Schlagwort-Archive: Jäger-Demo

Morgen: Jäger-Demo in Magdeburg

Gegen die Verbots-Politik der grünen Minderheit!

Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt ruft kurzfristig zu einer Jäger-Demo in Magdeburg auf. Anlass ist die derzeit stattfindende Regierungsbildung nach der Landtagswahl, bei der die schwarz-rote Regierungskoalition ihre Mehrheit eingebüßt hat. Der LJV Sachsen-Anhalt und der DJV weisen darauf hin, dass sich aufgrund  “schwieriger Koalitionsmöglichkeiten jetzt eine schwarz-rote Regierung mit grüner Beteiligung” formiert, wie es in einem Sonder-Newsletter des DJV heißt: “Bündnis 90/Die Grünen (5,2 %) beansprucht in den Verhandlungen zwei von acht Ministerien, darunter das Kultusministerium sowie das Landwirtschafts- und Umweltministerium. Hier sind Reformen des Jagdrechts geplant, die unter anderem ein Fangjagdverbot und ein Bleiverbot beinhalten.

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Hessen: CDU signalisiert Jägern Entgegenkommen bei Jagdverordnung

3500 Jäger und Bauern demonstrieren gegen Jagdverordnung /  SPD und FDP fordern Anhörung im Landtag

„Die in Hessen geplanten extrem kurzen Jagdzeiten für Fuchs, Steinmarder, Rabenkrähe und Elster sind sachlich nicht gerechtfertigt und wissenschaftlich nicht begründet.“ Der Präsident des Landesjagdverbandes Hessen (LJV), Dr. Jürgen Ellenberger, hat am Samstag in Wiesbaden die geplante Jagdverordnung des hessischen Umweltministeriums scharf kritisiert. Auf einer Kundgebung mit rund 3500 Jägern und Bauern warnte Ellenberger vor den verheerenden Folgen einer Verordnung, „die deutlich die jagdfeindliche Handschrift des Nabu trägt“. Die Artenvielfalt werde in Feld und Flur weiter sinken, wenn die Jagd auf räuberische Arten drastisch eingeschränkt werde.  Die CDU signalisierte den aufgebrachten Demonstranten Entgegenkommen. Die Demonstration stand unter dem Motto „Hände weg vom Jagdrecht!“

„In Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen können zum Beispiel Rabenkrähe und Elster rund sieben Monate und die Graugans bis zu sechseinhalb Monaten bejagt werden“, sagte der LJV-Präsident. In Hessen solle hingegen die Jagd auf die Rabenvögel auf zweieinhalb Monate beschränkt und die Jagdzeit für Graugänse gestrichen werden. „In den Nachbar-Bundesländer haben ebenfalls grüne Umweltminister den Natur- und Tierschutz besonders im Auge“, erklärte Ellenberger. Das Argument der Grünen, dass die neue Jagdverordnung in Hessen gerade aus Natur- und Tierschutzgründen erforderlich sei, ziehe deshalb nicht. Wenn die Graugans keine Jagdzeit mehr erhalte, seien hohe Schäden in der Landwirtschaft programmiert. Das Nabu-Dogma von der Selbstregulation der Wildbestände sei ein pseudo-wissenschaftlicher Irrglaube.

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Der orangefarbene Block

Etwa 15.000 Menschen demonstrierten am Mittwoch in Frankfurt am Main gegen die EZB, einige hundert gewaltbereite Extremisten – der sogenannte schwarze Block – verwandelten die Innenstadt in einen Bürgerkriegsschauplatz. Mit einer Prise Zynismus muss man sagen: Gerade die Ausschreitungen verhalfen der Demo zu einem Riesenerfolg, noch Tage später dominieren die Ereignisse in Frankfurt die Berichterstattung in den Medien.

Zur gleichen Zeit demonstrierten in Düsseldorf, nicht mal 200 Kilometer Luftlinie entfernt, auch etwa 15.000 Menschen: Leute aus der Mitte der Gesellschaft, Leute aller Alters- und Einkommensklassen, Leute, von denen wahrscheinlich viele, wie ein Redner bemerkte, zum ersten Mal in ihrem Leben von ihrem demokratischen Demonstrationsrecht Gebrauch machten. Brennende Autos, Rauch über den Rheinwiesen, Wasserwerfer, Tränengas? Fehlanzeige! Alles lief bürgerlich, demokratisch gesittet ab. Liegt es nur an der mangelnden Gewaltbereitschaft der Jägerinnen und Jäger, dass diese bisher einmalige Großdemonstration der Jägerschaft von den Medien kaum beachtet wird? Ein paar Regionalblätter berichteten, der WDR brachte einen 20-Sekunden-Beitrag, aber den klickstarken Online-Magazinen wie Spiegel Online oder FAZ.net ist dieses Ereignis nicht eine Zeile wert. Im Zusammenhang mit PEGIDA mussten die Medien viel Kritik einstecken, zum Teil sicherlich unsachlich und überzogen – aber DAS ist wirklich ein Armutszeugnis.

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Rhein in Flammen

Ein Beitrag von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

15.000 orange-rote Flammen züngelten am 18. März 2015 bei Düsseldorf über den Rhein in Richtung Landtag. So viele Jägerinnen und Jäger waren dem Aufruf des LJV NRW gefolgt, um dem grünen Öko-Diktator Remmel den Marsch zu blasen. Und das geschah im wahrsten Sinne des Wortes. Es war, als hätte man lange geschlossene Schleusen geöffnet, aus denen nun Zorn und Protest als gewaltiger Tsunami über Grüne und SPD im Düsseldorfer Landtag hinwegrollten. Die Jägerschaft und alle relevanten Akteure im ländlichen Raum, von Waldbesitzern über Bauern, Imker und Fischer, alle haben es endgültig und gründlich satt, von einem grünen Minister mit ausschließlich ideologisch begründeten Verboten überzogen zu werden, die unter dem Deckmäntelchen von Tierschutz und Ökologie verkauft werden.

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Wir haben die ideologische Bevormundung durch die Grünen satt. Fotos: HDP

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