Schlagwort-Archive: Jagdfunktionär

NRW: Jagdfunktionär wegen illegaler Falle verurteilt

Ein Präsidiumsmitiglied des LJV NRW ist wegen eines illegalen Habichtfangkorbs vom Amtsgericht Ahlen zu einer Geldstrafe verurteilt worden. “Tierschützer” gaben vor, die illegale Falle in der Nähe des Wohnhauses des Jagdfunktionärs in unmittelbarer Nähe zu Hühnerställen und einer Fasanerie entdeckt zu haben. Der Verurteilte bestritt, die Falle dort aufgestellt zu haben und äußerte die Vermutung, diese sei ihm “untergejubelt” worden. Das Gericht glaubte dies nicht und verurteilte den 61jährigen wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz zu einer Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen zu 70 Euro (3500 Euro). Damit blieb es bewusst unter der Grenze von 60 Tagessätzen, ab der die waffenrechtliche Zuverlässigkeit in der Regel als verwirkt gilt. Dies sei bei einem Ersttäter nicht angemessen, begründete das Gericht, da der Verurteilte mit Waffen und Munition handele und der Verlust der Zuverlässigkeit somit ein Berufsverbot bedeutet hätte. Der Verteidiger des Jagdfunktionärs kündigte noch im Gerichtssaal an, das Urteil nicht hinnehmen und in Berufung gehen zu wollen.

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LJV-NRW: Komitee wieder aktiv

Nach öffentlicher Mitteilung der Polizei Warendorf vom 19. August haben Mitglieder des „Komitees gegen den Vogelmord“ sie am 18. August gegen 19.35 Uhr über eine Greifvogelfalle in Albersloh informiert. Das berichtet der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW). In der Mitteilung heißt es weiter: „Die Polizei traf auf den 61-jährigen Pächter des Grundstücks. Dieser hielt einen toten Fasan in der Hand, den er aus einer Greifvogelfalle entfernt hatte. Auf dem Grundstück fanden die Einsatzkräfte weitere Lebendfallen. Die Polizei stellte die Greifvogelfanganlage sicher und leitete ein Strafverfahren gegen den Pächter ein.“

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