Schlagwort-Archive: Jagdgewehr

NRW: Jäger schießt sich in Fuss

Ein 72-jähriger Jäger hat am Samstag bei einem Jagdunfall am Heitwinkel bei Paderborn schwere Verletzungen erlitten. Der Mann war gegen 16.20 Uhr allein mit seinem Auto zum Jagen in den Jagdbezirk am Heitwinkel gefahren. Beim Durchladen seines Jagdgewehrs löste sich ein Schuss, der eine schwere Fußverletzung bei dem 72-Jährigen verursachte. Da er kein Mobiltelefon mitführte und niemand in der Nähe war, setzte sich der Schwerverletzte wieder in sein Auto und fuhr nach Hause. Dort wurde der Rettungsdienst alarmiert. Der eingesetzte Notarzt forderte sofort einen Rettungshubschrauber an, mit dem der Verletzte in eine Klinik nach Bochum geflogen wurde. PM Polizei

Beitragsbild: Jagdgewehr (Symbolbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser Da für den Hinweis!

IWA 2019: Hightech und Handwerkskunst – Anschütz 1761

Mit dem Modell 1761 stellt Anschütz auf der IWA 2019 ein mit viel Liebe zum Detail und hohem konstruktiven Aufwand gebautes Kleinkalibergewehr vor: Angefangen bei der verwindungssteifen Hülse über den soliden und sicheren Drei-Warzenverschluss mit 60 Grad Öffnungswinkel bis zu dem auf einer Umlenkrolle gleitenden Verschluss, der einen geschmeidigen Schlossgang und schnelles Repetieren gewährleistet. Der knochentrocken stehende Direktabzug ist zwischen 800 und 1200 Gramm einstellbar, der Lauf ist bei Bedarf – zum Beispiel für einen Kaliberwechsel – vom Büchsenmacher wechselbar.

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NRW: Nach Saufgelage Jagdwaffen geklaut und im Kurpark verteilt

Ein Jäger aus Eslohe (Hochsauerlandkreis) hat Anfang August spontan fünf junge Männer zu einem Saufgelage in sein Haus eingeladen. Der Fortgang der Party liegt weitgehend im Dunkeln und ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Nach Informationen der Westfalenpost lagen drei Gewehre und zwei Kurzwaffen während des geselligen Beisammenseins offen im Haus herum. Und am nächsten Morgen waren sie dann halt weg, ebenso wie Handy und Portemonnaie des Hauseigentümers. Zumindest die Waffen fanden sich bald wieder an: Die Täter hatten sie im Kurpark des Städtchens hinterlassen, wo sie der Sohn des Gastgebers am nächsten Morgen wieder einsammelte. Einen Hinweis auf den Verbleib der Waffen hatte der Sohn von der Dachdeckerschule im Ort bekommen, an der die fünf Saufkumpane eine Ausbildung absolvieren. Die Waffen waren nicht geladen und ohne Munition entwendet worden. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls gegen die fünf Dachdeckerlehrlinge und gegen den Jäger wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. red.

Beitragsbild: Jagdwaffen gehören in den Tresor. Foto: SE

Bayern: Obduktion bestätigt: Beifahrer starb an Geschoss aus Jagdgewehr

Am Sonntagvormittag, 12.08.2018 starb der Beifahrer eines Pkws auf der Bundesstraße 16 (JAWINA berichtete). Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab nun, dass das Projektil eines Jagdgewehrs den 47-Jährigen tödlich verletzte. Die Kriminalpolizei Amberg arbeitet nach wie vor zusammen mit der Staatsanwaltschaft Amberg mit Hochdruck an den Todesfallermittlungen.

Obwohl der 61-jährige Fahrzeuglenker unmittelbar nachdem sein Beifahrer zusammengesackt war Erste-Hilfe leistete und den Rettungsdienst verständigte, konnte der eintreffende Notarzt nur noch den Tod des 47-jährigen Beifahrers feststellen. Die Kriminalpolizei Amberg hat daraufhin in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg die Ermittlungen übernommen und einen Schusssachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamts hinzugezogen.

