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Niedersachsen: Aus Angst vor Wolf – Eltern zäunen Kindergarten ein

+++ Sachsen-Anhalt: Regionalexpress überfährt sechs Wildschweine +++

Im niedersächsischen Landkreis Nienburg wurden bis zu 300 Kilogramm schwere Rinder vom Wölfen gerissen, in unmittelbarer Nähe zu einem Waldkindergarten in der Gemeinde Steimbke fiel ein Alpaka dem Wolf zum Opfer. Aus Sorge um die Sicherheit ihrer Kinder haben die Eltern der in dem Waldkindergarten untergebrachten Kinder jetzt Konsequenzen gezogen – und den Kindergarten eingezäunt. Als der Zaunbau noch erwogen, aber nicht umgesetzt worden war, hatte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Dirk Toepffer, bereits kritisiert: “Kinder hinter Zäune, damit der Wolf frei leben kann – dies ist den Menschen in Niedersachsen nicht mehr vermittelbar.” (JAWINA berichtete). Außerdem werden die Kinder mit Trillerpfeifen ausgestattet, damit sie auf sich aufmerksam machen können, wenn sie etwas Verdächtiges sehen, berichtet der NDR. Die Maßnahmen dienten dazu, das “subjektive Sicherheitsgefühl” von Eltern und Kindern zu erhöhen, erklärte der Bürgermeister der Gemeinde gegenüber dem Sender.

Beitragsbild: Erhöht das subjektive Sicherheitsempfinden – Trillerpfeife. Foto: SE

Niedersachsen: “Kinder hinter Zäune, damit der Wolf frei leben kann?”

CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Toepffer: “Grenze ist erreicht – Wolfsrisse nicht mehr hinnehmbar”

„Mit Besorgnis und Erschrecken nehmen wir in der CDU-Landtagsfraktion die Ereignisse rund um die Wolfsrisse im Landkreis Nienburg zur Kenntnis. Dass unmittelbar an einem Waldkindergarten ein Alpaka gerissen wurde, zeigt, wie nah der Wolf dem Menschen kommen kann. Die Eltern sind inzwischen so verängstig, dass sie überlegen, den Kindergarten morgen in Eigenregie einzuzäunen. Kinder hinter Zäune, damit der Wolf frei leben kann – dies ist den Menschen in Niedersachsen nicht mehr vermittelbar. Es muss jetzt zügig geklärt werden, wie mit den Wölfen im Landkreis Nienburg verfahren wird“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Toepffer.

Der Fraktionschef weist darauf hin, dass sich diese Entwicklung schon länger abgezeichnet hat: „Nach den zahlreichen Schafsrissen sind die Wölfe jetzt offensichtlich darauf konditioniert, sich an große Tiere zu wagen. Der Fall des 300-Kilogramm schweren, kürzlich gerissenen Rindes zeigt, dass hier kein einzelner Wolf zu Werke geht. Die Vermutung des Wolfsberaters, dass es sich um ein Rudel handelt, ist nachvollziehbar.“

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Walsrode: Echtheit des Wolfsfotos bestätigt

Pfefferspray für Kindergärten?

Die Echtheit des Fotos, das einen Wolf in der Walsroder Innenstadt zeigt (JAWINA berichtete), ist bestätigt worden. Wie die Walsroder Zeitung berichtet, hat ein 22 Jahre alter Pizzabote das Bild am 16. Januar um 21.13 bei einer Fahrt mit dem Auslieferungswagen aufgenommen und die Originalaufnahme der Redaktion zur Überprüfung vorgelegt. Es bestehe kein Zweifel an der Echtheit. Dass es sich bei dem abgebildeten Tier “mit ziemlicher Sicherheit” um einen Wolf handle. wurde indes vom zuständigen Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Raoul Reding, gegenüber dem NDR bestätigt. Dieser berichtet auch, dass der Gemeindebürgermeister von Bomlitz bei Walsrode den Kindergärten der Gemeinde angeboten hat, sie im Fall erneuter Wolfssichtungen mit Pfefferspray auszustatten… SE

Beitragsbild: Pfefferspray. Foto: SE

Niedersachsen: Wolfssichtung bei Kindergarten

Auf Euphorie folgt Hysterie? Nach einer Wolfssichtung in der Nähe eines Kindergartens denkt die Gemeinde über Schließung der Betreuungseinsrichtung nach, wie N24 berichtet.

CDU fordert “Maßnahmenkatalog” – Regulierung des Wolfsbestands müsse “grundsätzlich ermöglicht” werden.

N24

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