Schlagwort-Archive: Jagdunfall

Österreich: Jagdunfall – das ging ins Ohr

Jagdunfall im Bezirk Baden

Am Sonntag gegen Mittag kam es bei einer Fasanenjagd in einem Maifeld in 2442 Schranawand zu einem Jagdunfall mit einer Schussverletzung. Laut Angaben des Jagdaufsehers gingen mehrere Treiber, darunter ein 62-jähriger aus dem Bezirk Baden in einer Linie durch ein Maisfeld. Nachdem ein Fasan aufgeflattert war, gaben zwei Jäger einen Schuss aus ihren Schrotgewehren ab. Dabei wurde der 62-jährige an der rechten Wange und dem rechten Ohr durch einen Streifschuss verletzt. Der Mann begab sich zur medizinischen Versorgung in das Krankenhaus Eisenstadt. Die näheren Umstände des Unfalls sind derzeit noch nicht bekannt. Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Beitragsbild: Fasanenjagd (Symbolbild). Foto: SE

NRW: Jäger überrascht Einbrecher

+++ Schweden: Wolf tötet Beagle +++ Schweiz: Jäger stürzt im Wallis 200 Meter in den Tod +++ Ungarn: Hunderte Wildschweine verenden in Gehege an ASP +++ Sachsen: Jäger erlegt Schafe an der A72 +++

Am Montag Morgen hat ein Jäger bei Niederbadinghagen (Märkischer Kreis) zwei Einbrecher an einer Gartenhütte überrascht. Kurz vor 2 Uhr wollte der Weidmann etwas aus der Hütte holen. Er sah zwei Männer an dem beschädigten Maschendrahtzaun stehen, der das Grundstück umgibt. Als die Unbekannten den Zeugen erblickten, flüchteten sie in den Wald. Sie hatten den Zaundraht durchgetrennt und gewaltsam die Hüttentür geöffnet. Ihre Beute: Drei Angeln samt Zubehör. Die Männer sind etwa 1,80 Meter groß und schlank. Beide trugen Jeanshosen. Einer hatte einen schwarzen Kapuzenpulli an. Hinweise bitte an die Polizei in Meinerzhagen, Tel. 9199-0. PM

Beitragsbild: Jägerhut (Symbolbild). Foto: SE

Tödlicher Jagdunfall – Gericht verhängt Haftstrafe

+++ Mecklenburg-Vorpommern: Mann wegen Zerstörung von Rotmilan-Horst verurteilt +++ Niedersachsen: Abschussgenehmigung für Problemwolf nochmals verlängert +++ Bayern: Beifahrer bei Wildunfall mit Wildschwein getötet +++ Baden-Württemberg: Acht Wildschweine überfahren +++ Schweiz: Wolf reißt 41 Schafe +++ Sachsen: Wolf reißt 17 Schafe in einer Nacht +++ Niedersachsen: Jungrind vermutlich von Wolf gerissen +++

Im Fall des tödlichen Jagdunfalls bei Dalberg (JAWINA berichtete), bei dem eine 86 Jahre alte Rentnerin in ihrem Garten von einem Jäger erschossen wurde, ist ein Urteil ergangen. Das Amtsgericht Bad Kreuznach sprach den 61-jährigen Angeklagten aus Bingen schuldig und verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren. Das Gericht folgte damit dem Antrag von Staatsanwaltschaft und Nebenkläger. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann bei einer Wildschweinjagd unter Außerachtlassung der Sicherheitsvorschriften und entgegen der Anweisung des Jagdleiters hangabwärts geschossen habe. Die Getötete befand sich dabei in direkter Schusslinie. Die Schilderung des Angeklagten, er sei lediglich ausgerutscht und habe nie in diese Richtung schießen wollen, bezeichnete die Staatsanwaltschaft als bloße Schutzbehauptung. Der Richter befand, der Mann habe sich schwammig und abenteuerlich zu dem Vorfall geäußert.

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Mecklenburg-Vorpommern: Mann bei Jagdunfall schwer verletzt

Bei einem Jagdunfall in Nostorf bei Boizenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist am Donnerstag Nachmittag ein 60-jähriger Mann schwer verletzt worden. Das Opfer war bei Bewusstsein und wurde anschließend mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht worden. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte sein 74-jähriger Jagdkollege ein Stück Damwild erlegen wollen. Nach Aussage des Schützen habe er sich hierzu mit seinem Jagdgewehr auf dem Fahrzeugdach seines PKW abgestützt und dann geschossen. Dabei durchschlug das Projektil aus noch ungeklärter Ursache das Fahrzeugdach, wobei der auf dem Beifahrersitz des PKW sitzende 60-Jährige von einem Splitter am Kopf getroffen wurde. Wie es zu diesem Vorfall kommen konnte, ist bislang noch unklar. Die Polizei stellte die betreffende Jagdwaffe sowie den PKW zur kriminaltechnischen Untersuchung sicher. Es wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. PM

Beitragsbild: Damwild (Symbolbild) Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

Italien: Jäger erschiesst seinen Vater bei Wildschweinjagd

+++ Niedersachsen: Jäger beschuldigen Land wegen Saufängen der Tierquälerei +++ Brandenburg: Auto brennt nach Kollision mit Wildschwein auf A13 aus +++ Schweden: Motorradfahrer stirbt bei Wildunfall mit Elch +++ Österreich: Wolf im Pongau gesichtet +++

Ein 34-jähriger hat am Sonntag bei einer Wildschweinjagd in der Nähe von Sicignano degli Alburni (Provinz Kampanien) bei Salerno versehentlich seinen 55 Jahre alten Vater erschossen. Italienischen Medienberichten zufolge waren die beiden in aller Frühe aufgebrochen, um gemeinsam mit ihren Hunden Sauen zu jagen. Sie befanden sich in unzugänglichem und gebirgigen Gebiet auf einer Lichtung mit dichtem Unterbewuchs. Die Stöberhunde gaben Laut und zeigten so die Anwesenheit von Wild an. Die Männer bezogen ihre Positionen. Als der Sohn das Geräusch brechender Äste in seiner Nähe hörte, zielte er auf eine sich bewegende Silhouette. Der Sohn rannte sofort zum Anschuss, wo er seinen Vater leblos auf dem Boden liegen sah. Der Mann hatte einen Bauchschuss abbekommen und war sofort tot. Passanten, die den Schussknall und das Geschrei gehört hatten, verständigten sofort Rettungskräfte und die Polizei.

