Schlagwort-Archive: Jagdgegner

DJV/CIC: “Britische Prominente missachten Menschenrechte”

Vertreter afrikanischer Dörfer und Kommunen werfen Prominenten in Großbritannien vor, ihre Menschenrechte zu verletzen. In einem offenen Brief warnen sie vor den Auswirkungen einer britischen Anti-Jagdkampagne auf den Wildtierschutz und die Lebenssituation der Landbevölkerung Afrikas. CIC und DJV teilen die Sorge um eine neue Form des Kolonialismus, die auch bei deutschen Tierrechtsorganisationen weit verbreitet ist.

Britische Berühmtheiten wie der Pop-Sänger Ed Sheeran, TV-Komiker Ricky Gervais oder die James-Bond “M”-Darstellerin Judi Dench nutzen aktuell ihren VIP-Status zur Unterstützung einer Kampagne gegen die Jagd weltweit. Über 50 Repräsentanten aus sieben südafrikanischen Ländern fordern die Prominenten in einem offenen Brief nun direkt auf “ihre Popularität nicht mehr dazu einzusetzen, die Rechte unserer armen Bevölkerung mit Füßen zu treten und dadurch den Wildtierschutz im südlichen Afrika aufs Spiel zu setzen”. Der Internationale Jagdrat (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) warnen vor ähnlichen, neokolonialistischen Kampagnen und Petitionen deutscher Tierrechtsorganisationen, durch die erfolgreiche Artenschutzmodelle und Einkommen in strukturschwachen Regionen der Welt gefährdet werden.

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Rheinland-Pfalz: 61-jährige stört Jagdausübung

Am Samstag Abend musste die Polizei einem Jagdpächter im Bereich Winterbach helfen, seiner Jagdtätigkeit ordnungsgemäß nachgehen zu können. Eine 61-jährige Frau störte diese Tätigkeit vorsätzlich und das zum wiederholten Male. Aufgrund dieses Verhaltens wurde gegen die Frau ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, da sie durch ihr Verhalten wohl gegen die Bestimmungen des Landesjagdschutzgesetzes verstoßen hat. Geprüft wird noch, ob gegen die Frau auch ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet wird, da sie den Jagdpächter mit recht unschönen Worten beschimpfte. PM

Beitragsbild: Jagd (Symbolbild). Foto: SE

Schon wieder Aufregung um Erlegerfoto

Ein kanadisches Paar hat auf einer südafrikanischen Jagdfarm einen kapitalen Mähnenlöwen geschossen und ein Anstoß erregendes Erlegerfoto in den sozialen Medien veröffentlicht. Auf dem Foto ist zu sehen, wie sich Darren und Carolyn Carter, die sich selbst als “passionierte Jäger und Naturschützer” bezeichnen und in Kanada als Wildtier-Präparatoren arbeiten, hinter dem geschossenen Löwen einen Kuss geben. Insbesondere die für ihre besondere Niveau- und Geschmacklosigkeit bekannte britische Boulevardpresse schäumt vor Aufregung, fordert ein Verbot der Großwildjagd und ein Importverbot für Jagdtrophäen nach Großbritannien. Die Gazette “MIrror” hat eine entsprechende Petition gestartet, die nicht nur ein Jagd- und Trophäenimportverbot fordert, sondern zudem ein Verbot der Gatterjagd (canned hunting) und die Listung von Giraffen als bedrohte Spezies. red.

Beitragsbild: Empörte Headline im britischen Boulevardblatt Sun (Screenshot)

Die Red. dankt JAWINA-Leser ZE für den Hinweis!

 

Erlegerfotos: CIC und DJV fordern mehr Sensibilität der Jäger im Netz

Fotos erlegter Wildtiere treffen auf Unverständnis – ob erlegtes Reh oder aktuell eine Giraffe: Fotos von getöteten Wildtieren sorgen in sozialen Medien für Kritik an der Jagd.

Aktuell entbrennt in den sozialen Medien eine heftige Diskussion um das Bild der bekannten US-Jägerin Tess Talley, die in Siegerpose vor einer erlegten Giraffe steht. Das Bild stammt aus dem Jahr 2017 und wird nun von den Medien verwendet, da sich die Jägerin in einer US-Talkshow zu den Hintergründen der Jagd geäußert hat. Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) in Deutschland und der deutsche Jagdverband (DJV) appellieren an Jäger im In- und Ausland zu mehr Umsicht im Umgang mit Fotos im Internet und insbesondere in den sozialen Medien. „Es geht nicht darum, uns zu verstecken, sondern auch in Fotos Sensibilität und Respekt gegenüber nichtjagenden Mitmenschen zu zeigen. Wir wollen keine Zensur, aber wir brauchen den Dialog, wie wir die Jagd in der Öffentlichkeit künftig darstellen wollen. Da spielt es prinzipiell keine Rolle, ob es um das Foto einer erlegten afrikanischen Antilope oder eines heimischen Rehbocks geht“, so DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald.

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Niedersachsen: Hochsitze zerstört – Öffentlichkeitsfahndung nach einem Täter aus dem Kreis militanter Tierschützer

Die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim fahndet nun mit einem Bild öffentlich nach einem Täter, der für eine Serie von Sachbeschädigungen an Hochsitzen im nördlichen Emsland aus dem Februar 2019 verantwortlich ist.

