Schlagwort-Archive: IWA 2018

IWA-Nachlese: Elektronisches Waffenhandelsbuch TTE-Waffenkartei

Ab 2019 wird es gesetzlich vorgeschrieben sein, dass bestimmte Transaktionen zwischen Waffenherstellern und –händlern an das Nationale Waffenregister (NWR) gemeldet werden. Das bedeutet beträchtlichen Mehraufwand für Händler und Hersteller durch die Umstellung auf neue Prozesse und weitere Behördenmeldungen. Denn die gesetzlichen Regelungen zum NWR sehen z.B. vor, dass künftig der gesamte„Lebenszyklus“ einer Waffe abgebildet werden soll, d.h. der vollständige Weg von Herstellung bzw. Import über verschiedene Besitzer bis hin zur Vernichtung oder Export. Da die momentan auf Waffen angebrachten Seriennummern  nicht eindeutig sind, werden zur eindeutigen Identifikation von Waffen bzw. Waffenteilen künftig sogenannte NWR-IDs (ca. 20-stellig) angewendet, die zentral vergeben werden. Gesetzlich relevante Daten wie Seriennummern zu Waffen bzw. Waffenteilen sind ebenfalls an das NWR zu senden: Es soll zu jeder Zeit klar sein, wo sich welche Waffe bzw. welches Waffenteil befindet.

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IWA-Nachlese: Hochwertige Jagdmesser von Maserin

Die traditionsreiche italienische Messerschmiede Maserin stellte zur IWA 2018 eine Serie hochwertiger, schlichter Klappmesser für die Jagd vor: Die Maserin Nimrod Messer sind, je nach gewählten Griffmaterial – zur Auswahl stehen Carbon, GFK (G10) und Micarta – sehr schlank und leicht. Das Nimrod ist für ein Klappmesser aufgrund des übersichtlichen Mechanismus’ sehr gut zu reinigen. Die 9,5 Zentimeter lange Klinge besteht aus Böhler M390, einem pulvermetallurgischen Stahl der bei einer Rockwell-Härte von HRC 60 extrem hohen Verschleißwiderstand bei hoher Korrosionsbeständigkeit und sehr guter Schleifbarkeit verspricht. Leider, muss man sagen, weist das Maserin Nimrod aufgrund des Daumenlochs in der Klinge die Funktionalität eines Einhandmessers auf, weshalb die Verwendung in Deutschland aufgrund waffenrechtlicher Bestimmungen nicht gänzlich unproblematisch ist.  SE

Weitere Versionen des Maserin Nimrod. Foto: SE

Beitragsbild: Maserin Nimrod mit Micarta-Griffschalen. Foto: SE

IWA 2018: Hohe Internationalität und gute Gespräche

Wir beenden unsere Berichterstattung von der IWA 2018 traditionell mit einigen Impressionen von der Messe.

Die 45. Ausgabe der IWA OutdoorClassics, internationale Fachmesse für Jagd und Schießsport, Outdoor Equipment sowie Ausrüstung für den Einsatz in der zivilen und behördlichen Sicherheit, schließt nach vier Messetagen mit einer positiven Bilanz: 1.558* Aussteller und fast 47.000* Fachbesucher aus aller Welt trafen sich vom 9. bis 12. März 2018 im Messezentrum Nürnberg zum jährlichen Branchenhighlight.

Die diesjährige IWA-Party stand unter dem Motto Winterspiele. Foto: SE

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IWA 2018: GPO – German Precision Optics

Das 2015 von dem ehemaligen Zeiss-CEO Richard Schmidt gegründete Unternehmen German Precision Optics, GPO, steckt hinter der Premium-Linie der Geco Zielfernrohre, die von RUAG vermarktet werden. Im Rest der Welt bietet GPO eine breite Palette an Optik-Produkten unter eigenem Namen an. Zur IWA 2018 stellt GPO einige Zielfernrohre vor wie das Passion 3-12x56i mit Leuchtabsehen (899 Euro) und das 6-24×50 (999 Euro) aus der Serie mit 4fach-Zoom. Neuzugang bei den 6fach-Zoom-ZFs ist das GPOTAC 1-6x24i mit beleuchtetem taktischen Absehen (1599 Euro). Ein Preishammer ist das mit Abbe-König-Prismen ausgestattete Fernglas Passion 8×56 ED: Gehäuse und Brücke bestehen aus Magnesium, die versenkbaren Augenmuscheln aus Aluminium, 699 Euro ruft GPO für das 8×56 auf, 749 für das 10×56. SE

GPO Fernglas Passion 8×56. Foto: SE

Beitragsbild: GPO CEO Richard Schmidt am Stand seines Unternehmens auf der IWA 2018. Foto: SE

IWA 2018: Steyr Carbon mit schalldämpfertauglicher offener Visierung

Steyr Mannlicher präsentiert mit der Steyr Carbon ein Jagdgewehr mit einem Carbon-Schaft, der leicht, stabil und äußerst griffgünstig ist. Die Steyr Carbon gibt es sowohl als Handspannsystem SM12 als auch in der Variante CL II mit der bewehrten 3-Stellungs Radsicherung. Vier Ausführungen gibt es: Als Standard in den Kalibern: .308 Win., .270 Win., .30-06 Spr. Als Magnum im Kaliber: .300 Win.Mag. Als ultra-leichte Light-Version in den Kalibern: .308 Win., .270 Win., .30-06 Spr. Als Heavy Barrel in den Kalibern 6,5 Creedmoor und .338 Lap. Mag.

