Schlagwort-Archive: Jagdhund

Nordrhein-Westfalen: Jagdhund stirbt an Aujeszky-Infektion

Am 2.12.2018 starb in Mönchengladbach ein Foxterrier infolge einer Aujeszky-Infektion. Das teilt der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW) mit. Der Hund hatte auf einer Drückjagd bei in Brüggen (Kreis Viersen) am 23.11. mit einem Deutsch-Langhaar einen Frischling gehalten, der abgefangen wurde. Bei der Beprobung im Rahmen des ASP-Monitorings wurde eine Aujeszky-Infektion festgestellt. Acht Tage später zeigte der Terrier erste Symptome. Nach starkem Juckreiz stellte sich eine Abnahme der Vitalität und starkes Fieber ein.

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Brandenburg: Wolf attackiert Jagdhund

Im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald hat ein Wolf am 24.09. eine Laika im jagdlichen Einsatz attackiert und durch einen Biss verletzt. Der Vorfall spielte sich gegen 10 Uhr morgens in einem Waldgebiet in unmittelbarer Nähe des Besitzers ab. Aufgrund der dichten Vegetation in der Dickung hörte der Hundeführer lediglich, dass sein Jagdhund plötzlich laut klagte und lief in Richtung des Kampflärms. Es gelang ihm, den Wolf zu vertreiben, indem er laut schreiend auf die kämpfenden Tiere zurannte. Der Jagdhund hatte eine tiefe Bissverletzung an der Innenseite des Hinterlaufs erlitten und musste in einer Tierklinik operiert werden. Die Behandlungskosten belaufen sich auf über 600 Euro.

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Schweden: Wolf tötet Gråhund

Am vergangenen Samstag hat ein Wolf wenige Kilometer nördlich von Falun in der schwedischen Provinz einen Gråhund getötet. Der dreieinhalb Jahre alte Elchhund war bei Andersbo geschnallt worden, um Elche zu jagen. Bald hatte der Hund einen Elch gestellt und gab Laut. Möglicherweise wurde durch den Hundelaut der Wolf angelockt. Plötzlich verschwand das Symbol für den Hund auf dem Display des Hundeortungsgerätes, stattdessen wurde nur noch ein Fragezeichen angezeigt, berichtet der Hundebesitzer gegenüber der schwedischen Jadgzeitung JaktJournalen. Er wartete eine Weile und versuchte, den Hund heranzurufen. Nach etwa einer Stunde machte er sich zusammen mit einem Jagdkameraden an den Ort, wo der Kontakt zum Hund abgerissen war. Dort fanden sie den Hund, tot, übersät mit Bisswunden. Zuerst hatten sie gedacht, dass der Elch den Hund getötet habe, dann fanden sie die Bisse: Die Hündin hatte eine Bisswunde im Rücken, drei große Wunden am Bauch und Verletzungen an Hals, Augen und Ohren. Der Polizeidirektor der Gemeinde, Bert Eriksson, untersuchte den Hund und bestätigte, dass er von einem Wolf getötet wurde. red.

Beitragsbild: Elchhund (Archivbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

 

Brandenburg: Waschbär tötet Foxterrier

Wenige Wochen, nachdem ein Waschbär bei Fürstenwerder (Landkreis Uckermark) einen Laika getötet hat (JAWINA berichtete), ist nun ein Foxterrier – in dem selben brandenburgischen Landkreis – einem Waschbär zum Opfer gefallen. Der Besitzer der vier Jahr alten Foxterrier-Hündin hatte seine beiden Hunde beim Holzfällen frei laufen lassen. Offenbar hatten der Foxel und der Deutsch Kurzhaar dann einen Waschbär im Schilf gestellt. Als der Hundebesitzer den DK Laut geben hörte, eilte er hinzu und erlegte den Waschbären, um die Kurzhaarhündin zu schützen, wie es im Nordkurier heißt. Von dem Foxterrier fehlte jede Spur. Erst am nächsten Tag entdeckte er den Hund – tot auf dem Wasser treibend. Der Foxterrier wies eine große Bisswunde zwischen den Augen auf. Vermutlich ist der Hund von dem Waschbär ertränkt worden, wie zuvor bereits der Laika. Dass “drei Hunde innerhalb einer Woche” durch Waschbären getötet worden wären, wie der Nordkurier berichtet, bestätigte der Landesjagdverband Brandenburg auf Anfrage von JAWINA nicht. red.

