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Schleswig-Holstein: Jäger klagen gegen Schonzeitenverordnung

Jäger in Schleswig-Holstein klagen gegen die neue Jagd- und Schonzeitenverordnung sowie gegen das Verbot bleihaltiger Munition. 14 Personen haben entsprechende Klageanträge bei Gericht eingereicht, wie die Lübecker Nachrichten berichten. Seit dem 1. April 2015 ist in Schleswig-Holstein die Verwendung bleihaltiger Schrot- und Büchsenmunition verboten, was der Landesjagdverband im Hinblick auf die angeblich ungenügende Tötungswirkung bleifreier Munition ablehnt. Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung des LJV Schleswig-Holstein (LJV-SH) kündigte LJV-Präsident Dr. Klaus-Hinnerk Baasch weitere Proteste der Jägerschaft gegen Bleiverbot und die neue Jagd- und SchonzeitenVO an. SE

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Heult nicht, schießt!

Brandenburger Jäger sind verärgert, ja, entrüstet, der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) protestiert, man könnte meinen, den Weidmännern wäre schweres Unrecht widerfahren. Doch was ist geschehen? Das Landwirtschaftsministerium hat die Jagdzeit für Rehböcke verlängert. Endete die Jagdzeit bisher am 15. Oktober, so können Böcke nun bis zum 15. Januar und damit auf den Drückjagden im Spätherbst und Winter erlegt werden. “Der Rehbock wird zum Sündenbock gemacht und zum Waldschädling degradiert”, klagt Werner Glanzer, Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Oberhavel, in der MOZ. Und: “Nur um zu sparen, wird geschossen”, regt sich Werner Glanzer auf, der Zaunbau zum Schutz der Kulturen sei den Waldbesitzern zu teuer.” Dabei habe doch “Rehwild wie jede andere Tierart eine Existenzberechtigung und dürfe nicht Opfer von Wirtschaftsinteressen werden.”, barmt Glanzer. Ins selbe Horn stößt LJVB-Präsident Dr. Wolfgang Bethe auf der Internetseite des Verbandes: “Wir fürchten, dass diese Regelung einer geistigen Haltung Vorschub leistet, die Rehe als Schädlinge betrachtet.“

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