Schlagwort-Archive: Jagdabgabe

Niedersachsen: Jäger finanzieren Schutz des Birkwilds

Die Balz des Birkwilds mit dem charakteristischen „Kullern“, ist jedes Jahr ein beeindruckendes Naturschauspiel. Von April bis Mai ist die Paarungszeit beim Birkwild, bei der das Kullern – eine anhaltende, tieftonale Lautäußerung des Birkhahns – bis zu drei Kilometer weit zu hören ist. Flankiert von einer Art Tanz, bei der die Birkhähne zwischen einer Dominanz ausdrückenden aufrechten Haltung und kleinen Sprüngen hin- und her wechseln, ist die Birkhuhnbalz ein Naturschauspiel der besonderen Art. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) unterstreicht den Beitrag der Jägerschaft zum Schutz des Birkwilds.

„Das Birkwild war bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ein Charaktervogel der norddeutschen Moore und Heiden. Heute verfügt Niedersachsen mit einer Restpopulation von etwa 200 Birkhühnern im Großraum der Lüneburger Heide, über eines der letzten autochthonen Vorkommen in Mitteleuropa“, so Dr. Egbert Strauß, Wildbiologe der Landesjägerschaft und Experte auf dem Gebiet der Birkhuhnforschung. Bei einem bundesweiten Vorkommen von etwa 1.200 Individuen komme dem Birkwildvorkommen in Niedersachsen eine besondere Bedeutung zu.

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VG Köln hält Jagdabgabe für verfassungsgemäß

In 9 anhängigen Verfahren hat das VG Köln durch Urteile vom 28.08.2015 die Klagen diverser Jagdscheininhaber, die sich gegen Jagdabgabebescheide aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 gewehrt hatten, abgewiesen. Das Verwaltungsgericht vertrat die Auffassung, dass sich die Gruppe der Jagdscheininhaber wegen ihres gemeinsamen Interesses an der Jagd von anderen gesellschaftlichen Gruppen deutlich abgrenzen lasse und sich daraus eine spezifische Finanzierungsverantwortung für die Förderung des Jagdwesens ergebe. Dass die Gruppe der Grundeigentümer als Jagdrechtsinhaber und wirtschaftliche Nutznießer der Jagd von der Abgabepflicht ausgenommen sei, liege im Ermessen des Gesetzgebers und sei nach Ansicht der Verwaltungsrichter nicht zu beanstanden. Im Ergebnis hielt deshalb das VG Köln die Jagdabgabe für nunmehr verfassungsgemäß.

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MV: Streit um Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht

Backhaus droht mit Erhöhung der Jagdabgabe.

Kaum sind die Meldungen über den ersten Wolfsnachwuchs in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht, schon flammt der Streit über die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht wieder auf. Die Landtagsabgeordnete und agrarpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion in MV, Beate Schlupp, verbreitete dazu nach Gesprächen des Arbeitskreises Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion mit Vertretern des Landesbauernverbandes folgendes Statement: „Die Meldung, dass erstmals Wolfsnachwuchs in unserem Bundesland gesichtet wurde, löst vor allem bei Landwirten nicht gerade Jubelstürme aus. Bereits in der Vergangenheit gab es Zwischenfälle mit Wölfen. Bei aller Euphorie dürfen wir den Blick für die Realität nicht verlieren und müssen uns auf die Herausforderung im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Wolfes einstellen.”

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Brandenburg: Hundeortungsgeräte auch 2014 gefördert

Im Jahr 2014 wird die Anschaffung von Hundeortungsgeräten in Brandenburg wieder aus Mitteln der Jagdabgabe gefördert. Auch Hundeschutzwesten und persönliche Schutzausrüstung für Hundeführer können mit bis zu 80 Prozent des Kaufpreises bezuschusst werden. Auf der Internetseite des zuständigen Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) ist nachzulesen, wer für was unter welchen Umständen eine Förderung erhalten kann. Dort stehen auch Förderrichtlinien und Antragsformular zum Download bereit.

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