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Thüringen: Schwarzwildstrecke sinkt trotz Abschussprämie

Im Jagdjahr 2018 wurde beim Schwarzwild eine Jagdstrecke von 29.458 Stück erzielt, wie das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) anlässlich der Vorstellung des Jagdberichts für das Jagdjahr 2018/2019 bekanntgibt. demnach. Demnach wurde das Rekordniveau vom Vorjahr (41.897 Stück Schwarzwild) zwar nicht erreicht, aber dennoch ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielt. „Bereits in den vergangenen Jahren schwankte die Höhe der Jagdstrecke stark, insbesondere beim Schwarzwild. Mit Blick auf die Afrikanische Schweinepest bleibt die dauerhafte Regulierung des Schwarzwildes weiterhin die wichtigste Aufgabe“, sagt Thüringens Forstministerin Birgit Keller. Die Jagdstrecken des Rot-, Dam-, Muffel- und Rehwilds entsprechen in etwa den Werten der Vorjahre. „Mit ihrer Arbeit leisten Thüringens Jägerinnen und Jäger einen wichtigen Beitrag zur Regulierung des Wildtierbestandes“, so Keller.

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Rekordverdächtig: Jagdstatistik für 2015/16

DJV stellt Jagdbilanz für das Jagdjahr 2015/16 vor. Besonders viele Tiere im langjährigen Vergleich haben die Jäger in Deutschland von Reh, Rothirsch, Damhirsch erlegt. Die Pflanzenfresser profitieren von den optimalen Lebensbedingungen. Das Jagdergebnis für Wildschweine ist sogar das dritthöchste seit Beginn der Aufzeichnungen.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat die Statistik für das abgelaufene Jagdjahr 2015/16 (1. April bis 31. März) veröffentlicht. Demnach haben Deutschlands Jäger im Vergleich zum Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre mehr Damwild (plus 1,2 Prozent), mehr Rehwild (plus 3,6 Prozent) und mehr Rotwild erlegt (plus 8,6 Prozent). Mit den steigenden Abschusszahlen leisten die Jäger einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Ohne Jagd würden die Populationen der Pflanzenfresser Rehwild, Damwild und Rotwild ungebremst anwachsen – mit verheerenden Folgen für Land- und Forstwirtschaft. Hauptgründe hierfür sind das dauerhaft milde Klima und das gute Nahrungsangebot im Wald und auf landwirtschaftlichen Flächen.

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