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CMKCHB-Skandal: Warum die Deutschen gehen mussten

Jawina berichtete über den Rauswurf deutscher Mitglieder aus dem tschechischen Schweißhundeverband CMKCHB. Schon damals hieß es, dass der Rauswurf “auf Druck der deutschen Zuchtverbände Klub Bayerischer Gebirgsschweißhund (KBGS) und Verein Hirschmann (VH)” erfolgt sei. Infolge der Berichterstattung sind Insider an die Redaktion herangetreten, die uns weitere Informationen und Dokumente zugespielt haben, so dass wir jetzt präziser angeben können, wie die Tschechen zu dem heftig umstrittenen Schritt gebracht wurden:

Demnach wollte ein tschechischer Züchter seine tschechische HS-Hündin von dem HS-Rüden Ayk vom Gamsfleck decken lassen. Die Verpaarung wurde vom Zuchtleiter des VH zunächst genehmigt. Im März 2015 nahmen ein tschechischer Züchter und der Besitzer des Rüden Kontakt miteinander auf, Hundebesitzer und Hunde lernten sich kennen.

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Kommentar: “Sogenannte Spielregeln”

Der Jawina-Bericht über den Rausschmiss deutscher Mitglieder aus dem tschechischen Schweißhundeverband CMKCHB hat den Schweißhundeführer Dettmar Delbos veranlasst, uns einen ausführlichen Kommentar zu schreiben, den wir im folgenden ungekürzt wiedergeben.

“Wer gibt unseren in Ehren ergrauten deutschen Schweißhundeverbänden eigentlich das Recht, Verbandsmonopolismus zu betreiben? Wer gibt ihnen das Recht, festzulegen, wer welchen Hund zur Jagd führen darf und mit darüber zu bestimmen, in welchem Verband ein Jäger Mitglied sein darf, unabhängig vom Alter, Herkunft, Hautfarbe oder Geldbeutel?”

“Betr.: JAWINA „Skandal: Tschechischer Schweißhundeverband schmeisst deutsche Mitglieder raus

Sehr geehrter Herr Elison,

bitte gestatten Sie mir, dass ich zu dem oben genannten Artikel einige Gedanken äußere.
Ich bin seit vielen Jahren im Besitz eines Jagdscheins und führe einen nun fast schon 10-jährigen BGS-Rüden slowakischer Zucht, ausgestattet mit allen gültigen FCI-Papieren. Vorprüfung wurde seiner Zeit erfolgreich bestanden und die Jagdtauglichkeit durch erfolgreiche tierschutzgerechte Nachsuchen bestätigt.

Bedingt durch Eigenkündigung per 31.12.2015 war ich mehrere Jahre Mitglied im CMKCHB, dem tschechischen Schweißhundeverband. Diese Mitgliedschaft wurde angestrebt, weil eine Mitgliedschaft in den traditionellen deutschen Schweißhundeverbänden und die Aussicht jemals einen BGS/HS Welpen zu bekommen aufgrund meines Alters, Jahrgang 1950, schlichtweg unmöglich war. Die von mir betreute Gebirgs-Hochwildjagd jedoch erforderte einen Spezialisten um eine tierschutzgerechte Nachsuche sicherzustellen.

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Skandal: Tschechischer Schweisshundeverband schmeisst deutsche Mitglieder raus

Der tschechische Schweißhundeverband CMKCHB, zuständig für die Rassen Bayerischer Gebirgsschweißhund (BGS) und Hannoverscher Schweißhund (HS), wirft teilweise langjährige deutsche Mitglieder aus dem Verband. Dem Vernehmen nach geschieht dies auf Druck der deutschen Zuchtverbände Klub Bayerischer Gebirgsschweißhund (KBGS) und Verein Hirschmann (VH). Deren Mitglieder sollen auch zukünftig im CMKCHB bleiben dürfen. Die auch unter den Tschechen umstrittene Entscheidung, die Deutschen aus dem Klub zu werfen, ist bereits auf einer Hauptversammlung Ende Mai 2015 gefallen. Erst in den vergangenen Wochen haben die betroffenen Hundeführer die knappe Mitteilung erhalten, dass ihnen die Mitgliedschaft entzogen wurde. Bereits bezahlte Mitgliedsbeiträge wurden zurück überwiesen.

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