflinte in der Hand an zwei Tagen zu filmen. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags im Malta Independent. (Bildschirmfoto, Ausschnitt).

LJV-NRW: Komitee wieder aktiv

Nach öffentlicher Mitteilung der Polizei Warendorf vom 19. August haben Mitglieder des „Komitees gegen den Vogelmord“ sie am 18. August gegen 19.35 Uhr über eine Greifvogelfalle in Albersloh informiert. Das berichtet der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW). In der Mitteilung heißt es weiter: „Die Polizei traf auf den 61-jährigen Pächter des Grundstücks. Dieser hielt einen toten Fasan in der Hand, den er aus einer Greifvogelfalle entfernt hatte. Auf dem Grundstück fanden die Einsatzkräfte weitere Lebendfallen. Die Polizei stellte die Greifvogelfanganlage sicher und leitete ein Strafverfahren gegen den Pächter ein.“

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Verbände starten Kampagne gegen Jagd

Diverse Verbände in Nordrhein-Westfalen, darunter Nabu, Bund, Peta, der deutsche Tierschutzbund und das “Komitee gegen den Vogelmord” haben im Vorfeld des Bundesjägertages eine Kampagne gegen die Jagd gestartet. Die Forderungen nach einer “Reform” des Jagdrechts laufen auf ein Verbot der Jagd mit Ausnahme einer stark eingeschränkten und reglementierten Schadwildbekämpfung hinaus. Nach dem Willen der Kampagnen-Betreiber sollen u.a. Fallenjagd, Fütterung, Beizjagd, Haustierabschuss und die Ausbildung von Jagdhunden an lebendem Wild verboten werden. Außerdem wird eine drastische Kürzung des Katalogs jagdbarer Arten gefordert. Nach Informationen der Bild-Zeitung blieben nur sechs jagdbare Arten – allesamt Schalenwildarten – erhalten. Außerdem wird eine Verkürzung der Jagdzeiten und das generelle Ende der Zwangsmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft gefordert.

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Selbsternannte Vogelschützer stören Gänsejagd

Bei einer Gänsejagd am Galenbecker See in Mecklenburg-Vorpommern haben selbsternannte Vogelschützer vom “Komitee gegen den Vogelmord” die Jagdausübung gestört. Die beteiligten Jäger haben jetzt Anzeige gegen die Aktivisten wegen Jagdstörung erstattet. Zuvor hatten die Jagdgegner massive Vorwürfe gegen die Jäger erhoben, die diese entschieden zurückwiesen. Nach Darstellung der Jäger im Nordkurier sah sich der Jagdleiter genötigt, die Jagd abzubrechen, weil Jäger von Jagdgegnern massiv bedrängt und beleidigt worden seien.

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