Schlagwort-Archive: Joachim Ernst

Spareribs vom Wildschwein

Ein super Sommer-Rezept von Joachim Ernst, www.eye2nature.com

 Für den kleinen Hunger zwischendurch: Spareribs vom Wildschwein ganz auf die Schnelle

Wild grillen? JA!

Ist das nicht aufwendig? Nein!

Das sind die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen, wenn es darum geht Wild zu grillen.

Aus den Rippen vom Wildschwein lassen sich gleich zwei richtig leckere Gerichte „zaubern“.

Die obere Schicht Fleisch, läßt sich mit einem scharfen Küchenmesser problemlos entfernen. Man erhält ein Stück Fleisch, das aussieht wie eine überdimensionierte Roulade. Das muß nun leider in die Kühltruhe, weil wir Spareribs machen wollen.

Die verbleibenden Rippen haben immer noch genug Fleisch, denn wie der BBQ Enthusiast weiß: the closer the bone the sweeter the meat.

Und nun zum eigentlichen Rezept:

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Jagen im Pulverdampf

Ein Beitrag von Joachim Ernst, www.eye2nature.com

 Wer denkt bei Vorderladern nicht unweigerlich an Dreispitz, Lederstrumpf und Pulverdampf? Wie aber wäre es mit Elch, Schwarzbär und Präzision? Das paßt nicht zusammen? Doch, denn moderne Vorderlader sind präzise Jagdwaffen, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

Aber zäumen wir das Pferd nicht von hinten auf. Ganz falsch ist die erste Assoziation ja nicht. Der Vorderlader ist die Urform unserer heutigen Feuerwaffen, wenngleich auch sie eine Entwicklung durchlebt haben, in deren Verlauf sich ihre Schußleistungen dramatisch verbesserten. Trotzdem, die Nachteile eines Vorderladers klassischer Bauweise für die Jagd liegen auf der Hand.

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Mit der Brandl in die neue Welt

Ein Beitrag von Joachim Ernst

Vor zwanzig Jahren haben meine Frau und ich immer einmal wieder an der GreenCard-Lotterie der USA teilgenommen. Damals wild entschlossen, sofort alles stehen und liegen zu lassen und das eigene Glück in der Neuen Welt zu schmieden. Gewonnen hatten wir nie. Jetzt, zwanzig Jahre später, kommt bei einer Tasse Kaffee das Gespräch auf die alten Zeiten und mehr aus einer Laune, denn aus Ernsthaftigkeit heraus, füllen wir das Bewerbungsformular erneut aus. Es kommt wie es kommen muß. Nach einigen Monaten liegt die Gewinnbenachrichtigung im Briefkasten. Der Schreck war eindeutig größer als die Freude, aber das sich anschließende Auswahlverfahren bei der US-Botschaft, bei dem noch einmal die Hälfte der Gewinner aussortiert wird, wollten wir doch mitmachen. Auch das haben wir erfolgreich überstanden und mussten uns nun entscheiden. Letztlich haben wir uns entschieden und sind samt unseres nun dreieinhalb Jahre alten Brandlbrackenrüden Argos vom Basenberg nach New Hampshire in die USA gezogen.

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