Schlagwort-Archive: Körperverletzung

Mecklenburg-Vorpommern: Jäger sollen Mann angegriffen haben – Polizei sucht Zeugen

Am 02.09.2018, gegen 17:00 Uhr, befand sich der 41-jährige Anzeigenerstatter auf dem Plattenweg zwischen Schmedshagen und Groß Kedingshagen (Landkreis Vorpommern-Rügen), um neben der Fahrbahn nahe der Grabenbrücke etwas Grünfutter einzusammeln. Dann sollen sich zwei Männer dem 41-Jährigen genähert haben, bei denen es sich “offenbar um Jäger auf der Jagd handelte”, so die Polizei. “Lautstark beleidigend” hätten sie ihm deutlich gemacht, dass er sich vom Maisfeld entfernen solle. Anschließend sollen die beiden Unbekannten “den Geschädigten mit körperlicher Gewalt in Richtung des dortigen Grabens” geschoben haben, woraufhin er zu Boden stürzte und sich verletzte. Beim Verlassen Örtlichkeit beschimpften die Fremden den 41-Jährigen und fuhren dann mit einem blauen Geländewagen bzw. einem silberfarbenen Pkw fort.

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NRW: Jagdgegnerin geht auf Kehle

JAWINA-Leser NN schickt uns die Schilderung eines bemerkenswerten Vorfalls:

“Ich bin seit Mai diesen Jahres Jungjäger im Revier X in Z. Einer unserer Ansitze befindet sich in den Feldern am Ende einer Baumreihe an der Straße S. Wenn ich richtig informiert bin, ist es uns Jägern gestattet, im Rahmen der befugten Jagdausübung Wege für Land- und Forstwirtschaft zu befahren, den Anwohnern und Besuchern jedoch nicht. Ebensowenig darf die Straße S zwischen dem Kreisverkehr Landstraße  und der Siedlung M von anderen Autofahrern als Abkürzung vom und zum Kreuz N benutzt werden.

In der letzten Zeit kommt es immer wieder vor, dass die Straße zwischen dem Kreisverkehr Landstraße und der Siedlung auch von solchen Autofahrern benutzt wird, die – sobald eines unserer mit „Jagdbetrieb” oder „Jagdschutz” gekennzeichneten oder sonstwie als Jagdfahrzeug erkennbaren Fahrzeuge entdeckt wird – als offensichtlich vorsätzliche Jagdstörung dauerhupend die Straße befahren, wenden, erneut dauerhupend in entgegengesetzter Richtung fahren, und wieder wenden um nochmals dauerhupend weiter zu fahren.

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Bayern: Jäger schiesst Waffe ein – Frau erleidet Knalltrauma

Am Montag gegen 18 Uhr hat ein Jäger auf einem Wiesengrundstück bei Heimhof (Landkreis Tirschenreuth) seine Waffe eingeschossen. Zwei Frauen gingen mit ihrem Hund zur selben Zeit dort spazieren. Bei der Schussabgabe hätten sich “sowohl die beiden Frauen, als auch der Hund” erschrocken, wie die Polizei allen Ernstes mitteilt. Eine Frau will bei dem Vorfall nicht nur ein Knalltrauma, sondern gar einen Schock erlitten haben, weshalb sie sich in ärztliche Behandlung begab. Den Jäger erwarte nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, so die Polizei. red.

Beitragsbild: Spart Ärger – Waffen auf dem Schießstand einschießen. Foto: privat

BH als Lebensretter – Anklage gegen Jäger

Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat Anklage gegen einen Jäger erhoben, der im August 2015 eine Radfahrerin durch einen Schuss verletzt haben soll. Ein Geschossteil war damals am Metallbügel des BHs der Frau abgeprallt, wodurch möglicherweise weit schlimmeres verhindert wurde (JAWINA berichtete). Der Jäger hatte an einem Rapsfeld in der Nähe ein Wildschwein beschossen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann fahrlässige Körperverletzung vor, weil er ohne ausreichenden Kugelfang geschossen habe. Der Prozess wird voraussichtlich Anfang April am Amtsgericht Wismar geführt werden. SE

Beitragsbild: Bustier, Autor: Tranquil Garden, Quelle: Wikipedia, verööfentlicht nach Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 generisch“