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Rotwild in Hessen – Überlebenschancen einer Leitwildart

Großes Interesse am Symposium der Jägervereinigung Oberhessen

Nur noch auf ca. 29 Prozent der Landesfläche geduldet, gilt in Hessen für den Rothirsch und seinen Anhang ein strikter Schießbefehl: Sobald unser größtes frei lebendes Säugetier auf seinen uralten Wanderwegen eines der 20 abgegrenzten Rotwildgebiete verlässt, fordert das Jagdgesetz seinen Abschuss. Denn Rotwild schält seit Urzeiten Rinde von den Bäumen und mindert damit die Einnahmen der modernen Forstwirtschaft. Deshalb darf es sich seinen Lebensraum nicht selbst suchen. Zugleich bilden Autobahnen für das Rotwild unüberwindliche Barrieren und isolieren seine Vorkommen. Angesichts dieses Szenarios und einer neuen Bejagungsrichtlinie des hessischen Umweltministeriums, die nach Ansicht von Rotwildexperten die ausgeprägte Sozialstruktur dieser Wildart zerstört, veranstaltete die Jägervereinigung Oberhessen in der Grünberger Gallushalle mit rund 230 Teilnehmern das Symposium „Rotwild in Hessen – Überlebenschancen einer Leitwildart“.

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Wissenschaftler: “Wölfe weder bedroht, noch isoliert”

+++ Dänemark: ASP-Schutzzaun wird 2019 gebaut +++ Kommentar zum Wolf: Höchste Zeit für Abschussregeln +++ Bayern: Wolf in Aschaffenburger Garten gesichtet +++ Sachsen: Wolf reißt Ziegen auf Kita-Gelände +++ Thüringen: Wolf attackiert Schafherde zum fünften Mal +++ Kommentar: Wolf gehört bejagt +++ Bayern: Wölfe wandern weit +++ Belgien: Zweiter Wolf in Provinz Limburg nachgewiesen +++ Niedersachsen: Wölfin bei Eggestedt totgefahren +++ Österreich: Wolfsriss in Bio-Baumschule +++ Bayern: Dutzend Wolfssichtungen im Allgäu +++

Jörn Theuerkauf wird man mit weit größerem Recht als Wolfsexperten bezeichnen dürfen, als etliche der zahlreichen sogenannten und selbsternannten Pseudo-Wolfsexperten, die von der Naturschutzlobby gleich dutzendweise hervorgebracht und dankbar in den Medien herumgereicht werden. Denn Theuerkauf ist Biologe, hat in Polen Feldforschung zum Wolf betrieben und seine Diplomarbeit über das Thema verfasst. Das Osterholzer Kreisblatt, eine Lokalausgabe des Weser-Kuriers, berichtet unter dem Titel “Wölfe: Eine wissenschaftliche Sicht” über einen Vortrag, den Theuerkauf gehalten hat. Er sei Wissenschaftler und liefere Informationen, entscheiden oder urteilen wolle er nicht, sagt er über sich selbst. Eine löbliche Haltung, mit der sich Theuerkauf wohltuend von “Wissenschaftlern” abhebt, bei denen kaum zu entscheiden ist, ob sie in erster Linie Wissenschaftler oder doch eher Aktivisten sind, auch wenn ihm der Verzicht auf Urteile nicht durchgängig gelingt: Denn dem Artikel nach zu urteilen nimmt Theuerkauf diverse Wertungen vor, die man teilen kann oder auch nicht. Doch von den Informationen, die er liefert, seien “einige doch überraschend”, schreibt das Kreisblatt, zum Beispiel, wenn es um den Schutzstatus des Wolfes gehe.

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