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Schweiz: Kanton Zürich lehnt Abschaffung der Milizjagd ab

Eine Initiative von Jagdgegnern, die die Abschaffung der sogenannten Milizjagd im Kanton Zürich zum Ziel hatte, ist krachend gescheitert: Mit 165-Nein-Stimmen bei 0 Ja-Stimmen und vier Enthaltungen lehnten die Kantonsräte das Volksbegehren ab, das nach dem Vorbild des Kantons Genf die Jagd privaten Jägern entreißen und stattdessen durch Berufsjäger ausüben lassen wollte. Die “Wortführerin” der Jagdgegner, die ehemalige SP-Kantonsrätin Marianne Trüb beschuldigte die Jäger einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung zufolge, mit Bleimunition zu jagen, Schutzgebiete zu zerstören und “ganze Waldstücke zulasten der Erholungssuchenden in Beschlag” zu nehmen und “bei der Baujagd Tierkämpfe zwischen Jagdhund und Wildtier” zu veranstalten. Diese Anschuldigungen wiesen Parlamentarier verschiedener Parteien zurück: Sie verwiesen auf die intensive Ausbildung der Jäger. Die Idee, Wildbestände würden sich in der Kulturlandschaft “von selbst regulieren”, sei eine gefährliche Illusion. Selbst die Linken verteidigten das bewährte Jagdwesen. Eine Umstellung würde vor allem eines bringen: Hohe Kosten.

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