Schlagwort-Archive: Jagdwaffen

Tadschikistan: Behörden geben zum Schutz vor Wölfen Waffen aus

Damit die Bevölkerung der tadschikischen Provinz Berg-Badachschan (GBAO) sich und ihre Haustiere vor Angriffen durch Wölfe schützen kann, haben die Behörden der Region Waffen an die Privatjäger in dem Gebiet ausgegeben. Das berichtet das News-Portal Novastan.org. Das Portal beruft sich auf einen Bericht der tadschikischen Nachrichtenseite Asia-Plus, die den offiziellen Pressedienst der Regionalverwaltung als Quelle nennt. Zuvor soll bereits ein Team der Sondereinheit Alpha des Staatlichen Komitees für nationale Sicherheit (GKNB) in der Region eingesetzt worden sein, um Wölfe zu bekämpfen. Dafür sei die Sondereinheit mit modernen Jagdwaffen ausgestattet worden. Doch die wenigen Spezialkräfte der Sondereinheit waren nicht in der Lage, die Wolfspopulation wirksam genug zu bekämpfen. Deshalb beschloss die Bezirksregierung, die Zivilbevölkerung mit Waffen auszustatten, so der Bericht.

Weiterlesen

Bayern: Grosseinsatz wegen angeblicher Bedrohung durch Jäger

In Fischach (Landkreis Augsburg) kam es am Dienstag gegen 16 Uhr wegen einer “möglicher Gefährdungslage”, wie es im Polizeibericht heißt, zu einem grßeren Polizeieinsatz: Nach ersten Informationen soll dabei ein 76-jähriger ehemaliger Jäger eine 66- jährige Frau angegangen und gedroht haben, deren Hund zu erschießen. Zur weiteren Abklärung wurden Polizeikräfte aus Augsburg herangeführt. Etwa 20 Polizeibeamte waren im Einsatz. Nach Kontaktaufnahme mit dem 76-Jährigen kam dieser freiwillig und friedlich auf die Einsatzkräfte zu. Die 66-jährige Lebensgefährtin des Jägers befand sich zum Zeitpunkt des Eintreffens der Polizei nicht mehr auf dem Grundstück. Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass der Mann weder bewaffnet, noch aggressiv gewesen sei. Die ca. 20 Lang- und Kurzwaffen des Mannes seien sicher und ordnungsgemäß im Waffentresor des Mannes verwahrt gewesen. Dennoch seien die Waffen zunächst “vorsorglich” sichergestellt worden.

Weiterlesen

Mecklenburg-Vorpommern: Einbrecher stehlen Jagdwaffen

+++ Schweiz: Zwei Wölfe im Kanton Graubünden überfahren +++ Schweiz: Wolf läuft durch Dorf, Politiker fordert Abschuss +++ 

Unbekannte Täter nutzten die Silvesternacht, um in ein Wohnhaus in Poggendorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) einzubrechen. Während der Abwesenheit der Eigentümer verschafften sich die Täter durch Einschlagen einer Fensterscheibe Zutritt zum Haus. Anschließend durchwühlten sie die Räumlichkeiten, flexten einen Waffen-Tresor auf und entwendeten aus diesem zwei Jagdwaffen (Langwaffen). Der Schaden wird derzeit auf ca. 5.500 EUR, davon 5.000 EUR Stehlschaden und 500 EUR Sachschaden, beziffert. Erst im November hatten Einbrecher bei einem Jäger im Landkreis Vorpommern Greifswald einen Revolver mitsamt Munition gestohlen.

Weiterlesen

Ein Plädoyer für die Freiheit der anderen

+++ Ulrich Wotschikowsky verstorben +++ Baden-Württemberg: Reh verursacht Wildunfall mit einem Toten und sechs Verletzten +++ NRW: Gewaltverbrechen – Jäger entdeckt verweste Leiche in Maisfeld +++

 Ein Beitrag von Rechtsanwalt Ingo Ebling

Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Jägerschaft Stade

„Die Demokratie ist wie zehn Füchse und ein Hase, die darüber abstimmen, was es zu Essen geben soll. Erst wenn der Hase mit der Schrotflinte die Wahl anfechten kann, funktioniert Demokratie wirklich. “Vince Ebert, Kabarettist“

Nach Angaben der FAZ gibt es etwa 20 Millionen illegale Waffen in Deutschland. Warum setzen wir immer wieder bei den ca. 1,4 Million legalen Waffenbesitzern an? Jäger und Sportschützen werden wiederkehrend auf Straftaten durchleuchtet, verlieren ihre Waffenbesitzkarte bei kleinsten Verstößen gegen das Waffenrecht, werden von den Behörden Zuhause besucht und auf richtige Aufbewahrung der Waffen kontrolliert und sogar Trunkenheitsfahrten führen zum Entzug der Waffen. Wenn Waffenbesitzer sich wesentlich rechtstreuer verhalten als der Durchschnitt der Bevölkerung und hierzu auch waffenrechtlich verpflichtet sind, warum stellen wir diese Menschen unter Generalverdacht? Weil es einfacher und populärer ist als illegale Waffen zu bekämpfen, schneller zu politischen Erfolgen führt und leichter durchzusetzen ist.

