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USA: 74-jährige bekommt Hirschbesuch

+++ Niedersachsen: Brütender Rotmilan bei Rinteln vergiftet +++ Schleswig-Holstein: Tierschützer stören Rehwildbejagung auf Friedhof +++ Bayern: Deutschlands dümmster Dackel? +++ Heckler & Koch in schwerem Fahrwasser +++ Frankfurt a.M.: Zoll beschlagnahmt Waffenlieferung +++ Bayern: Keine gute Idee – Jagdgenossenschaft erwägt Abschuss freilaufender Hunde +++

Gleich drei Weißwedelhirsche sind in Decatur im US-Bundesstaat Indiana durch das Fenster eines Seniorenheims in das Schlafzimmer einer 74 Jahre alten Rentnerin gekracht und haben deren Appartement verwüstet. Die Seniorin rief die Polizei, weil sie auf ihrer Wohnzimmercouch festgesetzt war, nachdem die nervös umherspringenden Tiere ihre Gehhilfe umgestoßen hatten. Sergeant Kevin Gerber berichtete gegenüber dem Lokalsender WPTV, dass einer der Polizeibeamten die Dame abschirmen musste, nachdem einer der Hirsche sie auch noch umgeworfen hatte. Eines der Tiere konnte dem Bericht zufolge überwältigt und entfernt (“subdued and removed”) werden, die anderen beiden wurden im Badezimmer eingesperrt, narkotisiert und später frei gelassen. Die Seniorin blieb bei dem Vorfall unverletzt, sie sei in der ihr auferlegten Prüfung erstaunlich gelassen geblieben, so die Polizei, obwohl die Tiere erheblichen Schaden an der Wohnungseinrichtung verursacht hätten. red.

Beitragsbild: Die im Badezimmer gefangenen Weißwedelhirsche. Foto: Decatur Police Department

USA: Jagen und Fischen als verfassungsmäßiges Recht

Zwei weitere US-Bundesstaaten, Kansas und Indiana, haben darüber abgestimmt, ob das Recht zu jagen und zu fischen Verfassungsrang erhalten soll. In beiden Staaten haben die Stimmberechtigten mit großer Mehrheit für die Verfassungsänderung zugunsten der Jagd votiert. Damit gibt es bereits 21. US-Bundesstaaten, in denen die Jagd von der Verfassung geschützt ist. Tier- und Naturschutzgruppen kritisierten die Entscheidung der Wähler, weil sie befürchten, dass die verfassungsrechtlich gestärkte Stellung der Jagd künftige Natur- und Tierschutzmaßnahmen erschweren könnte: Die Direktorin der Tierschutzorganisation Humane Societx in Kansas, Midge Grinstaed, führte ein durch die Verfassungsänderung möglicherweise erschwertes Verbot von Bleimunition als Beispiel an. Unterstützer des Vorhabens, das Jagdrecht unter den Schutz der Verfassung zu stellen, hatten als Argument dafür jedoch gerade den zunehmenden Druck angeführt, dem sich Jagd und Fischerei vonseiten der Tier- und Naturschützer ausgesetzt sähen.

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