Bereits am Samstag, 02.02.2019, kam es vermutlich in den späten Nachmittagsstunden in Werlte, Lorup, Lehe, Heede und Papenburg im Emsland zu insgesamt 15 Sachbeschädigungen an Hochsitzen (JAWINA berichtete). Es entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Für die Taten wurde auf einer einschlägigen Internetseite von Jagdgegnern ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Der Täter dürfte aus dem Kreis militanter Tierschützer mit Bekenntnis zur Animal Liberation Front (A.L.F.) stammen. An diversen Hochsitzen wurden Parolen wie “Fuck Hunters” sowie Symbole der “A.L.F.” aufgebracht. Bei der Animal Liberation Front handelt es sich eine dezentral organisierte Gruppe der militanten Tierbefreiungsbewegung. Ihr Ziel ist es, Tierversuche und Tötung von Tieren durch Anschläge und Sachbeschädigungen zu erschweren oder zu verhindern.

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DJV: Schmerzensgeld zu Nistkästen

Als aktiver Nutzer der sozialen Medien hat DJV-Präsident Hartwig Fischer kürzlich Beleidigungen einstecken müssen. Nachdem er anwaltlich hiergegen vorgegangen ist, hat der Täter nun in „brettharten Devisen“ Schmerzensgeld zahlen müssen: „Nistkästen“.

„Installing Nistkästen … please wait“, hatte der Deutsche Jagdverband (DJV) auf Facebook und Twitter Anfang März veröffentlicht und damit auf die beginnende Brutsaison hingewiesen. Einige „Tierschützer“ fühlten sich bemüßigt, mit Kommentaren das Naturschutzengagement der Jägerinnen und Jäger abzuerkennen. Eine verbale Entgleisung, die sich persönlich gegen DJV-Präsident Hartwig Fischer richtete, hat nun ihr konsequentes Ende gefunden: Schmerzensgeld in der Währung „Nistkästen“ zugunsten der Vogelwelt.

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Niedersachsen: Jagdstörer versuchen Wolfsabschuss zu verhindern – Betretungsverbot für Wald verhängt

+++ Mecklenburg-Vorpommern: 17 Nandus abgeschossen, 40 bis 50 sollen noch erlegt werden  +++

In Niedersachsen versuchen Wolfsfreunde, den behördlich genehmigten Abschuss des “Problemwolfs” GW717m zu sabotieren. Dem Leitwolf des Rodelander Rudels wird eine Vielzahl von Nutztierrissen zur Last gelegt, unter den Beutetieren befinden sich auch Pferde, Rinder und Alpakas. Gegen die bereits mehrfach verlängerte Abschussgenehmigung haben Wolfsfreunde erfolglos geklagt, jetzt versuchen Aktivisten, durch nächtliche Jagdstörungen die Entnahme des Wolfs zu verhindern. Damit verhindern sie jedoch auch, dass Wildschweine effektiv bejagt werden, die auf Wiesen und Äckern derzeit massive Schäden anrichten, wie der Kreislandwirt des Kreises Nienburg/Weser gegenüber dem NDR beklagt. Deshalb hat die Jagdgenossenschaft Sonnenborstel der Gemeinde Steimbke nun ein Betretungsverbot für die betroffenen Waldflächen der Gemeinde verhängt. Es gilt zunächst für eine Woche in der Zeit von 18 bis 8 Uhr.

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Wegen Bogenjagd? Hochsitz bei Stahnsdorf angezündet

Am 31.03., einen Tag nachdem das Stahnsdorfer Gemeindezentrum von Bogenjagdgegnern beschmiert wurde (JAWINA berichtete), ist ein Hochsitz in der Umgebung von Stahnsdorf angezündet worden. Der Brand breitete sich auf das umgebende Ödland aus, wegen der Regenfälle der vergangenen Tage kam es jedoch zu keinem Flächenbrand. Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. red.

Beitragsbild: Hochsitze (Symbolbild). Foto: SE

Gemeindezentrum Stahnsdorf von Bogenjagd-Gegnern beschmiert

+++ Mecklenburg-Vorpommern: Wolf auf der A20 überfahren +++ Niedersachsen: Nach Messerattacken soll Waffenrecht geändert werden +++ Sachsen: Wolfsrisse – 1600 Euro Entschädigung für im Gatter gerissenes Rotwild-Alttier und zwei Kälber +++ Alaska: Jäger wildern Schwarzbärin mit Jungtieren – Wildkamera filmt alles +++

Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Donnerstag das Gemeindezentrum Stahnsdorf mit Protestsprüchen gegen die Bogenjagd beschmiert. Einem Bericht der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) zufolge (hinter Paywall) ist auch das bei der Genehmigung der umstrittenen Jagdmethode federführende brandenburgische Agrarministerium verunziert worden. “Pfeil und Bogen ist verlogen” ist auf der Fassade des Gemeindezentrums nun zu lesen und auch die Worte “Tierquälerei” und “Sauerei”. Befürchtungen, dass die Bogenjagd für eine weitere Polarisierung in der Diskussion um die Jagd bewirken und die Jagd zusätzlich in Misskredit bringen könnte, scheinen sich zu bewahrheiten. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der MAZ. (Screenshot)

Niedersachsen: Hochsitz bei Celle abgefackelt

In der Nacht zu Samstag (16.03.) setzten unbekannte Täter einen Hochsitz an der Kreisstraße 57 in Richtung Altencelle in Brand. Der Hochsitz aus Holz wurde dabei vollständig zerstört. Es entstand ein Schaden in dreistelliger Höhe. Der Brand wurde gegen 04.00 Uhr durch einen zufällig vorbeifahrenden Autofahrer entdeckt, der auf dem Weg zur Arbeit war. Durch den Vandalismus wurde auch ein in den Hochsitz integriertes Fledermausquartier zerstört, berichtet die Cellesche Zeitung. Seit einigen Monaten häufen sich Sachbeschädigungen und Sabotageakte in der Umgebung von Celle.Hinweise zur Aufklärung der Tat nimmt die Polizei in Wathlingen entgegen unter 05144/98660. PM

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