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Originelle Forderung: AfD will Waffengesetze lockern

Die AfD Sachsen-Anhalt, die bei der der Landtagswahl vor gut einem Monat über 24 Prozent der Wählerstimmen erhielt, will die deutschen Waffengesetze lockern. Der Kleine Waffenschein, der zum Führen von Schreckschuss- und Tränengaswaffen berechtigt, solle abgeschafft, der Waffenbesitz “für mündige Bürger” erleichtert werden, forderte der AfD-Landesvorsitzende André Poggenburg Medienberichten zufolge. Der Kleine Waffenschein sei ohnehin sinnlos, weil man mit den damit zugänglichen Waffen nur Schreckschusspatronen verschießen könne, soll Poggenburg dem MDR zufolge gesagt haben. Die infolge von Amokläufen bisher beschlossenen Waffenrechtsverschärfungen stellten nur “sinnlose Symbolpolitik” und eine “Gängelung des mündigen Bürgers” dar. Poggenburg kritisierte die “bürokratische Drangsalierung und Kriminalisierung” von Legalwaffenbesitzern. Wäre das Waffenrecht liberaler, könnten sich gesetzestreue Bürger nach Ansicht Poggenburgs besser gegen Unrecht zur Wehr setzen.

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Grüne fordern: “Lücken im Waffenrecht” schließen

Schreckschusswaffen und Pfefferspray sollen erlaubnispflichtig werden

Die Wehrlosigkeit der Bürger zu erhalten und auszubauen ist für grüne Politiker ein wichtiges Anliegen: So forderte die grüne Bundestagsabgeordnete Irene Mihalic nun, “Lücken im Waffenrecht” zu schließen: Künftig sollen, wie die FAZ berichtet, demnach auch Gas- und Schreckschusswaffen sowie Pfefferspray erlaubnispflichtig werden. Sowohl Gas- und Schreckschusswaffen, als auch Pfefferspray und Tränengas sind ab 18 jahren frei verkäuflich. Für das Führen von Gas- und Schreckschusswaffen ist ein Kleiner Waffenschein erforderlich, der auf Antrag von den Behörden erteilt wird.  In den letzten Monaten ist die Nachfrage nach Pfefferspray und Schreckschusswaffen sprunghaft angestiegen.

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