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Brandenburg: Kenia-Koalition will Jagdgesetz novellieren

“Flächendeckendes Schadensmonitoring” als “Grundlage für Festsetzung der Abschusspläne” – “vordringliches Ziel:” “Minimierung der Wildschäden”

In Brandenburg haben sich CDU, SPD und Grüne auf einen Koalitionsvertrag geeinigt, der jetzt als Entwurf vorliegt. Die Kenia-Koalition setzt sich darin zum Ziel, das Brandenburger Landesjagdgesetz zu novellieren. Unter dem Punkt “Jagd” heißt es ab Zeile 3825 des der Red. vorliegenden Dokuments: “Jägerinnen und Jäger sind wichtige Partner beim Waldumbau im Klimawandel. Ein funktionierendes und wertgeschätztes Jagdwesen ist eine Voraussetzung für die ordnungsgemäße Bewirtschaftung der Kulturlandschaft in Wald und Flur. Die Koalition will das Brandenburger Jagdgesetz novellieren, um die Biodiversität, den Tier- und Artenschutz sowie die Lebensräume des Wildes angemessen zu berücksichtigen und zu verbessern.

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Sachsen-Anhalt goes Kenia

Was Jäger, Landwirte und andere Landnutzer befürchtet haben, ist wahr geworden: In Sachsen-Anhalt haben sich Parteivertreter auf die Bildung einer schwarz-rot-grünen Regierungskoalition, einer sogenannten Kenia-Koalition, geeinigt. Die grüne Minderheit, die nur 5,2 Prozent der Wählerstimmen erhielt, beansprucht zwei von acht, also 25 Prozent der Ministerien, und zwar das Kultus- sowie das Landwirtschafts- und Umweltministerium, womit der Verbotspartei die Jagd- und Agrarpolitik zu 100 Prozent als Spielwiese überlassen wird.

Die Koalitionsvereinbarungen sollen in der kommenden Woche auf Parteitagen abgesegnet werden. Die bisherige schwarz-rote Koalition von CDU und SPD in Sachsen-Anhalt konnte nicht fortgesetzt werden, weil die SPD mit 10,9 Prozent etwas mehr als die Hälfte der Wählerstimmen eingebüßt hat und nur noch auf 10,6 Prozent kommt. Zweitstärkste Partei nach der CDU mit 29,8 wurde die AFD mit 24,3 Prozent, mit der aber keine der anderen Parteien koalieren möchte. SE

Beitragsbild: Flagge Kenias. Quelle: Wikipedia.