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Bayern: Jäger schiesst Waffe ein – Frau erleidet Knalltrauma

Am Montag gegen 18 Uhr hat ein Jäger auf einem Wiesengrundstück bei Heimhof (Landkreis Tirschenreuth) seine Waffe eingeschossen. Zwei Frauen gingen mit ihrem Hund zur selben Zeit dort spazieren. Bei der Schussabgabe hätten sich “sowohl die beiden Frauen, als auch der Hund” erschrocken, wie die Polizei allen Ernstes mitteilt. Eine Frau will bei dem Vorfall nicht nur ein Knalltrauma, sondern gar einen Schock erlitten haben, weshalb sie sich in ärztliche Behandlung begab. Den Jäger erwarte nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, so die Polizei. red.

Beitragsbild: Spart Ärger – Waffen auf dem Schießstand einschießen. Foto: privat

IWA 2018: Hausken Schalldämpfer – deutlich leichter bei gleicher Dämpfung

In diesem Video erklärt Gunnar Petrikat von RUAG auf der IWA 2018, wie man den richtigen Hausken-Schalldämpfer für sein Jagdgewehr findet. Und wie es Hausken gelungen ist, bewährte Schalldämpfer wie den Jakt WD 60 XTREM MK2 deutlich leichter zu machen – bei gleicher Dämpfungsleistung.

Hausken: Gleiche Dämpfungsleistung bei deutlich reduziertem Gewicht, dadurch weniger Kopflastigkeit der Jagdwaffe bei montiertem Schalldämpfer.

 

Baden-Württemberg: Jäger stirbt durch Schuss aus eigenem Gewehr

Am Sonntag Morgen ist ein 56 Jahre alter Jäger in einem Wald bei Sontbergen, einem Ortsteil der Gemeinde Gerstetten (Landkreis Heidenheim), durch einen Schuss aus seinem eigenen Gewehr ums Leben gekommen. Der Jäger war zur verabredeten Zeit nicht nach Hause gekommen, woraufhin sich seine Angehörigen auf die Suche begaben und den Leichnam des Mannes fanden. Wie die Südwest-Presse berichtet, konnte die Polizei anhand der Spuren den Unfallhergang rekonstruieren. Eine Straftat oder ein Suizid kann demnach ausgeschlossen werden. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der Südwest-Presse. (Screenshot)

Rumänien: Ceausescus Jagdgewehr versteigert

Das Lieblings-Jagdgewehr des ehemaligen rumänischen Diktators Nicolae Ceausescu ist von dem Auktionshaus Artmark versteigert worden. Die ursprünglich für den rumänischen König Carol II bei Holland & Holland gefertigte Waffe ging für fast das Dreifache des Startpreises von 12.000 Euro für 32.500 Euro an einen anonymen Online-Bieter. Das Gebot sorgte für Applaus beim Publikum im Cesianu-Racovita Palast in Bukarest, wo die Auktion stattfand. Die Waffe im Kaliber 240 Apex ist ein reich mit Gold verziertes Sondermodell aus der Serie 505 von Holland & Holland. Nach der Abdankung des Königs konfiszierten die neuen kommunistischen Machthaber das Gewehr. Jahrzehnte später gelangte es in den Besitz von Ceausescu, für den es modifiziert wurde. Unter anderem wurde am Hinterschaft eine goldene Plakette angebracht, in die der Name des Machthabers eingraviert war. Ceausescu galt als leidenschaftlicher Jäger, jedoch schlechter Schütze, so dass üblicherweise sein Begleitpersonal seine Beute streckte. SE

Beitragsbild: Ceausescus Jagdgewehr auf der Internetseite des Auktionshauses Artmark. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Sachsen: Jäger mit Schusswunde tot im Wald gefunden

In einem Waldstück bei Grimma ist ein Jäger am Dienstag tot im Wald gefunden worden. Der 67jährige war am Montag Nachmittag zur Jagd aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Angehörige machten sich auf die Suche, der Sohn des Verstorbenen fand ihn schließlich am Dienstag. Der Tote weis eine Schusswunde im Bauchbereich auf. Die Polizei geht bislang weder von einem Verbrechen noch von Freitod, sondern von einem Unglücksfall aus. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung soll der Jäger sich den Bauchschuss durch unsachgemäßen Umgang mit seinem Jagdgewehr beigebracht haben. Die sterblichen Überreste des Mannes wurden zur Obduktion in das rechtsmedizinische Institut nach Leipzig verbracht. Die Ermittlungen dauern an. SE

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