Schlagwort-Archive: Komitee gegen den Vogelmord e.V.

Illegale Greifvogelfalle: Tatverdächtiger kein Jäger

Die dem Mann, auf dessen Grundstück im Kreis Segeberg die Polizei nach einer Anzeige durch Aktivisten des “Komitees gegen den Vogelmord” (CABS) eine illegale Greifvogelfalle und einen gefangenen Sperber sichergestellt hat (JAWINA berichtete), soll es sich entgegen der Behauptung des Komitees und verschiedener Medienberichte nicht um einen Jäger handeln. JAWINA-Leser hatten in Kommentaren zu dem oben verlinkten Artikel bereits Zweifel an dieser Behauptung geäußert. Nun hat der LJV Schleswig-Holstein entsprechende Darstellungen gegenüber den Lübecker Nachrichten als “haltlose Vorverurteilung” zurückgewiesen. Der Mann sei kein Jäger, der LJV habe selbst ein großes Interesse an der Aufklärung derartiger Fälle. red.

Beitragsbild: Headline des Beitrags auf lnonline.de

“Tausende” Enten ausgesetzt? “Komitee gegen Vogelmord” erstattet Anzeige

Die Jagdgegner vom “Komitee gegen den Vogelmord e.V.” beschuldigen Revierpächter im Kreis Kleve (NRW), “tausende” von Hochbrutflugenten in Gewässern am Niederrhein und im Münsterland ausgesetzt zu haben. Die Vogelschützer haben alle betroffenen Revierpächter wegen Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie gegen Bestimmungen des Landesjagdgesetzes angezeigt. Die Pressesprecherin des Kreises Kleve bestätigte den Eingang der Anzeigen bei Unteren Jagdbehörde. Das Komitee gegen den Vogelmord hat auf seiner Internetseite eine “Dokumentation” veröffentlicht, auf der nicht nur von Enten überbevölkerte Gewässer, sondern auch massive Fütterungen zu sehen sind.

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