Schlagwort-Archive: Jagdausübung

Brandenburg: OJB empfiehlt, sämtliche Jagdausübung zu unterlassen

+++ Niedersachsen: Tödlicher Jagdunfall – Jäger von Jäger erschossen +++ Sachsen-Anhalt: 21-jähriger stirbt bei Wildunfall +++ Hessen: Wildschweine bei Einbruch gestohlen (Link zum YouTube-Video von NonstopNews Leer) +++ Niedersachsen: Wolfsriss am Deich +++

Die Oberste Jagdbehörde Brandenburg (OJB) hat ein Schreiben an die Unteren Jagdbehörden und den Jagdbeirat gesendet, in dem es um “Empfehlungen zur Jagdausübung und Kontaktverbot nach der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV ab 23. März 2020” geht. Die OJB empfiehlt, sämtliche Jagdausübung wegen der Corona-Epidemie bis zum 05. April zu unterlassen.

In dem Schreiben der OJB heißt es:

“Die getroffenen Maßnahmen mit den verschärften Regelungen zur Kontaktannäherung nach o. g. Rechtsverordnung sind jene nach dem Infektionsschutzgesetz. Die oberste Jagdbehörde gibt nachfolgende Empfehlungen zum Umgang mit dem Kontaktverbot im Zusammenhang mit der Jagdausübung. Eine Zuständigkeit für die Erteilung von Ausnahmen ergibt sich für die Jagdbehörden nicht.

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Neues Wald- und Jagdgesetz auf Bundesebene

Bleieintrag durch Munition soll minimiert, Bleimunition aber wohl nicht grundsätzlich verboten werden – künftig nur noch zertifizierte Büchsenpatronen für Jagdausübung zugelassen. Schießnachweis für Bewegungsjagden.

“Wald schützen und Waldbesitzer stärken”, lautet der Titel der Pressemitteilung, in der Bundesminister Schmidt stolz verkünden lässt, dass er ein neues Wald- und Jagdgesetz auf den Weg gebracht habe: “Unsere Maxime heißt schützen und nützen. Der Wald bringt uns wirtschaftliche Erträge und Erholung, dient dem Klimaschutz und beherbergt eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Mit dem neuen Gesetz haben wir es geschafft, insbesondere die Bewirtschafter kleinerer Waldflächen bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung zu unterstützen. Mein Ziel ist die Stärkung insbesondere der Besitzer kleinerer Wälder und die Sicherung einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Jagd”, lobte sich Landwirtschaftsminister Schmidt.

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Schalldämpfer freigegeben – oder doch nicht?

Die Meldung, dass Innenministerium habe Schalldämpfer bei der Jagdausübung freigegeben, ist eine Falschmeldung.

“Da hat jemand schlecht zugehört”, ärgert sich Karl Apel, Referatsleiter bei der Obersten Jagdbehörde Hessens. Verständlich, denn seiner Dienstherrin, der hessischen Umweltministerun Lucia Puttrich war eine Äußerung in den Mund gelegt worden, die im Internet schnell die Runde machte: Demnach habe sich “das Bundesministerium des Innern in die aktuelle Diskussion des Einsatzes von Schalldämpfern bei der Jagd eingeschaltet. Das Ministerium solle den Waffenbehörden der Länder ermessensentscheidend mitgeteilt haben, dass bei Vorliegen der Voraussetzungen der Arbeitsschutzverordnung ein Anspruch auf Erteilung einer Erlaubnis für einen Schalldämpfer besteht.” Dies solle Ministerin Puttrich “Jagdjournalisten in Rüdesheim” mitgeteilt haben. Schön wär’s, stimmt aber nicht.

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Fotostrecke: Seeadler am Luder

“Seeadler sind – insbesondere im Winter – leidenschaftliche Aasfresser”, berichtet Jawina-Leser MM, der uns diese Fotofallen Bilder zur Verfügung gestellt hat (Vielen Dank dafür nochmal!). Wer Luder auslegt und eine Fotofalle aufstellt (was hier im Rahmen des Wolfsmonitorings geschah), kann ziemlich leicht zu solchen Aufnahmen kommen. Sollten die Stücke erlegt worden sein, so muss selbstverständlich bleifreie Munition verwendet werden. Das Stück Damwild auf den Bildern ist ein Verkehrsopfer.

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