Schlagwort-Archive: Jagdzeitenverordnung

Abgeordneter fordert: Rot-Grün muss Verkürzung der Jagdzeiten auf Gänse zurücknehmen

Niedersachsen: Die CDU-Landtagsfraktion hat sich für die Rücknahme der Jagdzeitenverkürzung für Gänse ausgesprochen, um Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen zu verringern. In der heutigen Landtagsdebatte erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Ehlen: „Die über sich hinauswachsenden Gänsepopulationen sind für die Landwirte einiger Regionen zu einer existenziellen Bedrohung geworden. Durch Gänsekot verschmutzte Wiesen und Weiden können weder zur Futtergewinnung noch zur Beweidung genutzt werden. In Gänsekot nachgewiesene Darm-Kolibakterien gefährden Wild- und Nutztiere – und nicht zuletzt auch den Menschen.”

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Niedersachsen: Klagen gegen Jagdzeitenverordnung

Neun Jäger und Grundeigentümer haben Normenkontrollanträge gegen die seit Oktober 2014 geltende neue Jagd- und Schonzeitenverordnung beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg auf den Weg gebracht. Unterstützt werden die Kläger hierbei von der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) und dem Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen e.V. (ZJEN). Die Antragsteller wenden sich gegen die Verbote und Einschränkungen der Jagd, die das Landwirtschaftsministerium mit der Jagdzeitenverordnung verfügt hat. Deshalb rufen sie das Gericht an, damit es die Verordnung zumindest in Teilen für unwirksam erklärt, weil sie gegen höherrangiges Recht verstößt.

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Niedersachsen: Umstrittene Jagdzeitenverordnung tritt in Kraft

Landesjägerschaft erwägt Normenkontrollklage – Minister Meyer: “Fairer Kompromiss”

Am heutigen 1. Oktober tritt die neue Jagdzeitenverordnung (JZVO) für das Land Niedersachsen in Kraft. Nachdem die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) und der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen e.V. (ZJEN) mehrfach und eindringlich Nachbesserungen eingefordert haben, die unberücksichtigt blieben, prüfen die Verbände nun gemeinsam mit dem Verband für Naturschutz und ökologische Jagd in Ostfriesland e. V.  die Durchführung einer Normenkontrollklage gegen die Verordnung.

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Schleswig-Holstein: Verbände unterstützen Klage gegen Jagdzeitenverkürzung

Vertreter des Landesjagdverbandes SH, des Arbeits­kreises Jagdgenossenschaften und Eigenjagden, des Bauernverbandes, des Wald­besitzerverbandes und der Arbeitsgemeinschaft Grundbesitz haben beschlossen, ein Klag­verfahren gegen die im März von Landwirtschaftsminister Robert Habeck erlassene Jagd- und Schonzeitenverordnung zu unterstützen. Die Verbände sehen in der darin erfolgten Herausnahme einzelner Tierarten aus dem Jagdrecht, in der für andere Tierarten festgelegten Vollschonung sowie in der Verkürzung von Jagdzeiten einen Eingriff in das verfassungsrechtlich garantierte Eigentumsrecht. Dieses ist nach ihrer Auffassung jedoch rechtlich nur zulässig, wenn besondere Gründe eine derartige Be­schränkung rechtfertigen. Dem werde jedoch die vom Ministerium vorgelegte Verord­nung nicht gerecht. Nachdem auf politischem Wege alle Bemühungen um eine Ent­schärfung der Neuregelungen gescheitert seien, könne jetzt nur noch der Weg eines Normenkontrollverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht beschritten werden, so die Verbandsvertreter.

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