Schlagwort-Archive: Kleinkaliber

IWA 2019: Hightech und Handwerkskunst – Anschütz 1761

Mit dem Modell 1761 stellt Anschütz auf der IWA 2019 ein mit viel Liebe zum Detail und hohem konstruktiven Aufwand gebautes Kleinkalibergewehr vor: Angefangen bei der verwindungssteifen Hülse über den soliden und sicheren Drei-Warzenverschluss mit 60 Grad Öffnungswinkel bis zu dem auf einer Umlenkrolle gleitenden Verschluss, der einen geschmeidigen Schlossgang und schnelles Repetieren gewährleistet. Der knochentrocken stehende Direktabzug ist zwischen 800 und 1200 Gramm einstellbar, der Lauf ist bei Bedarf – zum Beispiel für einen Kaliberwechsel – vom Büchsenmacher wechselbar.

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Steyr-Mannlicher: KK erster Güte

Mit der Zephyr II bringt Steyr-Mannlicher ein Kleinkalibergewehr auf den Markt (erhältlich in .17 HMR, .22 LR und .22 WMR), das mit der Anmutung und dem Anspruch einer Großkaliberwaffe auftritt. Design, Verarbeitung und Holzqualität verleihen der Zephyr II eine gediegene Ausstrahlung. Etwa 1200 Euro soll das gute Stück kosten.

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Savage 93FV-SR: Alligator kann immer kommen…

Der deutsche Savage-Arms-Importeur Helmut Hofmann stellt eine neue Kanone vor: Die Savage 93FV-SR in .22 WMR. In der Pressemitteilung zum Thema erfahren wir nicht viel mehr, als dass der Lauf aus Kohlenstoffstahl 42 cm lang ist, was eine führige Gesamtlänge von 89,5 cm ergibt, fünf Schuss ins Magazin passen, und das Gewehr mit den Accu-Trigger, Kunststoffschaft im Alligator-Look und einem Mündungsgewinde in 1/2×28 Zoll 559 Euro kostet. Leider lässt uns der Importeur darüber im Unklaren, was es mit Alligator-Optik und der Signatur “Landry” auf dem Plasteschaft des Gewehrs auf sich hat. Wir mussten daher etwas von der knallharten Recherchearbeit leisten (in diesem Fall ca. fünf Minuten), für die wir bei Jawina bekannt sind: Troy, Jacob und Chase Landry sind die (Laien-)Hauptdarsteller der US-amerikanischen Erfolgsserie Swamp People (zu deutsch etwa: Sumpfmenschen, in dem verlinkten, ziemlich spektakulären Video ist der Püster auch gleich in Aktion zu sehen..), die auf dem History Channel läuft. Da geht es um drei Brüder, die jeden Tag ihr Leben aufs Spiel setzen bei dem Versuch, ein Einkommen als professionelle Alligatorenjäger in den Sümpfen von Louisiana zu erzielen. Fragt sich da noch jemand, warum an so spannende Serien dieser Art in unserem zwangsgebühren-finanzierten, Mainstream-Einheitsbrei-Gutmenschen-TV gar nicht zu denken ist?

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