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Schweiz: Jäger erschiesst vier Schafe

Ein Jäger hat am Samstag in einem Waldstück im Schweizer Kanton Thurgau vier Schafe erschossen. Er gab an, die Tiere mit Wildschweinen verwechselt zu haben. Drei weitere Schafe wurden vermutlich durch Querschläger so schwer verletzt, dass sie geschlachtet werden mussten. Die Kantonspolizei bestätigte dem St. Galler Tageblatt zufolge den Vorfall. Nach dem Vorfall zeigte sich der Jäger selbst an, die Polizei verständigte den Schafhirten. Der Präsident der Jagdgesellschaft erklärte gegenüber FM1 Today, dass es sich um einen “schweren Jagdfehler” handle. Man schieße nur auf etwas, das man erkennt. Dem Jäger drohe der Verlust des Jagdscheins. red.

Beitragsbild: Schaf. Foto: SE

Schweiz: Kanton Thurgau stimmt über Baujagd ab

Im Schweizer Kanton Thurgau ist auf Betreiben von Jagdgegnern und Tierschützern eine Initiative “Verbot der Baujagd mit Hunden” zustande gekommen. Das berichtet FM1Today. Die erforderliche Anzahl von Unterschriften ist eingegangen, damit wird es zu einer Volksabstimmung über die Baujagd kommen. Dem Bericht zufolge will auch der Regierungsrat des Kantons die Baujagd verbieten, hat jedoch einen Kompromissvorschlag unterbreitet: Demnoch sollen “aus besonderen Gründen” Ausnahmen vom Baujagdverbot bewilligt werden können. Und zwar zum Beispiel dann, wenn es “aus Sicherheits- oder Schadengründen notwendig sei, Fuchsbauten zu verfüllen, wie zum Beispiel bei Bauten in Bahndämmen oder unterhöhlten Gebäuden.” Man will den Baujägern also einerseits – die ökologisch sinnvolle – Baujagd untersagen, sie als Dienstleister im Bedarfsfall aber weiterhin (und vermutlich unentgeltlich) die Drecksarbeit machen lassen. Ein Vorhaben mit Modellcharakter, möchte man meinen… SE

Beitragsbild: Terrier schlieft in Fuchsbau ein. Foto: SE