Beitragsbild: Foxterrier (Archivbild). Foto: SE

Brandenburg: Waschbär ertränkt Laika

Bei einer Übungseinheit für eine bevorstehende Jagdhundeprüfung ist ein nicht einmal ein Jahr alter Laika eines Jägers aus Fürstenwerder (Landkreis Uckermark) von einem Waschbär ertränkt worden. Jäger und Hund übten an einem See bei Hildebrandshagen, als der Hund aufwarf und ins Schilf lief. Er hatte  Witterung von dem Waschbär bekommen, wie der Nordkurier berichtet. Nach einem kurzen Zweikampf nahm der Waschbär das offene Wasser an, der Hund schwamm hinterher. Der Jäger versuchte noch,  seinem Hund zu Hilfe zu kommen, wegen des dichten Schilfs und des tiefen Morasts gelang ihm dies jedoch nicht. Als der Waschbär 60 bis 90 Meter hinausgeschwommen war, wendete er, um den Hund anzugreifen. Er verkrallte sich in den Kopf des Hundes und biss vermutlich zu. Der Hund ging unter, tauchte japsend noch einmal kurz auf und versank dann endgültig. Der Besitzer war am Ufer auf einen Baum geklettert. Von seiner Warte aus musste er alles mit ansehen. Später gelang es ihm, den toten Hund von einem Boot aus zu bergen. red.

Beitragsbild: Waschbären sind wehrhaft, nicht immer geht es so aus, wie auf dem Bild. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser TU für den Hinweis!

Rätsel um Skoda beißenden Drahthaar gelöst

Das Rätsel um den Jagdhund der Rasse Deutsch Drahthaar (DD), der Mitte Juli im brandenburgischen Ziesar einen PKW der Marke Skoda attackierte und übel zurichtete (Link zum Bericht hier), ist gelöst: Als die Besitzerin des malträtierten Autos die Motorhaube öffnete, sprang eine Katze heraus, wie die MAZ berichtet. Der Jagdhund soll nach dem Vorfall bereits wieder unbeaufsichtigt in Ziesar herumgestreunt sein. Auf den Hundehalter – der MAZ zufolge ein Jagdpächter aus dem Jerichower Land – kommt nun in mehrfacher Hinsicht Ärger zu: Zum einen die Schadensersatzforderung der Autobesitzerin, außerdem prüft das Ordnungsamt, ob ein Verstoß gegen die Hundehalterverordnung vorliegt – und der Anwohner, der den DD nach dem Beißvorfall mit dem Skoda angeleint und einige Tage versorgt hatte, hat Anzeige gegen den Hundebesitzer erstattet: Der Betreuer des Hundes sei von der Polizei nicht über die bevorstehende Abholung informiert worden und habe daher zunächst “skeptisch” auf die Forderung nach Herausgabe des Hundes reagiert, so die MAZ. Daraufhin habe der Jäger den schwerbeschädigten Rentner “am Hals gepackt”, seinen Hund gegriffen und ins Auto verfrachtet. Klingt ganz nach einem weiteren Fall gelebter Öffentlichkeitsarbeit, einer kernigen Verteidigung des Ansehens der Jägerschaft durch einen beherzten Weidmann… SE

Beitragsbild: Deutsch Drahthaar (Archivbild). Foto: SE

Hessen: Kopov mit Giftköder getötet

+++ Hessen: Frau auf ihrer Terrasse von Fuchs gebissen +++ Brandenburg/Sachsen-Anhalt: Fünf Wolfswelpen auf Truppenübungsplatz Klietz nachgewiesen +++

Einen qualvollen Tod starb ein Kopov aus Mittenaar-Ballersbach (Lahn-Dill-Kreis), nachdem er, wie die Polizei vermutet, einen illegal ausgelegten Giftköder gefressen hatte. Am 07.07.2018 bemerkte der Besitzer erste Veränderungen an seinem Hund, nachdem dieser im Bereich der Straßen “Am Bornacker”, “Auf der Grabenbach” und der Herborner Straße kurz unbeaufsichtigt herumlief. Am Abend setzten Durchfall und Trägheit ein. Trotz Hinzuziehung eines Tierarztes verstarb die Kopov-Bracke am nächsten Tag. Die Symptome sprechen nach Ansicht des Veterinärs für eine Vergiftung durch Rattengift. Wo der Hund die Dosis aufnahm, kann derzeit nicht gesagt werden. Die Herborner Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Ermittler warnen zum einen Hundebesitzer in dem genannten Bereich aufmerksam zu sein und bitten zum anderen um Hinweise zur Herkunft des Rattengifts. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel.: (02772) 47050 entgegen.  PM

Beitragsbild: Kopov (Archivbild). Foto: SE

JAWINA-Leser PH hat auf das falsche Datum in der ursprünglichen Version dieses Beitrags hingewiesen. Wir haben den Fehler korrigiert und danken für den Hinweis!

