Schlagwort-Archive: Kaninchen

Tierrechtler stehlen Kaninchen von Neunjähriger

In Neumünster haben militante Tierrechtler die Zwergkaninchen einer Neunjährigen entwendet. Das Mädchen entdeckte den Diebstahl, als sie Neo und Moritz am Montag vor der Schule mit Grünzeug und Wasser versorgen wollte. Tieftraurig und fassungslos sei sie gewesen, als sie anstelle der Kaninchen ein Bekennerschreiben der Animal Liberation Front (ALF) entdeckte, die lt. Wikipedia in den USA als Terrororganisation eingestuft wurde. Sie seien Tierquäler, musste sich die Familie von den Terroristen obendrein vorwerfen lassen, Kaninchen seien Rudeltiere und bräuchten viel Platz, ihre Kaninchen lebten jetzt an einem schöneren Ort. Doch damit nicht genug: Wie shz.de berichtet, verstiegen sich die militanten Tierfreunden noch zu einer Drohung: Wenn die Familie sich neue Tiere anschaffte, würde man diese auch holen kommen. “Wir beobachten euch!” Die Tiere seien Familienmitglieder gewesen, erklärt der Vater der Drittklässlerin gegenüber shz.de. Man habe sich lange überlegt, welche Tiere für das Kind geeignet seien, der Großvater des Mädchens habe einen zweistöckigen Stall mit einem großen Auslauf für die Kaninchen gezimmert. Die Täter sollten darüber nachdenken, was sie seiner Tochter angetan hätten, meint der Vater, und die Tiere zurückgeben.

Beitragsbild: Kaninchen finden auch etwas ältere Mädchen gut. Foto: SE

Federspiele

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Der Falkner hat den Habicht auf der Faust. Das Frettchen ist in den Kaninchenbau eingeschlieft, in angemessener Entfernung kauert der Frettchenführer im Gras. Es ist ganz still, kein Wort, kein Hundelaut, kein ferner Schrotschuss beeinträchtigt die Stille – Beizjagd ist lautlose Jagd.

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Hasenpest in Leipzig, Lippe und Solothurn

Bei Zwenkau im Kreis Leipzig (Sachsen), bei Bad Salzuflen im Kreis Lippe (NRW) und im Schweizer Kanton Solothurn sind Fälle von Hasenpest (Tularämie) aufgetreten. Tularämie ist eine meldepflichtige Tierseuche, mit der sich auch Menschen infizieren können (Zoonose). Erkrankte Tiere fallen laut Wikipedia “durch Schwäche, Apathie (bis zum Ausbleiben von Fluchtverhalten), Fieber und gesteigerte Atemfrequenz auf. Lymphknoten und Milz sind vergrößert. Innerhalb von vier bis dreizehn Tagen sind die meisten Tiere verendet.” Menschen können sich durch Kontakt mit infizierten Tieren etwa auf der Jagd, beim Abhäuten oder Schlachten infizieren. Die Inkubationszeit beträgt einen bis zehn Tage. Unbehandelt verläuft die Krankheit beim Menschen bei einem Drittel aller Fälle tödlich, bei Behandlung mit Antibiotika sterben noch fünf Prozent der Infizierten.

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Schleswig-Holstein: Nabu fordert Jagdverbot für Kaninchen

Wer zahlt dann den Wildschaden?

Der Nabu Schleswig-Holstein fordert ein Jagdverbot für Wildkaninchen. Hintergrund sind die sinkenden Streckenergebnisse der Nager: Wurden im Jahr 2000 noch mehr als 25.000 Kaninchen erbeutet, so waren es 2012 nur noch gut 10.500. Dafür ist aber nicht etwa die starke Bejagung der – etwa an Deichen – als Schädlinge gefürchteten Wildkaninchen verantwortlich, sondern eine Reihe von Seuchenzügen: Myxomatose und China-Seuche (RHD) haben die Bestände dezimiert.

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