Schlagwort-Archive: JGHV

Buddy – Nachsuchen-Legende ohne Papiere

+++ Mecklenburg-Vorpommern: Wolf nähert sich Frauen auf wenige Meter und umkreist sie +++

Zu Buddy kam seine Besitzerin, wie man als Tierärztin mitunter halt zu irgendwelchen Viechern kommt: Seine ursprüngliche Eigentümerin war in Schwierigkeiten geraten, der Hund musste weg. Damit er nicht ins Tierheim muss, nahm ihn die Tierärztin – nennen wir sie Raffaela oder kurz R. – erst einmal auf. Eigentlich wollte sie den dominanten Rüden gar nicht behalten, sondern sich in Ruhe nach einem netten Zuhause für ihn umsehen. Aber Buddy verstand es, sie umzustimmen…

Kurz nach seiner Adoption – Buddy war ungefähr ein halbes Jahr alt – beschoss in R.s Revier ein Jäger ein Wildschwein, höchstwahrscheinlich ein Fehlschuss. R. sah sich den Anschuss an, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Buddy war dabei – und sah sich auch den Anschuss an: Höchst aufmerksam versenkte er die Nase in jedem einzelnen Trittsiegel und begann, ruhig und konzentriert die Gesundfährte (es war ein Fehlschuss) zu arbeiten. Niemand hatte vorher jemand irgendetwas in der Richtung – Übungsfährten, Futterschleppen – mit ihm geübt.

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Jagdhunde: JGHV – mit Volldampf Richtung Abstellgleis

JGHV-Verbandsrichter müssen ein seltsamer Menschenschlag sein – denn welcher vernünftige Mensch würde sich schon von einem Hundeverein vorschreiben lassen, was er in seiner Freizeit zu tun und zu lassen hat?

Der JGHV hat auf seiner diesjährigen Verbandstagung am vergangenen Wochenende in Fulda beschlossen, dass Verbandsrichter ihre Richterbefugnis einbüßen sollen, wenn sie Hunde nicht anerkannter Rassen führen oder züchten. Das langjährige Engagement, dass ein Züchter, Hundeführer und Verbandsrichter an den Tag gelegt hat, soll also nach dem Willen der Verbandsfunktionäre null und nichtig sein, bloß weil ein Rüdemann sich neben der anerkannten Rasse auch einer nicht anerkannten – sich aber, wie etwa bei den Heideterriern, seit nunmehr 30 Jahren zunehmender Beliebtheit erfreuenden – Rasse widmet? Wieso und mit welchem Recht eigentlich?

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„Jedem Jäger seinen Schweißhund?“

Oder sollte die Frage in der heutigen Zeit nicht lauten: „Jeder Jäger führt den Hund, den er mag?“ Der Vorstand des Schweißhundevereins Deutschland e.V (SHVD) äußert sich auf Anfrage von JAWINA zum Rauswurf aus dem CMKCHB und zum Verhältnis des SHVD zu den anderen SChweißhundeverbänden.

Der Ausschluss der Deutschen Mitglieder aus dem CMKCHB beruht auf einer internen Regelung der zum ISHV zusammengeschlossenen Landesverbände , nach der man als Ausländer nur dann Mitglied im CMKCHB sein kann, wenn zugleich eine Mitgliedschaft in einem im ISHV organisierten Heimatverein gegeben ist. Dies kann vom SHVD nicht kommentiert werden, da uns dieses Regelwerk nicht bekannt ist.  In der uns zur Verfügung stehenden Satzung des ISHV lassen sich diesbezüglich keine Aussagen finden.

Wenn es diese Regel (als Ausländer Mitglied im CMKCHB nur, wenn auch die Mitgliedschaft im ISHV-organisierten Heimatverein gegeben ist) im ISHV geben sollte, dann drängen sich unter anderem folgende Fragen auf:

Warum wird diese Regel erst jetzt auf langjährige und aktive Mitglieder im CMKCHB angewandt?

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DJV: Bundesländer sollen Brauchbarkeitsprüfungen anerkennen

Treffen der Landesobleute für Jagdhundewesen

Die Obleute für das Jagdhundewesen aus den Landesjagdverbänden sowie Vertreter von DJV und Jagdgebrauchshundverband (JGHV) haben sich Anfang Oktober 2015 in der DJV-Geschäftsstelle in Berlin getroffen. Hauptthema waren die unterschiedlichen Prüfungen für die Brauchbarkeit von Jagdhunden. Fazit der Teilnehmer: Es wäre wünschenswert, wenn die Bundesländer die jeweiligen Brauchbarkeitsprüfungen gegenseitig anerkennen würden. So könnten einmal geprüfte Jagdhunde problemlos bundesweit zur Jagd eingesetzt werden.

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Sternstunden des Fachjournalismus

Die vom Jagdgebrauchshundeverband beschlossenen Zwangsabos des Fachblättchens “Der Jagdgebrauchshund” für Verbandsrichter sorgten für beträchtliche Aufregung. Komplett unverständlich, schließlich beweist dieses erlesene Druckerzeugnis Monat für Monat von Neuem, dass es sein Geld Wert ist. Beispiel gefällig? In Heft 1/2014 berichtet ein offenbar schwer geplagter Autor von einer Schweißprüfung unter der packenden Headline: “Eine ganz normale Prüfung.” Das ist schon ziemlich gut, aber es kommt noch besser: Im Intro, dem Vorspann zu dem Beitrag, in dem der Schreiber der lässig ignorierten Lehrmeinung zufolge sein ganzes Können aufwenden soll, um dem Leser praktisch keine andere Wahl zu lassen, als den Beitrag sofort von der ersten bis zur letzten Zeile zu verschlingen, heißt es weiter: “Die 48. Elm-Schweißprüfung am 9. November 2013 war eine ganz normale Prüfung. Das Wetter war normal, die Verleitungen waren normal, das Ergebnis war normal, die Anzahl der Nennungen war auch normal.”

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