Schweden: “Target elimininated” – Gericht spricht Wolfsschützen frei

Das Bezirksgericht von Södertälje in der schwedischen Provinz Stockholms län hat einen Jäger freigesprochen, der einen Wolf erschossen hat, um seinen Hund zu retten. Wie die schwedische Jagdseite Svensk Jakt berichtet, kam das Gericht in dem dreitägigen Verfahren zu dem Urteil, dass die Schilderung des Wolfsangriffs durch den Jäger den Tatsachen entsprach. Demnach hat der Jäger einen unmittelbar bevorstehenden Angriff eines Wolfs auf ein Haustier in Übereinstimmung mit § 28 der schwedischen Jagdverordnung durch die Tötung des Raubtiers abgewehrt. Bevor er schoss, habe er laut geschrien und einen Warnschuss abgegeben und damit alles getan, um den Wolf nach Möglichkeit zu vertreiben. Die von der Staatsanwaltschaft vorgetragene Beschuldigung, der Jäger habe den Wolf nach dem Ende der offiziellen Wolfsjagd bewusst angelockt und seinen Jagdhund gewissermaßen als Köder benutzt, wies das Gericht als unbewiesen zurück. Der Jäger hatte nach dem Abschuss verschiedene Leute angerufen und Textnachrichten verschickt, in denen er den Tod des Wolfs verkündet habe. Unter anderem schrieb er “The target is eliminated” (Das Zielobjekt ist ausgeschaltet). Dies Staatsanwaltschaft interpretierte dies als Hinweis auf eine geplante Vorgehensweise.

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Dürfen Hundeführer ihren Jagdhund gegen Wolfsangriffe verteidigen?

Die Tötung einer Bracke auf einem sächsischen Truppenübungsplatz hat die Frage aufgeworfen, wie die Rechtslage ist, wenn man seinem von einem Wolf angegriffenen Hund zu Hilfe kommen muss. In Schweden, bekanntlich ein EU-Land, in dem Wölfe dem selben strengen Schutzstatus unterliegen wie in Deutschland, ist die Sache in vorbildlicher Eindeutigkeit geregelt: In § 28 der schwedischen Jagdverordnung heißt es dazu: Greift ein Raubtier wie Bär, Wolf, Vielfraß oder Luchs Haustiere an, oder besteht vernünftiger Grund zu der Annahme, dass ein solcher Angriff bevorsteht, so dürfen geeignete Maßnahmen ergriffen werden, das Raubtier zu vergrämen. [Om något av rovdjuren björn, varg, järv eller lo angriper tamdjur eller om det finns skälig anledning att befara ett sådant angrepp, får åtgärder vidtas för att skrämma bort rovdjuret.]

Vergleichbare Regelungen für Deutschland gibt es bislang nur in der Brandenburger Wolfsverordnung, in deren § 1 die Vergrämung von Wölfen geregelt wird.  Demnach dürfen Wölfe, „die sich Weidetierbeständen, die nach den Vorgaben der „Mindeststandards beim Schutz von Weidetierbeständen vor Wolfsübergriffen“ des brandenburgischen Wolfsmanagements geschützt sind, bis auf weniger als 30 Meter annähern, mit dazu geeigneten Methoden und Geräten nach Maßgabe der §§ 3, 4 Absatz 1 und 5 vertrieben werden, sofern die Wölfe hierdurch nicht ernsthaft verletzt werden.“

Die Tötung eines Problemwolfs setzt jedoch einen entsprechenden behördlichen Beschluss voraus. Doch welches Recht hat ein Hundeführer, der seinem von einem Wolf angegriffenen Jagdhund zu Hilfe kommt?

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Kontaktbüro bestätigt: Bracke wurde von Wolf getötet

Das Kontaktbüro “Wölfe in Sachsen” bestätigt in einer soeben erschienenen Pressemitteilung, dass der “Jagdhund auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz von einem Wolf getötet” wurde. In der PM heißt es weiter: Der Jagdhund, der am 30.01.2018 auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz tot aufgefunden wurde (JAWINA berichtete), wurde von einem Wolf getötet. Die genetische Untersuchung des am toten Hund genommenen Probenmaterials konnte nun einen aufgrund der Auffindesituation vermuteten Wolfsübergriff auf den Hund bestätigen. Der Hund wurde vom Rüden des Daubitzer Rudels getötet. Ein Zusammenhang zwischen diesem Vorfall und den in der Region zuvor aufgetretenen Übergriffen auf Hunde, Katzen und Kaninchen durch den am 02.02.2018 legal geschossenen Wolfsrüden GW701m, der nicht zum Daubitzer Rudel gehörte, besteht somit nachweislich nicht. Der nicht angeleinte Jagdhund hatte sich bei einem Waldaufenthalt von seinem Hundeführer entfernt, Wild verfolgt und war nicht mehr zurückgekehrt. Aufgrund eines am Halsband befestigten GPS-Senders konnte der Hund aufgefunden werden, der zu diesem Zeitpunkt bereits tot war.”

