Schlagwort-Archive: Innenstadt

Brandenburg: Nach dem Aus für die Bogenjagd – neuer Ansatz zum Umgang mit Wildschweinen in Ortslagen

Mecklenburg-Vorpommern: Prof. Dr. Axel Siefke verstorben +++ NRW: Aus dem Fenster geschossen? Polizei zieht WBK und Jagdwaffen ein +++ Mecklenburg-Vorpommern: Totes Wildschwein bei Zinnowitz angespült +++ Sachsen: LJV-Präsident Hans-Heinrich Jordan verstorben +++

Einsatz von Spezial-Munition für kurze Distanzen und Schalldämpfern geplant

Die dem Brandenburger Landwirtschaftsministerium zugeordnete oberste Jagdbehörde (OJB) sowie die Wildökologische Forschungsstelle Eberswalde haben mit den Bürgermeistern der beiden Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow sowie dem örtlichen Jagdpächter Gespräche über die Eindämmung von Schäden durch Wildschweine geführt.

Wildschweine verursachen hier immer wieder Schäden. Bundesweit bekannt wurden Bilder großer Wildschweinrotten, die durch Siedlungsstraßen ziehen. Die Wildschweine sollen möglichst dauerhaft aus den Siedlungsgebieten vertrieben werden. Die Jagd mit Schusswaffen stößt in bewohnten Gebieten schnell an Grenzen.

Ursprünglich sollte die Jagd mit Pfeil und Bogen durch eine Ausnahmegenehmigung ermöglicht werden. Das Antragsverfahren bei der obersten Jagdbehörde musste Mitte Juni abgebrochen werden, weil keine wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojekts gefunden werden konnte.

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Baden-Württemberg: Sau randaliert nach Drückjagd in Lauffen

Nach einer Treibjagd kam es in Lauffen (Kreis Heilbronn) am frühen Samstag Nachmittag zu mehreren Vorfällen mit Wildscheinen, wie die Polizei berichtet: Im Schlehenweg blieb ein Wildschwein mit dem Kopf in einem Gartentor aus Metallstäben stecken und kam nicht mehr heraus. Das kräftige Tier riss in seinem Kampf das gesamte Tor aus der Verankerung. Da die Gefahr bestand, dass die wild gewordene Sau sich befreit und unkontrolliert auf umstehende Anwohner losgeht, wurden diese von der Polizei aufgefordert in ihre Häuser zu gehen. Ein Erlösen des Tieres mittels Schusswaffe war aufgrund der örtlichen Lage nicht möglich. Es erforderte die Hilfe von vier ausgewachsenen Personen um die Sau unter dem Tor zu fixieren. Schließlich konnte sie nach längerem, kraftaufwändigen Kampf unter dem Eisentor festgehalten und fachmännisch durch den hinzugekommenen Jagdpächter getötet werden.

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Niedersachsen: Wildschweinrotte marodiert in Innenstadt von Bad Salzdetfurth

Am Donnerstag zog eine Rotte Wildschweine durch Wehrstedt, einen Ortsteil von Bad Salzdetfurth (Landkreis Hildesheim) und verunsicherte diverse Bürger und Geschäftsleute. Es entstanden geringe Sachschäden. Gegen 14:50 Uhr ging die erste Meldung über Notruf bei der Polizei ein. Demnach sei ein Wildschwein im Baumarkt der Straße “Ahnepaule” aufhältig. Weitere stünden auf dem Parkplatz davor. Kurz darauf gingen weitere Meldungen bei der Polizei ein. Seitens der Polizei wurden sofort die verfügbaren Streifen nach Wehrstedt entsandt. Die Wildschweinrotte hatte beim Eintreffen der Polizei aber bereits ihren Weg in den nahen Wald gefunden. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass die Wildschweinrotte über die Straße Hainholz, die Elsa-Brandström-Straße in Richtung Ahnepaule gezogen war. In der Straße Hainholz hatte ein Schwein einen Keller inspiziert. Danach war die Rotte weitergezogen. In der Straße Ahnepaule zog die Rotte zum Sonderpostenmarkt (Baummarkt). Hier gelangte ein Tier in das Geschäft, während sich der Rest der Rotte auf dem Parkplatz aufhielt. Im Anschluss ist ein Wildschwein in den nahen KIK Markt gelangt. Ein derzeit unbekannter Kunde hatte noch versucht die Eingangstür zuzuhalten. Das Wildschwein gewann diesen Wettkampf jedoch und gelangte nach einem kurzen Kräftemessen in das Geschäft.

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Saarland: Sau in Discounter erschossen

In Püttlingen (Landkreis Regionalverband Saarbrücken) hat sich eine Rotte Sauen in die Innenstadt verirrt. Verschreckt durch das Gehupe eines Autofahrers, dem die Rotte vors Auto lief, trennte sich eine etwa 40 Kilogramm schwere Bache von der Rotte. Sie rannte zunächst in eine Boutique. Von dort flüchtete sie weiter in den gegenüberliegenden Tedi-Markt. Polizei und städtische Mitarbeiter konnten sie dort festsetzen. Nachdem es nicht gelang, das Tier zu fangen und/oder zu betäuben, wurde sie, wie die Polizei mitteilt, von einem beauftragten Jäger weidgerecht im Geschäft erlegt. PM

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Sachsen: Wildschweinrotte in Innenstadt von Meißen

Am späten Samstagabend rückte die Meißner Feuerwehr zu einer ungewöhnlichen Hilfeleistung aus: Eine Rotte Wildschweine hatte sich im Stadtgebiet verirrt, wobei die Bache von einigen ihrer Jungtiere getrennt. wurde Zur Unterstützung der Polizei leuchtete die Feuerwehr das Grundstück, in dem sich die Wildschweine befanden aus und lokalisierte diese mittels Wärmebildkamera. Feuerwehr und die Polizei sicherten die Ausgänge. Nachdem zwei Jäger die Tiere in die Enge getrieben hatten konnten diese “fachgerecht”, so die Feuerwehr, erlegt werden. Mehr dazu in der Sächsischen Zeitung, ein ausführlicher Bericht eines beteiligten Jägers findet sich auf der Internetseite des KJV Meißen. PM

Beitragsbild: WMH in der Meißner Innenstadt. Foto: Feuerwehr

Sachsen-Anhalt: Wildschwein beißt Frau

Am Samstag hat ein Wildschwein die Innenstadt von Merseburg unsicher gemacht und eine 75 Jahre alte Frau in den Arm gebissen. Das berichtet der MDR. Die Frau musste nach der Attacke zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Das Wildschwein war von einigen anderen Passanten gesehen worden, die drei Streifenwagen und der Jagdpächter, die sich an der zweistündigen Suchaktion beteiligten, bekamen es jedoch nicht zu Gesicht. SE

Beitragsbild: Wildschwein. Foto: SE

Hagen: Riesenschweinerei in der Fußgängerzone

“Überläufer nennt der Jäger ein heranwachsendes Wildschein”, weiß die Polizei NRW in einer Pressemitteilung zu einem Vorfall, der sich am Dienstag Nachmittag in der Hagener Fußgängerzone ereignete: “Und mit einem solchen hatte es die Polizei in der Hagener Innenstadt zu tun. Ein etwa 40 kg schwerer Halbstarker (Das Gewicht des Wildschweins wurde mittlerweile auf ca. 60 Kg nach oben korrigiert) hatte sich offensichtlich verirrt, lief von der Kampstraße aus in Panik durch den Seiteneingang in ein großes Kaufhauses und durch den Haupteingang in die belebte Fußgängerzone.

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