Weiterlesen

IWA 2019: Winchester 70 Extreme Weather mit Schalldämpfer-Gewinde

Die Winchester 70 ist ein Klassiker und eines der interessantesten Angebote unter der Vielzahl von Mauser-98-Abkömmlingen – gerade weil sie dem Vorbild M98 ähnlicher ist als viele andere: Die Winchester 70 ist eine der wenigen Waffen in diesem Preissegment, die mit einer Drei-Stellungssicherung für sicheres Entladen und Kammersperre ausgerüstet ist. Der lange, nicht rotierende Auszieher (“pre-64”) nach Mauserart sorgt für sichere Funktion. Die Extreme Weather besteht aus Edelstahl, hat einen gefluteten Lauf und kommt mit robustem Fiberglasschaft von Bell & Carlson – auf der IWA 2019 wird sie jetzt mit Schalldämpfer-Gewinde vorgestellt. Das alles bekommt man für ca. 1300 Euro – ein mehr als faires Angebot. SE

Weiterlesen

CDU-Arbeitskreis für Schalldämpfer an Jagdwaffen

Referentenentwürfe zur Änderung des Waffenrechts und der Waffenrechts-VO hier zum Download

Die Abgeordneten des Arbeitskreises Jagd, Fischerei und Natur der CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzen sich für die Belange der Jäger ein, teilen Henning Otte, Vorsitzender des Arbeitskreises und direkt gewählter Abgeordnete des Wahlkreises Celle-Uelzen, sowie der Abgeordnete Marc Henrichmann, Berichterstatter für Waffenrecht im Innenausschuss des Bundestages, in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Sie hätten erreicht, dass sich der Bundestag demnächst mit dem Dritten Waffenrechtsänderungsgesetz (3. WaffRÄndG) beschäftigen und so bundeseinheitlich für Klarheit beim Thema Schalldämpfer für Jagdwaffen sorgen werde.

Weiterlesen

Schalldämpfer-Urteil: Urteilsbegründung und Leitsätze liegen vor

“An Borniertheit und teils unverhohlener Bosheit kaum zu überbieten”

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat dem Kläger Urteil und Leitsätze zum Schalldämpfer-Urteil zugestellt. In dem umstrittenen Urteil wurde der Rechtsanspruch von Jägern auf Genehmigung von Schalldämpfern für jagdlich geführte Langwaffen verneint.

Die Leitsätze zum Urteil lauten:

Leitsätze des BVerwG zum Schalldämpfer-Urteil. (Screenshot)

Weiterlesen

Hessen: Keine Änderung der Genehmigungspraxis für Schalldämpfer

Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg warten noch ab

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Schalldämpfern für Jäger (JAWINA berichtete) wird vorerst keine Auswirkungen für Jäger in Hessen haben: “Aus der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ergeben sich keine Änderungen für die Verwaltungspraxis der hessischen Waffenbehörden bei der Prüfung einer Genehmigung von Schalldämpfern für Jagdlangwaffen; maßgeblich bleiben die diesbezüglichen in Hessen geltenden Erlasse”, teilte ein Sprecher des hessischen Innenministeriums auf Anfrage von JAWINA mit.

Aus Schleswig Holstein hieß es auf unsere Anfrage:

Weiterlesen

Bayern: Schalldämpfer für Jäger werden weiterhin genehmigt

Bayern kritisiert das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das als höchstes Verwaltungsgericht der Bundesrepublik am 28.11.2018 eine Entscheidung getroffen hatte, derzugfolge Schalldämpfer für Jäger nicht erforderlich sind und andere Mittel des Gehörschutzes gleich wirksam sind (Ohrkapseln, Im-Ohr-Schutz), um deren Gehörvor dem Mündungsknall zu schützen (JAWINA berichtete). Eine Pressesprecherin des Bayerischen Innenministeriums erklärt dazu: “Die Entscheidung erging im Wege der sogenannten Sprungrevision, das heißt es wurde anders als üblich keine Berufungsinstanz zwischengeschaltet. Das Verfahren wurde unmittelbar nach dem in erster Instanz zuständigen Verwaltungsgericht dem Bundesverwaltungsgericht als Revisionsinstanz vorgelegt. In der Revision werden nur Rechtsfragen geprüft. Die entscheidungsrelevanten Tatsachen können demgegenüber nur in erster (und zweiter) Instanz geprüft werden. Das Bundesverwaltungsgericht war daher bei seiner Entscheidung an die Tatsachenfeststellungen des Verwaltungsgerichts gebunden, die wegen der Sprungrevision nicht noch einmal von einem Berufungsgericht – in Bayern wäre dies der Bayerische Verwaltungsgerichtshof – überprüft worden sind.

Weiterlesen

Innenministerium Sachsen: Aussetzen der Schalldämpfer-Genehmigung soll “aktuelle Antragsteller schützen”

Das Innenministerium Sachsen (SMI) hat auf Anfrage von JAWINA bestätigt, dass in Sachsen vorerst keine Genehmigungen von Schalldämpfern für Jagdwaffen mehr erfolgen. Dies diene dem Schutz der Antragsteller.

Die Antwort des SMI im Wortlaut: “Mit Urteil vom 28. November 2018, Az.: BVerwG 6 C 4.18 https://www.bverwg.de/pm/2018/84 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Jäger keinen Anspruch darauf haben, dass ihnen der Erwerb eines Schalldämpfers für ihre Jagdwaffen aus Gründen des allgemeinen Gesundheitsschutzes gestattet wird.

Der Kläger, ein Inhaber eines Jahresjagdscheines aus Berlin, wollte mit einer schallgedämpften Jagdwaffe auf Wild schießen, um Schädigungen seines Gehörs durch den lauten, über der Schmerzgrenze liegenden Mündungsknall beim Abfeuern der Waffe auszuschließen. Dieses Ansinnen lehnte der Polizeipräsident von Berlin ab. Die daraufhin erfolgte Klage vor dem Verwaltungsgericht Berlin war ebenso erfolglos wie die anschließend eingelegte Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht.

Weiterlesen