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Wolfsangriff auf Bracke: Chronik eines Hundetodes

Chronologie der letzten Jagd der Deutschen Bracke „Ajax von der Muskauer Heide“, getötet durch einen Wolf am 30.01.2018 auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz

Am 30.01.2018 um 14:25 Uhr wurde die Deutsche Bracke „Ajax von der Muskauer Heide“ zur Suche nach Wild geschnallt. Der Hund suchte bis ca. 15:00 Uhr im Nahbereich um den Führer (bis zu 300 m) nach Wild. Er wurde zwischenzeitlich auch mal laut, kehrte aber mehrmals zum Führer zurück. Gegen 15:05 Uhr findet der Hund Rotwild und entfernt sich Richtung Süd-West vom Führer mit dem Wild. Der Führer kennt die Wechsel und macht sich bereit, das Wild eventuell zu erlegen, wenn es den Rückwechsel annimmt.

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Kontaktbüro bestätigt Rissvorfall

Das Kontaktbüro Wölfe in Sachsen hat eine Pressemitteilung zum Fall des getöteten Jagdhunds herausgegeben. Darin heißt es: Toter Jagdhund auf Truppenübungsplatz
Am 30.01.2018 wurde ein Jagdhund auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz tot aufgefunden. Der Hund entfernte sich während eines Waldaufenthaltes vom Hundehalter, verfolgte Wild und kehrte nicht mehr zurück. Da das Halsband des Hundes mit einem GPS Sender versehen war, konnte dieser wiedergefunden werden. Das Tier war zu diesem Zeitpunkt bereits tot. Aufgrund der Auffindesituation lässt sich ein Wolf als Täter vermuten. Genetikproben sollen darüber Aufschluss geben, ob dies bestätigt werden kann und ob ein Zusammenhang zu den bisherigen Übergriffen auf Haustiere in der Region besteht.

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Sachsen: Wolf soll Bracke getötet haben

+++ Update: Hund trug Ortungshalsband +++ Update: Besendertes Wolfsrudel in der Nähe bestätigt +++

Auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz in Sachsen soll eine Bracke von einem Wolf getötet und zu einem erheblichen Teil aufgefressen worden sein.  Der Hund war zeitweise bei seinem Züchter zur Pflege untergebracht, weil der Hundebesitzer zur Zeit im Urlaub weilt. Der Züchter, offenbar Förster von Beruf, nahm den Hund zum Auszeichnen mit und ließ ihn dabei frei laufen. Der Hund war mit einem Garmin ausgestattet und begann in der Umgebung Rotwild zu jagen. Als sich die Bracke ca. 950 Meter von seiner Bezugsperson entfernt hatte, riss der Funkkontakt ab. Als der Hund sich nach einer Stunde nicht wieder blicken ließ, begab sich der Hundesitter auf die Suche. Er fand die Überreste des stark angefressenen Hundes ca. 1500 Meter Luftlinie vom Ausgangspunkt entfernt und nur etwa 250 Meter von der B 115 entfernt. Angesichts der Verletzungen und der Fraßspuren sei ausgeschlossen, dass Füchse oder Wildschweine den Hund angefressen hätten, hieß es. Wie der zuständige Zuchtverein gegenüber JAWINA bestätigte, hat der Hundebesitzer den Verlust des Hundes beim Verband angezeigt. Auch dass der Hundebesitzer den Hergang wie oben beschrieben geschildert hat, wurde  vom Verband bestätigt. Der Kadaver des Hundes werde derzeit noch untersucht.

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Heimatloser Hund apportiert Fasan für verdutzten Jäger

Eine rührende Geschichte (leider ohne richtiges happy ending) hat sich im US-Bundesstaat South Dakota zugetragen: Ein Jäger erlegte am 4. Januar in der Nähe des Sand Lake National Wildlife Refuge – einem geschützten Feuchtgebiet und Wasservogelparadies – einen Fasan. Dieser wurde dem verdutzten Jäger von einem ihm unbekannten Hund apportiert. Die gelbe Labrador-Hündin musste schon einige Tage bei bitterer Kälte ohne Schutz und Nahrung im Freien verbracht haben, berichtet die Onlinezeitung Watertown Public Opinion. Sie war sehr dünn und hatte Wunden an den Gelenken und Pfoten, die auf den ersten Blick wie Frostbeulen aussahen, sich später jedoch als Granulome entpuppten. Das hielt die Hündin aber nicht davon ab, dem fremden Jäger den erlegten Fasan ordnungsgemäß zu apportieren und auszugeben. Der Jäger verständigte den Fish & Wildlife Service (FWS), die amerikanische Jagd- und Fischereibehörde.

