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DJV und CIC verteidigen nachhaltige Auslandsjagd

Die Tierrechtsszene fordert aktuell Jagdverbote oder Importbeschränkungen für Jagdtrophäen. Durch fragwürdige Petitionen werden erfolgreiche Nachhaltigkeitsstrategien von Entwicklungsländern unter Beteiligung regulierter Jagd in Misskredit gebracht. CIC und DJV verweisen auf die Bedeutung der Jagd für den internationalen Artenschutz.

Die Tierrechtsszene streut aktuell Falschinformationen zur Trophäenjagd, um Petitionen für Jagdverbote oder für Importbeschränkungen von Jagdtrophäen aus dem Ausland zu befeuern. Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) und der Deutsche Jagdverband (DJV) rufen zur faktenbasierten Diskussion auf und verweisen auf die Bedeutung der Auslandsjagd für Artenschutz und die Bevölkerung vor Ort.

“Jagdverbote haben beispielsweise in Kenia dazu geführt, dass jedes Wildvorkommen außerhalb von Nationalparken praktisch erloschen ist. In Ländern mit nachhaltigem Jagdmanagement wie beispielsweise Namibia wachsen die Bestände ikonischer Arten wie Löwe, Elefant oder Nashorn oder sind auf hohem Niveau stabil”, so Dr. Wilhelm von Trott, Leiter der deutschen Delegation des CIC. Der Zuwachs an lokalen Schutzgemeinschaften (Conservancies) in Namibia, die bis zu 100 Prozent ihres Einkommens aus nachhaltiger Jagd generieren, hat es ermöglicht, dass die Elefantenpopulation von 7.500 im Jahr 1995 auf heute mehr als 22.000 Exemplare anwachsen konnte.

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Mongolei: Mit Jagdverboten nomadische Ureinwohner drangsalieren

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Die Dukha sind ein kleiner, zum Volk der Tuwiner zählender Stamm, einer der letzten, der die ursprüngliche nomadische Lebensweise noch nicht aufgegeben hat. Sie leben im Norden der Mongolei und sind die Ureinwohner dieses Gebiets. Von ursprünglich 200 Familien sind nur noch etwa 40 übrig. Jüngere Dukha zieht es in die Städte, ihr Jagd- und Streifgebiet ist zunehmend durch Rohstoffabbau, insbesondere Goldschürfer, bedroht. Die Rentierzucht und die Jagd prägen die Kultur und Lebensweise der Dukha. Doch 2012 hat die Regierung der Mongolei weite Teile des angestammten Lebensraums der Dukha zum Nationalpark erklärt – womit ein striktes Jagdverbot einhergeht. Und wie immer, wenn große Ungerechtigkeiten und Verbrechen begangen werden, mangelt es nicht an hehren ideologischen Begründungen: Das Jagdverbot diene dem Schutz des empfindlichen Ökosystems, das zunehmend Schaden genommen habe, heißt es zur Begründung auf einer beeindruckenden Fotostrecke über die Dukha auf ntv – wobei jedem klar sein dürfte, dass das Ökosystem nicht durch die paar verbliebenen Dukha Schaden nimmt, die seit jeher nachhaltig und im Einklang mit der Natur in dem Gebiet leben.

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