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NRW: Nabu-Landesvorsitzender wechselt ins Bundesumweltministerium

Josef Tumbrinck verlässt nach 23 Jahren Vorsitz den NABU NRW

Es wächst zusammen, was zusammen gehört: Der Nabu-NRW-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck wechselt ins Bundesumweltministerium (BMU) nach Bonn. In einer Pressemitteilung des Nabu NRW heißt es dazu: “Im Namen des NABU-Landesverbands dankt ihm der stellvertretende Landesvorsitzende Heinz Kowalski: „Für sein außergewöhnliches Engagement für den NABU sind wir Josef Tumbrinck von ganzem Herzen sehr dankbar. Er hat 23 Jahre lang als Landesvorsitzender maßgeblich das Gesicht des Verbandes geprägt und war unermüdlich und erfolgreich als Anwalt der Natur im Einsatz. Bei seiner neuen Aufgabe wünschen wir ihm alles erdenklich Gute.“

Tumbrinck hat am Sonntagabend alle Ämter im NABU niedergelegt und übernimmt ab sofort die Aufgabe als Unterabteilungsleiter Naturschutz im BMU. Die Geschäfte des NABU NRW liegen nun kommissarisch in den Händen des erfahrenen geschäftsführenden Vorstandes, der sich zuversichtlich zeigt, dass die Nachfolge zügig geregelt wird.

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DJV an Nabu-NRW-Vorsitzenden: “Dürfen wir Ihnen mal einen Vogel zeigen?”

Josef Tumbrinck, Vorsitzender des Naturschutzbundes in Nordrhein-Westfalen, behauptet in einem Zeitungsinterview, er habe noch nie einen Jäger gesehen, der etwa für Wanderfalken einen Schornstein hochsteigt, um dort nach dem Rechten zu sehen. Greifvögel im Jagdrecht seien gefährdet durch illegale Abschüsse und Vergiftung. DJV, LJV NRW und DFO meinen: Fakenews oder schlechte Erinnerungsgabe. Schließlich hat Tumbrinck schon Falken gemeinsam mit Jägern beringt.

Unverständnis herrscht bei Deutschlands Jägern und Falknern über das Interview des Nabu-Funktionärs Josef Tumbrinck von Mitte Juni in der Westdeutschen Zeitung. Dort versteift sich Tumbrinck auf die Aussage, er habe noch nie einen Jäger erlebt, der etwa für den Schutz eines Wanderfalkens einen Schornstein hochsteigt. Zudem stelle das Jagdrecht ein Einfallstor für illegale Abschüsse und Vergiftungen von streng geschützten Tieren dar. Der Deutsche Falkenorden (DFO), der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW) protestieren gegen diese Stimmungsmache: Entweder sind es Fakenews oder Tumbrinck hat eine schlechte Erinnerungsgabe wie ein Foto aus dem Jahr 2015 zeigt. Damals hatte der Nabu-Vorsitzende gemeinsam mit Falknern einen Wanderfalken auf einem Kirchturm beringt. Überdies haben geschützte Arten im Jagdrecht einen noch höheren Schutzstatus als unter dem Naturschutzrecht. „Mit solchen Behauptungen stellt die Führungsspitze des Nabu ihre Glaubwürdigkeit in Frage und gefährdet gute gemeinsame Artenschutzprojekte auf Arbeitsebene“, sagten die Präsidenten Hartwig Fischer (DJV) und Ralph Müller-Schallenberg (LJV NRW).

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NRW: Nabu fordert Beschränkung der Jagdzeit auf September bis Dezember

+++ “Zahlenpfusch” beim Hamburger Nabu +++ Österreich: Vorarlberg behält Rotwildfütterung bei +++ Mecklenburg-Vorpommern: “Überall Gliedmaßen” – Jagdreste unsachgemäß entsorgt +++ Saarland: Brutplatz von Rotmilan zerstört +++ Bayern: “Blut und Eingeweide” – Aufregung um Aufbruch +++

Gäbe es noch Zweifel an der ideologischen Verbohrtheit und prinzipiellen Jagdfeindlichkeit des Nabu – mit den Statements des Nabu NRW zur geplanten Überarbeitung des nordrhein-westfälischen Landesjagdgesetzes wären sie ausgeräumt. Die angekündigte Novellierung des umstrittenen und in Teilen verfassungswidrigen Gesetzes dürfe “ökologische Standards nicht aufweichen”, fordert der Nabu. “Die aktuelle Jagdstrecke belege eindrücklich, dass trotz gestiegener Jagdstrecken bei Schalenwild und Wildschweinen die Überpopulationen mit den herkömmlichen Jagdmethoden nicht in den Griff zu bekommen seien”, so der Nabu. Der Nabu plädiere schon seit langem dafür die Jagdzeiten auf die Wintermonate September bis Dezember zu beschränken und in diesem Zeitraum auf die effektivere Drückjagd umzusteigen, so der Nabu-NRW-Vorsitzende Josef Tumbrinck.

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