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Hessen: Jagdhund erschossen – Verfahren eingestellt

Das Ermittlungsverfahren gegen einen Schützen, der auf einer Drückjagd bei Blessenbach (Landkreis Limburg-Weilburg) einen Jagdhund erschossen hatte, ist von der Staatsanwaltschaft Limburg eingestellt worden. Das berichtet mittelhessen.de. Der Hund blieb nach der Jagd verschwunden, zu seinem Verbleib konnte bzw. wollte keiner der Jagdteilnehmer etwas sagen. Am nächsten Tag fand der Hundebesitzer den Leichnam des Hundes: Mit Ästen verblendet, die GPS-Halsung abgenommen, ausgeschaltet und fortgeworfen. Vier Tage nach der Jagd meldete sich der Unglücksschütze – es war der Jagdkönig, er hatte die meisten Sauen auf der Jagd geschossen. Wie die Staatsanwaltschaft gegenüber mittelhessen.de erklärte, sei das Ermittlungsverfahren eingestellt worden, weil die Schussabgabe fahrlässig, nicht vorsätzlich erfolgt sei. Zudem sei das Entfernen des GPS-Halsbands nicht als Diebstahl zu werten, weil der Täter es sich nicht angeeignet, sondern nur fortgeworfen habe. Ob sich aus dem Vorfall jagdrechtliche Konsequenzen ergeben steht noch nicht fest, es erscheint aber zweifelhaft. SE

Beitragsbild: Flinke Finger aufgepasst – hier bricht ein Jagdhund aus dem Mais, keine Sau. Foto: SE

Kleintiere gerissen: Jagdhund als “gefährlicher Hund” eingestuft

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat einen Jagdhund der Rasse Deutsch-Drahthaar zum “gefährlichen Hund” deklariert, weil dieser bei zwei Vorfällen im Mai und August 2016 insgesamt 17 Meerschweinchen und Kaninchen gerissen hat. Der Hund war seinem Besitzer, einem 56 Jahre alten Jäger aus Solingen, bei Apportierübungen davon gelaufen. Bei den folgenden ungenehmigten Ausflügen drang er einmal in einen Kaninchenstall , dann in den Kleintierzwinger einer privaten Pflegestation ein, wo er mehrere Kaninchen und Meerschweinchen riss und das eine oder andere auch forttrug. Ob er letztere ordnungsgemäß apportierte und ausgab, ist nicht bekannt. Die Richter bestätigten mit ihrem im Eilverfahren ergangenen Urteil eine entsprechende, zuvor von der Stadt Solingen verhängte Ordnungsverfügung. Die Tötung der Kleintiere durch den Jagdhund – die Richter sprechen tatsächlich von einem “Kleintiermassaker” – rechtfertigt nach Ansicht des Gerichts die Feststellung der Gefährlichkeit laut Landeshundegesetz. Alle Erkenntnisse sprächen für ein “Fehlverhalten des Hundes”.

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Hundeschießer legt Ämter nieder

Der Jäger, der seinen Jagdhund erschossen haben soll, weil er nicht gehorchte, wilderte und Stücke riss, ist von seinen Ämtern in der Kreisjägerschaft Pinneberg zurückgetreten. Das berichtet das Pinneberger Tageblatt. In seltener Einmütigkeit hatten Jäger und Tierschützer das Verhalten des Mannes verurteilt. Ob der Jäger sich wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vor Gericht verantworten muss, steht dem Bericht zufolge noch nicht fest. SE

Beitragsbild: Jagdhund. Foto: SE

Weil er nicht gehorchte: Jäger soll seinen Hund erschossen haben

Ein Jäger aus Haseldorf im Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein) soll seinen jungen Jagdhund erschossen haben, weil dieser nicht gehorchte. Das berichten die Elmshorner Nachrichten. Demnach hatte der Weidmann, der Vorstandsmitglied der Kreisjägerschaft Pinneberg sein soll, sich den Jagdhund erst vor einigen Monaten als Junghund angeschafft. Das Tier soll die Erwartungen seines Besitzers nicht erfüllt haben: Dem Bericht zufolge wilderte der Hund und riss bei seinen ungenehmigten Ausflügen auch Wild. Dies ist nach Ansicht erfahrener Jagdhundeausbilder sicherlich mindestens zum Teil auch Fehlern in der Ausbildung anzulasten. Der Jäger soll den Hund, da er seiner Auffassung für die Jagd nicht taugte, erschossen haben. Der Vorfall kam nur ans Licht, weil der Mann freimütig davon erzählte.

