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Jagdschule Potsdam: Neustart mit frischem Team

Die Jagdschule des Jagdverbands Potsdam startet mit einem verjüngten und, wie es scheint, hochmotivierten Team durch: “Unser Ziel ist es, die Jungjägerausbildung noch praxisorientierter und damit attraktiver zu gestalten”, verrät der frisch gekürte Leiter der Jagdschule Potsdam, Holger Wolinski: “So werden wir bei der Hundeschau sämtliche Jagdhunderassen live und in natura vorführen”, verspricht Wolinski, dem als Beaglezüchter, Hunde- und Nachsuchenführer das Jagdhundewesen besonders am Herzen liegt. Aber auch die Greifvögel sollen die Jagdschüler künftig nicht mehr nur aus dem Lehrbuch oder der reichhaltig ausgestatteten Präparatesammlung kennenlernen, sondern bei Vorführungen hautnah erleben können.

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KMK: Jägerausbildung praxisnäher gestalten

+++ “Waldbauliche Ziele anders nicht zu erreichen” – ÖJV fordert Freigabe von vollautomatischen Waffen für die Jagd +++ Wegen Treibhausgasen: Hunde ab 2020 nur noch bis 15 Kilogramm Gesamtgewicht zulässig +++ Sachsen: Jagende Wölfe müssen Brauchbarkeitsprüfung ablegen +++

Die in der Kultusministerkonferenz (KMK) zusammengeschlossenen Organe haben auf ihrer jüngsten Zusammenkunft am Mittwoch beschlossen, die Jägerausbildung bundesweit zu vereinheitlichen und praxisgerechter zu gestalten. “Was nützt es einem, die Gelege von irgendwelchen Vögelchen unterscheiden zu können, die man doch nicht abknallen darf”, lallte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) nach dem dritten Jagdgedeck (Bier und Kräuterschnaps) am Stand des Deutschen Jagdverbands (DJV) auf der Kultusministerkonferenz. Anstelle von “solchem Firlefanz” sollten künftig schon in der Jungjägerausbildung praxisrelevante und für Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Weidmänner und -frauen wichtige Inhalte vermittelt werden: “Wie lädt man Bierkisten rückenschonend in einen Pick-Up? Das ist es, was die Leute weiterbringt”, erklärte Karliczek.

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