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Thüringen: Lebendes Reh nach Wildunfall im Kofferraum mitgenommen

+++ Wolf reißt Schaf in Hamburg +++

Falsch verhalten hat sich ein 60-jähriger nach einem Wildunfall, meldet die Polizei. Der Mann war mit seinem Pkw am Mittwoch gegen 04:30 Uhr auf der Landstraße zwischen Milbitz und Rottenbach (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) gefahren und war dabei mit dem Reh, das über die Straße rannte, kollidiert. Aus Mitleid lud er das verletzte Reh in seinen Kofferraum und fuhr nach Hause. Das Reh blieb mit einem gebrochenen Vorderlauf am Unfallort liegen. Aus Mitleid habe der Mann das Tier dann in seinen Kofferraum gelegt und war nach Hause gefahren. Als er nicht wusste, wohin er mit dem Tier sollte, informierte er die Polizei. Ein Jagdpächter wurde zudem informiert, der das Reh bei dem 60-Jährigen wieder abholte und von seinem Leid erlöste. Gegen den 60-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Jagdwilderei eingeleitet. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild). Foto: SE

Wiederauferstehung des Kofferraumrehs

Am Freitagspätnachmittag befuhr ein 58jähriger Autofahrer die Laupheimer Straße aus Richtung Weihertal nach Baustetten (Baden-Württemberg, Landkreis Biberach), meldet die Polizei: Hierbei erkannte der Fahrer, dass am Fahrbahnrand ein totes Rehkitz lag. Der Fahrer wendete und kehrte zur Fundstelle zurück. Er lud das tote Reh ein. Ein Passant wies den Fahrzeugführer darauf hin, dass das Wild dem Jagdpächter gehören würde. Der Fahrer erwiderte, dass er das Tier dem Pächter persönlich bringen würde. Der Passant schenkte den Angaben keinen Glauben und verständigte die Polizei. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der VW-Fahrer das Wild nicht dem Jagdpächter übergab. Der Mann gab an, dass das Kitz an dem Wohnhaus des Pächters beim Öffnen des Kofferraums wieder zu Bewusstsein kam und davon gesprungen sei. [Kleiner Tipp der Red.: Mal in der Tiefkühltruhe gucken!] Die Ermittlungen wegen Jagdwilderei führt das Polizeirevier Laupheim. PM Polizei

Beitragsbild: Reh – in diesem Fall erscheint die Wiederauferstehung unwahrscheinlich bis ausgeschlossen, aber wer weiß… Foto: SE