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Tierheim Passau: Keine Jagdhunde an Jäger

Da Tierheim Passau hat im Internet eine Vermittlungsanzeige für eine Kurzhaar-Hündin platziert mit dem Hinweis, dass Jäger von einer Bewerbung um den Jagdhund Abstand nehmen sollten. Die Begründung lässt selbst ruhigen Zeitgenossen vor Wut den Kamm schwellen: Jäger gelten als nicht tierlieb, führte die Vorsitzende der Tierschutzbewegung Ostbayern und Oberösterreich, Gerda Machowetz, gegenüber der Passauer Neuen Presse aus. Außerdem sei die Ausbildung zum Jagdgefährten für den Hund nicht gerade angenehm und angeblich würden viele Jäger “ihre Tiere die ganze Woche im Zwinger halten und sie erst am Samstag zur Jagd hinaus lassen.” Ihre völlige Ahnungslosigkeit stellt Machowetz mit der Aussage unter Beweis, dass man zwar nicht pauschal alle Jäger verurteile (was nach dem oben Gesagten glatt gelogen ist), sich aber “gegen die Treibjagd” wende und gegen solche, “die Jagd zum Hobby” machten. Anscheinend treibt die Dame sich ausgiebig auf den Seiten militanter Jagdgegner und Tierschützer herum, wo die entsprechenden Vorurteile bekanntlich mit Inbrunst gepflegt werden. Ob man mit solchen Aussagen qualifiziert ist, ein – vermutlich gemeinnütziges – Tierschutzverein zu leiten, erscheint fraglich.

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Hessen: Aujeszky bei Jagdhund nachgewiesen

Erhöhtes Risiko für Jagdgebrauchshunde

Das Hessische Landeslabor hat bei einem Jagdhund den Nachweis der selten auftretenden Aujeszkyschen Krankheit (AK) erbracht. Das Tier kam in Bayern zum Einsatz und hatte nachweislichen Kontakt zu Schwarzwild. Wildschweine gelten als Krankheitsüberträger für die Aujeszkysche Krankheit. Der Hund zeigte die für diese Viruserkrankung typischen Krankheitserscheinungen, wie plötzlich auftretende Apathie, Appetitlosigkeit, hohes Fieber und Juckreiz und musste eingeschläfert werden. Bei der Obduktion konnten entsprechende Veränderungen im Nervengewebe sowie im Labor das Virus eindeutig nachgewiesen werden.
„Hundebesitzer sollten in Wald und Flur ihre Vierbeiner anleinen und Jäger sollten keinesfalls rohes Wildschweinfleisch verfüttern“, rät der Direktor des Landeslabors Professor Hubertus Brunn. Denn: „In seltenen Fällen kann es durch den direkten Kontakt des Hundes mit dem Wildschwein oder indirekt über Ausscheidungen infizierter Wildschweine zu einer Virusübertragung mit anschließender Infektion des Hundes kommen, die in der Folge einen tödlichen Verlauf nimmt“, so Brunn. „Der Mensch ist für das Virus nicht empfänglich, aber fast alle Säugetierarten können erkranken“, erklärte der Direktor.

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Rheinland-Pfalz: Jagdhund mit Aujeszkyscher Krankheit infiziert

Infektion mit der tödlichen Krankheit nach “Bisskontakt” mit Wildschwein

Für Menschen ungefährlich, für Hunde, einige andere Fleischfresser und für Rinder tödlich: Das Landesuntersuchungsamt Koblenz (LUA) hat bei einem Jagdhund die Aujeszkysche Krankheit nachgewiesen. Das Tier wurde zuvor bei einer Jagd im Hunsrück (Kreis Bernkastel-Wittlich) eingesetzt und hatte dabei Bisskontakt zu einem Wildschwein. Schweine sind das Hauptreservoir des Erregers der Aujeszkyschen Krankheit. Dank intensiver Bemühungen ist es bereits vor Jahren gelungen, die Krankheit in den Hausschweinebeständen in Deutschland zu tilgen, bei Wildschweinen tritt sie jedoch vereinzelt noch auf. Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht bekannt, es kommt aber gelegentlich vor, dass sich Jagdhunde bei Wildschweinen infizieren. In Rheinland-Pfalz wurde das Virus zuletzt 2009 bei einem Jagdhund im Vulkaneifelkreis nachgewiesen.

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Bei Bergung von Unfallwild: Jagdhund stirbt bei Auffahrunfall

Auf der A5 bei Teningen (Baden-Württemberg) etwa 20 Kilometer nördlich von Freiburg im Breisgau ist am Sonntagmorgen ein Jagdhund bei einem Auffahrunfall getötet worden. Ein Jäger hatte sein Fahrzeug mit eingeschaltetem Warnblinker auf dem Standstreifen abgestellt, um ein bei einem Wildunfall in der Nacht totgefahrenes Reh zu bergen. Der Weidmann zog sich eine Warnweste über und verließ sein Fahrzeug, um den Kadaver zum Auto zu bringen. Während er damit beschäftigt war, raste ein Kleinlaster “nahezu ungebremst”, wie es im Polizeibericht heißt, in den Suzuki Vitara, in dem die beiden Jagdhunde des Jägers warteten. Der eine Jagdhund war sofort tot, der andere wurde schwer verletzt. Der 22 Jahre alte Fahrer des Kleinlasters trug leichte Verletzungen davon, an beiden Autos entstand Totalschaden. PM Polizei BW/SE

Beitragsbild: Jagdhund in Jägerauto (Symbolbild), Copyright: SE

Der Draculabiss: Wer war das?