Steyr FlexSight: Ein leichter Druck auf das unter Federspannung stehende Korn… Foto: SE

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IWA 2018 – Reflexvisier, Drückjagd-ZF und Montage von Falke

Falke Optik bringt drei vielversprechende Neuigkeiten mit zur IWA 2018: Da ist einmal das Reflexvisier LE, das seine Herkunft aus dem Behördenbereich nicht verleugnen kann: Robustes Metallgehäuse, bis 10 Tauchtiefe wasserdicht, Nachtsichtgeräte-tauglich und schussfest bis .50 BMG sowie von -30 bis +60 Grad einsetzbar (Herstellerangaben).

Falke LE (li.) mit zusätzlich montiertem, wegschwenkbarem Vergrößerungsmodul. Foto: SE

Das Falke 1-8×26 wartet mit einem neuartigen Absehen auf. Das SAS (Speed Aiming Solution) Absehen ist bei geringer Vergrößerung ein von einem Kreis umgebener Leuchtpunkt, wie von (taktischen) Rotpunktvisieren bekannt. Bei höherer Vergrößerung verschwindet dieser Kreis und Markierungen zum Erfassen der Entfernung und weitere Hilfsabsehen für größere Distanzen werden sichtbar.

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IWA 2018: Bifrost – neuer Kunststoff-Schaft von GRS

Der norwegische Schaft-Spezialist GRS ist eine der ersten Adressen für ergonomische, verstellbare Schäfte für Jagd- und Sportwaffen. Zur IWA 2018 präsentiert GRS den neuen Bifrost-Schaft, einen Fiberglas-verstärkten Kunststoffschaft mit vielfachen Anpassungsmöglichkeiten: Schaftlänge, höhenverstellbare Schaftbacke, eine sowohl in der Höhe wie im Winkel einstellbare Schaftkappe – damit lässt sich der GRS Bifrost Schaft optimal für jeden Schützen und für jede Anwendung anpassen. Pistolengriff und Vorderschaft sind gummiert für optimalen Grip, Vorder- und Hinterschaft sind für die Anbringung von Picatinny-Schienen vorbereitet. Der GRS Bifrost wiegt 1,35 Kilogramm, ist in Braun- und Grüntönen und als Rechts- oder Linksausführung für viele Waffentypen von Mauser 98 über Remington 700, Tikka T3 und Blaser R8 erhältlich. SE

Beitragsbild: Oscar Haugen, CEO von GRS, mit dem neuen Bifrost-Schaft auf der IWA 2018. Foto: SE

IWA 2018: Tempus – Rotpunktvisier von Leica

Leica stellt zur IWA 2018 das Rotpunktvisier Tempus ASPH. vor. Die Asphäre soll für eine scharfe und brillante Leuchtpunktabbildung, hohe Bildqualität und ein gutes Einblickverhalten sorgen. Der Leuchtpunkt lässt sich in 12 Stufen dimmen und soll auch bei Sonnenschein oder Schnee gut zu sehen sein. Das Tempus ASPH. ist aus einem vollen Aluminiumkörper gefräst, das Gehäuse wirkt kompakt, leicht und stabil. Das Tempus ist in zwei verschiedenen Varianten erhältlich: Entweder mit der Leuchtpunktgröße 3,5 MOA für mehr Sichtbarkeit der Zielmarke oder mit der Leuchtpunktgröße 2,0 MOA für weniger Abdeckung des Ziels. Beide Versionen sind ab März 2018 zum Preis von 550 Euro im Fachhandel verfügbar. PM/red.

Beitragsbild: Leica Tempus ASPH. Foto: SE

IWA 2018: Kahles 525i – Profi für lange Distanzen

Das Kahles 525i ist das neue Flaggschiff von Kahles im Bereich der taktischen Zielfernrohre. Das K525i bietet sich bei dem Vergrößerungsbereich von 5-25fach und 56er Objektiv als taktisches Zielfernrohr für lange Distanzen an. Die klar definierten, präzisen Klicks der gegen versehentliches Verdrehen gesicherten Absehenverstellung, zusammen mit der hohen Wiederholgenauigkeit sollen höchste Präzision und Zuverlässigkeit ermöglichen. Alle Bedienelemente sind mit der bevorzugten Hand ohne Übergreifen aus der Schussposition zu bedienen. Die wesentlichen Informationen auf den Türmen sind aus der Schusspositon klar und gut lesbar und der große Verstellweg bietet ausreichend Verstellreserve. Das K525i ist mit fünf Leuchtabsehen in der 1. Bildebene erhätlich. Das K525i ist ab August 2018 im Fachhandel zum empfohlenen Verkaufspreis von € 3.300 erhältlich.

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IWA 2018: Daniela von Liebe – mit Liebe gemacht

Die Münchnerin Daniele von Liebe bietet Country Couture vom Feinsten, wie zum Beispiel Jagd-Signalbänder, Taschen und Jagdbekleidung aus bestem bayerischen Tuchloden und weichem, wetterfestem italienischem Kalbsleder. Regional hergestellt, in traditioneller Handarbeit beim Täschner. Die Liebe zum Detail zeigt sich selbst bei einem so schlichten Produkt wie den Signalbändern von Daniela von Liebe: Das Hoch- und Niederwildmotiv in Signalorange ist nicht etwa aufgedruckt, sondern in aufwendiger Stepptechnik auf dem grünen Lederband vernäht. Zur Befestigung am Hut: dient ein Kordelstopper in Tannenzapfenform für die sichere, jeder Hut-Größe angepasste, lautlose Befestigung, zum Lieferumfang gehört ein handbedrucktes Baumwollsäckchen zur Aufbewahrung und zum Verschenken. red.

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