Schlagwort-Archive: Jagdverein Hubertus

Hessen: Proteste und Pöbeleien gegen Fuchswoche

Hubertus-Fuchswoche 2019 dennoch erfolgreich: 23 waidgerecht erlegten Füchse

Der Jagdverein Hubertus Gießen und Umgebung e.V. hatte seine Mitglieder und die Hegegemeinschaften im Kreis Gießen zur Teilnahme an der traditionellen Fuchswoche aufgerufen. Unter großer Beteiligung seitens der Jägerschaft war intensiv dem Fuchs und Waschbär nachgestellt worden. Der 1. Vorsitzende Dieter Mackenrodt konnte eine große Zahl an Vereinsmitgliedern am Vereinshaus zum Streckelegen begrüßen und die Erlegung von beachtlichen 23 Füchse und 5 Waschbären bekannt geben. Wie üblich waren einige Demonstranten angetreten, um gegen die Jagdveranstaltung zu protestieren. Vereinzelt kam es zu Pöbeleien und “kleinen Schubsern”, wie die Gießener Allgemeine berichtet. Mackenrodt nahm die Situation zum Anlass, die Raubwildbejagung ausführlich zu verteidigen.

Bei der Begrüßung hinterfragte der Hubertus-Chef, wer oder was – außer der Jagd – überhaupt in der Lage sei, die hohen Fuchspopulationen unter den gegebenen Umweltbedingungen zu kontrollieren bzw. zu reduzieren?! Der Fuchs sei der absolute Gewinner der Kulturlandschaft – das Niederwild in den Agrarsteppen der Verlierer. Während die heimische Jägerschaft schon seit Jahren die Jagd auf Rebhuhn und Hase in vielen Revieren freiwillig eingestellt habe, dezimiere Reinecke Fuchs diese Wildarten weiter. Die Populationsdichte des Fuchses werde zumindest regional noch immer weit unterschätzt, denn nur ein mehr oder minder geringer Teil der Gesamtpopulationen Reineckes sei für uns sichtbar. Dies werde nicht zuletzt immer wieder an den Strecken-Ergebnissen aus Revieren sichtbar, in denen intensiv Fuchsjagd betrieben wird.

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Peinlich: Abstimmung über Umweltpreis zugunsten des Nabu Berlin manipuliert

Der WWF-Sonderpreis im Rahmen des Green-Tec Awards 2015 geht an das Wildkatzenprojekt des Eschweger Jagdvereins Hubertus.

Dumm gelaufen: Nachdem der Versuch aufgedeckt wurde, die Stimmabgabe beim Umweltpreis Green-Tec Award zu manipulieren, ist dem vermeintlichen Sieger des WWF-Sonderpreises im Wettbewerb, dem Berliner Nabu und dessen Projekt zur Renaturierung des Flughafensees in Berlin Tegel, der erste Preis aberkannt worden. Das berichtet die Werra Rundschau. Demnach hat das Wildkatzenprojekt des Eschweger Jagdvereins Hubertus bis etwa eine Woche vor dem Ende der Abstimmung mit zirka zehn Prozentpunkten deutlich vor dem Nabu-Projekt gelegen. In den letzten Tagen der Abstimmung habe das Nabu-Projekt dann deutlich aufgeholt und kurz vor Abstimmungsende mit wenigen Stimmen vorne gelegen. Aber die IT-Abteilung des WWF bemerkte die Manipulation, woraufhin das Ergebnis von einer Schiedsstelle – laut Werra Rundschau “bestehend aus einem Anwalt, einem WWF-Vertreter und einem Mitarbeiter des mit der Kontrolle der Abstimmung beauftragten TÜV” – überprüft wurde.

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