Nachsuche auf ein Damschmaltier nach einem kleinen Drückerchen: Am Anschuss jede Menge Schweiß, die Fährte lässt sich im Schnee gut verfolgen. Die erfahrene DK-Hündin Hannah will – ganz ungewöhnlich für den hochpassionierten Hund – die Fährte nicht richtig annehmen, folgt Verleitungen. Zeitweise ist der Schütze besser auf der Fährte, als der Hund. Seltsam. Irgendwann arbeitet sie die Fährte dann doch. Als wir zum Stück kommen, ist es mausetot, obwohl es einen nicht (bzw. nicht so schnell) tödlichen Laufschuss hatte. Auf dem Träger zwei Löcher im Abstand von etwa zehn Zentimetern. Es sieht aus, als hätte Graf Dracula höchstpersönlich zugebissen. Wer war das? Ein Wolf? Aber hätte der uns bereitwillig seine Beute überlassen? Hätte er nicht schon das halbe Stück verspeist? Ein Hund? Aber welcher Hund hat so einen Fang, Reißzahnabstand zehn Zentimeter? Das Webtracking bringt die Erleuchtung:

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Und keiner will es gewesen sein…

Auf einer Drückjagd wird ein Hund erschossen. Der Schütze bekennt sich nicht zu seiner Tat. Das macht es nicht besser – für keinen der Beteiligten.

Am 25.10.2014 besucht der Wachtelhundeführer Heiko L. eine Drückjagd in Brandenburg, ganz in der Nähe seines Heimatorts im Spreewald. Um 12.30 ist Hahn in Ruh, Heiko verlässt seinen Stand. Kurz darauf klingelt sein Handy, Heiko nimmt einen Anruf entgegen, den er nie vergessen wird: Sein Hund sei von einem Keiler schwer geschlagen worden, berichtet ein Teilnehmer der benachbarten Jagd im Landesforst, der Wachtel habe sich schwer verletzt bis zu dessen Stand geschleppt und dann dort niedergetan. Er habe den Hund eingesammelt und befinde sich jetzt am Streckenplatz bei der Nachbarjagd im Landesforst. Jeder Hundeführer kann nachempfinden, mit welchen Gefühlen Heiko ins Auto des Anstellers steigt, der sofort herbei eilt und ihn zum Sammelpunkt bringt.

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Klau, schau wem!

Auf einer Stöberjagd in Thüringen wird ein Hund entführt. Doch der trägt ein Ortungshalsband. Nach einer wilden Verfolgungsjagd kann die Besitzerin den Dieb schließlich stellen und kriegt ihren Wachtel zurück. Klingt wie ein Marketing-Stunt, ist aber eine wahre Geschichte.

Am Freitag, den 9.1.2015 um 10 Uhr schnallt die Wachtelhundeführerin Carmen J. ihre zwei Stöberhunde auf einer “Hundeführer-Dankeschön-Jagd” im Staatsforst Thüringen. Es ist ein stürmischer Tag, Windböen zausen die Baumkronen im Ölknitzgrund, einem Waldgebiet in der Nähe von Jena. “Nach dem Schnallen ging es einundzwanzig, zweiundzwanzig und schon verschwanden die Hunde spurlaut in den Akazien”, berichtet Carmen J. im Gespräch mit jawina.de. Die zwei Wachtel, der sechsjährige Eddy und die dreijährige Grace, verfolgen einige Rehe über einen Hügel, bald ist vom Hundelaut nichts mehr zu hören.

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Thüringen: Vermisste Bracke vermutlich erschossen

Die Deutsche Bracke Cloe vom Pferchberg, die am 31.10. bei einer Jagd im Revier Kienberg des thüringischen Forstamts Gehren, ca. drei Kilometer westlich von 07422 Solsdorf verlorenging, ist vermutlich tot. Die Hündin hatte eine Rotte Sauen gesprengt, der Beobachtungen von Mitjägern zufolge ein wahrscheinlich kranker Keiler in größerem Abstand folgte. Der Hundeführer nimmt an, dass die Hündin bei dem kranken Stück war und es bedrängte. Während der Jagd riss der GPS-Kontakt zu der Bracke plötzlich ab. In der Nähe des letzten GPS-Kontakts fanden Helfer die abgeschnittene GPS-Halsung der Hündin: Zerschossen und an der Ausschussseite voller Schweiß.

