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IWA 2018: Kahles 525i – Profi für lange Distanzen

Das Kahles 525i ist das neue Flaggschiff von Kahles im Bereich der taktischen Zielfernrohre. Das K525i bietet sich bei dem Vergrößerungsbereich von 5-25fach und 56er Objektiv als taktisches Zielfernrohr für lange Distanzen an. Die klar definierten, präzisen Klicks der gegen versehentliches Verdrehen gesicherten Absehenverstellung, zusammen mit der hohen Wiederholgenauigkeit sollen höchste Präzision und Zuverlässigkeit ermöglichen. Alle Bedienelemente sind mit der bevorzugten Hand ohne Übergreifen aus der Schussposition zu bedienen. Die wesentlichen Informationen auf den Türmen sind aus der Schusspositon klar und gut lesbar und der große Verstellweg bietet ausreichend Verstellreserve. Das K525i ist mit fünf Leuchtabsehen in der 1. Bildebene erhätlich. Das K525i ist ab August 2018 im Fachhandel zum empfohlenen Verkaufspreis von € 3.300 erhältlich.

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Kahles bringt Ferngläser mit integriertem Entfernungsmesser

Mit dem neuen Helia Rangefinder (RF) präsentiert Kahles erstmalig Ferngläser mit integriertem Entfernungsmesser. Die neuen Kahles Rangefinder sind in 8×42 oder 10×42 lieferbar und können Entfernungen bis zu 1500 Meter messen. Die Bedienung ist einfach und intuitiv, zusätzlich zur Einzel-Entfernungsmessung kann der schnelle Scan-Modus verwendet werden, der ein kontinuierliches Messen auf sich bewegende Ziele ermöglicht. Um präzise Treffer bei Winkelschüssen zu landen, kann neben der Standard-Entfernungsmessung, die noch genauere EAC-Funktion (Enhanced Angle Compensation) – basierend auf der klassischen Rifleman’s Rule – berechnet und angezeigt werden. Während bei der Rifleman’s Rule lediglich die rein mathematische ebenengleiche Distanz ermittelt wird, stellt die EAC-Funktion eine ballistisch relevantere Basis bereit.

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Steel Action HS: Alexander Ostanins grosser Wurf

Geradezugrepetierer Steel Action HS im Praxistest

Es reicht nicht, ein begnadeter Konstrukteur zu sein – man muss auch in der Lage sein, zu erkennen, wonach der Markt verlangt und Kundenwünsche konstruktiv überzeugend umzusetzen. Die große Aufmerksamkeit, die die Steel Action HS seit ihrer Vorstellung auf der IWA 2017 hervorruft (siehe auch hier), verdankt sich definitiv auch der Konsequenz, mit der Konstrukteur Alexander Ostanin die in den üblichen Foren an der Geradezugkonkurrenz geäußerte Kritik in seinem Repetierer umgesetzt hat: Ein Geradezugrepetierer, aber mit bombensicherer, über eine Steuerkurve zwangsgesteuerten Drehkopfverriegelung (von der DEVA in Überdruckversuchen mit Gasdrücken bis 10.000 malträtiert), ohne Kunststoff (das einzige Kunststoffteil, das wir an der Waffe entdeckt haben, ist der Magazineinsatz), dafür aber mit einem richtigen Magazin, eine ins System eingefräste Picatinny-Schiene, die eine Vielzahl preiswerter und stabiler Montagen ermöglicht. Eine Waffe, überdies, die “bis zur letzten Schraube (und vom Schaftholz abgesehen) made in Germany” ist, wie Steel Action auf Nachfrage von JAWINA nochmals bekräftigte. Und das alles für knapp unter 2.000 Euro inklusive zwei Magazinen und Mündungsgewinde. Wir haben die vielversprechende Waffe auf dem Schießstand und in der Jagdpraxis getestet.

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IWA 2017 – Gestrafftes Sortiment und Preissenkung bei Kahles

Kahles hat das in der Vergangenheit mitunter etwas unübersichtlich wirkende Sortiment an Zielfernrohren der Helia-Serie gestrafft: Künftig wird es nur noch drei Kahles Helia Zielfernrohre mit 30 mm Mittelrohr geben: Das 1-5x24i, das 2-10x50i und das 2,4-12x56i – was die meisten jagdlichen Einsatzbereiche abdecken dürfte. Helia-ZFs sollen nicht “mit theoretischen Leistungswerten prahlen”, sondern mit Konzentration auf das Wesentliche für sich einnehmen: Funktionalität, Zuverlässigkeit, Handhabung und Ästhetik. In puncto Optik und Mechanik hinterlassen die Helias einen sehr positiven Eindruck. Mit der Straffung des Sortiments ging eine deutliche Preissenkung einher: Genannt wurden VKs um die 1700 Euro. SE

Beitragsbild: Die drei ZFs der Helia-Serie von Kahles. Foto: SE