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NRW: Jäger schießt sich in Fuss

Ein 72-jähriger Jäger hat am Samstag bei einem Jagdunfall am Heitwinkel bei Paderborn schwere Verletzungen erlitten. Der Mann war gegen 16.20 Uhr allein mit seinem Auto zum Jagen in den Jagdbezirk am Heitwinkel gefahren. Beim Durchladen seines Jagdgewehrs löste sich ein Schuss, der eine schwere Fußverletzung bei dem 72-Jährigen verursachte. Da er kein Mobiltelefon mitführte und niemand in der Nähe war, setzte sich der Schwerverletzte wieder in sein Auto und fuhr nach Hause. Dort wurde der Rettungsdienst alarmiert. Der eingesetzte Notarzt forderte sofort einen Rettungshubschrauber an, mit dem der Verletzte in eine Klinik nach Bochum geflogen wurde. PM Polizei

Beitragsbild: Jagdgewehr (Symbolbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser Da für den Hinweis!

Schweiz: Tödlicher Jagdunfall – Jäger erschiesst Jäger

Bei einem tödlichen Jagdunfall in der Gemeinde Chiasso im Tessin ist am Samstag ein Jäger von einem anderen Weidmann erschossen worden. Das Opfer ist 51, der Schütze 50 Jahre alt. Der Getroffene erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Die Behörden haben eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Täter uns Opfer sind beide einheimische Jäger. red.

Beitragsbild: Gebirgsjagd (Symbolbild). Foto: SE

Explodierte Waffe: Keine wiedergeladene Munition verwendet

Die Polizei hat auf Anfrage von JAWINA bestätigt, dass es sich bei dem bei einer Erntejagd nahe Saarlouis explodierten Gewehr um eine Selbstladebüchse im Kaliber .30-06 handelte. Entsprechende Gerüchte kursieren seit gestern im Internet. Zum Hersteller und der Marke der verwandten Munition wollte der Polizeisprecher zu diesem Zeitpunkt keine Angaben machen. “Die Unfallursache ist im Moment noch völlig offen”, hieß es weiter. Ausgeschlossen werden könne, dass ein Selbstlaborat verwendet wurde – es kam also Fabrikmunition zum Einsatz – und der Lauf irgendwelche Verstopfungen aufgezeigt hat.” Die genaue Ursache wird durch eine  Untersuchung bei einer dafür kompetenten Stelle festgestellt. red.

Beitragsbild: Munition (Symbolbild)

 

Baden-Württemberg: Traktorfahrer bei Erntejagd durch Schuss schwer verletzt

+++ Wildunfall: Taxifahrer hält Wildschwein für “großen Hamster” +++

Bei einem Jagdunfall, der sich vergangenen Freitag gegen 14.30 Uhr im Bereich der Steinbachhofstraße in Gündelbach ereignete, wurde ein 25-jähriger Traktor-Lenker durch einen Schuss ins Bein schwer verletzt, wie es in einer gemeinsamen Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Heilbronn und Polizeipräsidium Ludwigsburg heißt. Der junge Mann befand sich mit seinem Traktor auf einem Feldweg neben dem Maisfeld, das zu einem großen Teil schon abgeerntet war. Mit in dem Gefährt saß eine 18 Jahre alte Erntehelferin. Um das Feld herum waren mehrere Jäger postiert, die während der Erntemaßnahmen Schwarzwild bejagten. Als ein aufgescheuchtes Wildschwein das Maisfeld verließ, gaben ein 59-jähriger und ein 71 Jahre alter Jäger jeweils mehrere Schüsse ab. Vermutlich trat eines dieser Geschosse durch die Glasscheibe in die Kabine des Traktors ein und verletzte den 25-Jährigen. Herumwirbelnde Glassplitter verletzten die 18-jährige Beifahrerin leicht. Der Fahrer wurde durch einen Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Beifahrerin kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die zum Tatzeitpunkt durch die beiden Tatverdächtigen benutzten Waffen wurden sichergestellt. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung führt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. PM

Beitragsbild: Erntejagd (Symbolbild). Foto: SE

Saarland: Waffe explodiert – Jäger schwer verletzt

Bei einer Erntejagd in der Nähe von Überherrn (Kreis Saarlouis) ist ein 55 Jahre alter Jäger gegen 14.20 Uhr am gestrigen Donnerstag schwer an Händen, Gesicht und Oberkörper verletzt worden. Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge explodierte die Waffe in der Hand des Jägers. Die Saarbrücker Zeitung hingegen schreibt, dass sich ein Schuss gelöst habe, durch den der Mann an der Hand verletzt worden sei, die Schwere der Verletzungen sei unklar. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.

Update: Nach Informationen von JAWINA ist der Unfall auf eine Explosion der Waffe zurückzuführen. Derzeit sind Einsatzkräfte der Polizei noch damit beschäftigt, weitere Trümmerteile von Waffe und Munition mittels Metallsuchgerät zu suchen und zu bergen.

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