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Sie nennen mich Willi – ein Schweißhundwelpe erzählt

Eine Kolumne von Robert Saemannn-Ischenko

4. Folge: Verdammt, das ist Gemüse!

Schon wieder eine Pause. Mann, die müssen aber auch wirklich ständig pinkeln, diese Menschen!

Ach nee, ist gar keine Pause, wir sind da, meinen die. Und dass das nun 1200 Kilometer waren. Keine Ahnung, ob das viel ist, aber fest steht auf jeden Fall: Ich habe selten so gut geschlafen!

Aber auch selten so einen Kohldampf geschoben!

Immerhin das merken die mal. Schon kommt der große Kerl mit dem Napf, in dem er mir bisher immer diese Pinscherportionen gegeben hat. Los, das muß schneller gehen! Mal schauen, was es gibt. Und vor allem, wieviel.

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Hannah hoch zehn

Gestern vor zehn Jahren wurde die Grundlage gelegt – oder vielmehr: geworfen – für eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen, eines der besten Geschäfte, das ich je getätigt habe. Gestern hatte mein Hund Geburtstag, den einzigen runden, den er wohl leider erleben wird: Hannah alias Hera vom Theelshof wurde zehn Jahre alt. Zehn Jahre – das ist länger, als die meisten Ehen heute halten und viel länger, als viele von uns es in ihren schalen Beziehungen oder stumpfsinnigen Jobs aushalten. Ein Jahrzehnt – das kann heißen fünfmal umziehen, sieben neue Autos kaufen und einmal den kompletten Freundeskreis austauschen. Der Hund bleibt. Merkwürdig, dass der von vielen Konstanten im Leben anscheinend unausweichlich hervorgerufene Überdruss ausgerechnet um die Vierbeiner einen Bogen macht.

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Bayern: Jäger ertrinkt bei Entenjagd

Ein 40 Jahre alter Jäger ist bei einer Entenjagd in der Nähe von Mötzing (Landkreis Regensburg) ertrunken. Der Mann soll dem Polizeibericht zufolge versucht haben, eine von ihm geschossene Ente selbst aus dem Brauneiser-Weiher zu bergen. Er schwamm etwa bis zur Mitte des kalten Gewässers und begann dann, um Hilfe zu rufen. Dies ereignete sich am vergangenen Donnerstag gegen 17.00 Uhr. Zeugen alarmierten Rettungskräfte, die den Leichnam erst nach längerer Suche gegen 19.00 Uhr bergen konnten. Die Kriminalpolizei ermittelt. Es soll geklärt werden, ob der Mann ertrunken ist oder aus anderen Gründen, z.B. an einem Herzanfall, starb.

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Schweiz: Calanda-Wölfe reißen Jagdhund

Das Wolfsrudel, das am Berg Calanda in den Schweizer Kantonen Graubünden und St. Gallen seinen Einstand hat, soll bereits Anfang Dezember den Jagdhund eines ortsansässigen Jägers gerissen haben. Das berichtet das Schweizer Nachrichtenportal 20 Minuten. Demnach hat sich der Hund aus dem Einwirkungsbereich seines Herrn entfernt, als dieser beim Holzhacken war. Nach zwei Tagen der Suche fand der Hundehalter die Überreste seines Hundes: Einen Knochen und Blut. An der Fundstelle entdeckte er zahlreiche Wolfsspuren. Man habe gesehen, dass ein Kampf stattgefunden habe, erklärte der Jäger gegenüber 20 Minuten.

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Nathalie Bunke: Kann der auch Kunststücke?

Zum Glück war der Spielknochen nur ein Geschenk. Das Plastikding wurde nicht mal apportiert. Dafür sprachen die zernagten Rehläufe Bände, sie jagten den Gästen Schauer über den Rücken. Die Fuchslunten waren binnen Tagen zerpflücktes Nistmaterial für die Meisen und ein Nachtansitz für die neue Sauschwarte steht noch aus. Innerhalb kürzester Zeit, nachdem der jagdliche Nachwuchs eingezogen war, verwandelte sich das Haus in eine Räuberhöhle. Extra eingebaute Gattertüren im Erdgeschoß machten einen flotten Gang mit der Kaffeetasse zum Hürdenlauf. Natürlich standen auch Sozialisierungsstunden auf dem Arbeitsplan.

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Fox und fertig!

Dschungel ist ein Dreck dagegen: Brombeeren und blickdichter Buchenjungwuchs überwuchern die von Orkan Lothar verwüstete Fläche. Durch das Dickicht, in dem die Rotten hausen, schlagen sich mit Handschuhen, Schutzbrillen und großkalibrigen Revolvern ausgerüstete Hundeführer und eine Schar tapferer Treiber. Schüsse und das zornige Kläffen der Foxterrier bilden die akustische Untermalung. JAWINA war dabei.

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