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Niedersachsen: CDU-Politiker fordern Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht

“Neue Wolfsverordnung muss zügig kommen”

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Martin Bäumer und der Abgeordnete Jörn Schepelmann haben heute in der Nähe von Faßberg, in der südlichen Heide, den Schäfer Hans Stolz besucht, der dort ca. 550 Heidschnucken und Ziegen hütet. „Der Heideschäfer erlebt beinah jeden Tag, dass der Wolf um seine Herde streift, versucht Beute zu schlagen und die Herde nervös macht. Das dürfen wir auf Dauer nicht hinnehmen. Wir brauchen den Wolf dringend im Jagdrecht, damit er reguliert werden kann. Wir dürfen nicht riskieren, dass eine wertvolle Kulturlandschaft in Zukunft nicht mehr gepflegt werden kann, weil es keine Schäfer mit ihren Schafen mehr gibt“, so Bäumer.

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Niedersachsen: CDU-Politiker erklärt Wolfspolitik für gescheitert

Abschuss von Wolfsrudel gefordert

Der niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Jörn Schepelmann hat die Wolfspolitik des Landes für gescheitert erklärt, nachdem ein Schäfer im Landkreis Celle trotz vermeintlich wolfssicherer Zäune innerhalb eines Monats 40 Schafe durch Wolfsrisse verloren hat. Nun sei “ein klares Wolfsmanagement mit Abschussquoten” erforderlich”, erklärte Schepelmann gegenüber der  Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ). Dies sei auch im Hinblick auf die aktuelle Rechtslage möglich. Ansonsten sei die Weidetierhaltung und damit die Kulturlandschaft in Gefahr. Dem Bericht zufolge warf Schepelmann dem u..a. für die Prävention von Wolfsrissen zuständigen Wolfsbüro “Plan- und Ratlosigkeit” vor. Das SPD-geführte niedersächsische Umweltministerium empfehle nach Ansicht Schepelmanns lediglich “Meditationskreise”. So gehe es nicht weiter, die CDU werde daher den Abschuss des gesamten Rudels beantragen, kündigte der Politiker an. red.

Beitragsbild: Von Wölfen gerissenes Schaf (Archivbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser MS für den Hinweis!