Schlagwort-Archive: Jagdstörung

Niedersachsen: Jagdstörer versuchen Wolfsabschuss zu verhindern – Betretungsverbot für Wald verhängt

+++ Mecklenburg-Vorpommern: 17 Nandus abgeschossen, 40 bis 50 sollen noch erlegt werden  +++

In Niedersachsen versuchen Wolfsfreunde, den behördlich genehmigten Abschuss des “Problemwolfs” GW717m zu sabotieren. Dem Leitwolf des Rodelander Rudels wird eine Vielzahl von Nutztierrissen zur Last gelegt, unter den Beutetieren befinden sich auch Pferde, Rinder und Alpakas. Gegen die bereits mehrfach verlängerte Abschussgenehmigung haben Wolfsfreunde erfolglos geklagt, jetzt versuchen Aktivisten, durch nächtliche Jagdstörungen die Entnahme des Wolfs zu verhindern. Damit verhindern sie jedoch auch, dass Wildschweine effektiv bejagt werden, die auf Wiesen und Äckern derzeit massive Schäden anrichten, wie der Kreislandwirt des Kreises Nienburg/Weser gegenüber dem NDR beklagt. Deshalb hat die Jagdgenossenschaft Sonnenborstel der Gemeinde Steimbke nun ein Betretungsverbot für die betroffenen Waldflächen der Gemeinde verhängt. Es gilt zunächst für eine Woche in der Zeit von 18 bis 8 Uhr.

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Österreich: Jagdstörer von Polizei des Waldes verwiesen

Bei Gattendorf im österreichischen Bundesland Burgenland haben Tierrechts-Aktivisten eine Treibjagd gestört. Die drei “Tierschutz-Apostel”, wie die Kronen-Zeitung schreibt, drangen in den abgesperrten Bereich ein, “tobten sich an den Absperrungen der Jägerschaft aus” und rissen Warnhinweise ab. Auch sollen an der Jagd beteiligte Treiber von den Aktivisten gestört worden sein. Um die potenziell gefährliche Situation zu bereinigen, wurde die Polizei verständigt. Nach einer intensiven Suche entdeckten die Beamten den Hauptverdächtigen und seine Komplizen. Sie wurden aus dem Jagdgebiet eskortiert und erhielten einen Platzverweis. Die Jagd konnte danach erfolgreich fortgesetzt werden. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der Kronen-Zeitung (Screenshot).

USA: Michigan will Drohneneinsatz bei der Jagd verbieten

Der US-Bundesstaat Michigan plant ein Verbot des Einsatzes von Flugdrohnen bei der Jagd (Senate Bill No. 55). In einem weiteren Gesetzesantrag (Senate Bill No. 54) soll Jagd- und Fischereistörung mit Hilfe von Drohnen oder unbemannten Tauchbooten verboten werden. Beide Anträge liegen dem Unterhaus des Parlaments von Michigan zur Entscheidung vor. Im vergangenen Jahr war derselbe Vorstoß gescheitert. Damals hatte die jagdfreundliche republikanische Mehrheit im Unterhaus nur dem Störverbot zugestimmt. Daraufhin verweigerte der Gouverneur von Michigan, der Republikaner Rick Snyder, die Zustimmung zu dem Gesetz: Es sei nur die Hälfte dessen, was mit dem geplanten Gesetzespaket geregelt werden sollte, beschlossen worden. In Michigan hatten Jagdgegner dazu aufgerufen, Jagden mit Drohnen zu beobachten, um Hinweise auf etwaige Gesetzesverstöße zu sammeln. SE

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Selbsternannte Vogelschützer stören Gänsejagd

Bei einer Gänsejagd am Galenbecker See in Mecklenburg-Vorpommern haben selbsternannte Vogelschützer vom “Komitee gegen den Vogelmord” die Jagdausübung gestört. Die beteiligten Jäger haben jetzt Anzeige gegen die Aktivisten wegen Jagdstörung erstattet. Zuvor hatten die Jagdgegner massive Vorwürfe gegen die Jäger erhoben, die diese entschieden zurückwiesen. Nach Darstellung der Jäger im Nordkurier sah sich der Jagdleiter genötigt, die Jagd abzubrechen, weil Jäger von Jagdgegnern massiv bedrängt und beleidigt worden seien.

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